국가 간 문화비교의 기업현장 활용연구 - 한독 비즈니스 사례를 중심으로
Anwendungsmöglichkeit kulturvergleichender Forschung in der Unternehmenspraxis - Am Fallbeispiel deutsch-koreanischer Geschäftsbeziehungen
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초록
Durch die rasche Entwicklung der Technologie und die zunehmende Globalisierung wird die Welt immer kleiner. Diese Situation stellt der kulturvergleichende Forschung neue Aufgaben dar. Immer mehr Kontakte zwischen den Menschen aus verschiedenen Kulturen in wirtschaftlichen, politischen, kulturellen und privaten Handlungsfeldern fordern von den Kulturwissenschaften einen Beitrag zur Verbesserung der interkulturellen Kommunkation. Diese ist ein Teilbereich der Kulturwissenschaften und beschäftigt sich mit der Interaktion zwischen Individuen, die verschiedenen Kulturen angehören. Interkulturelle Probleme sind erst durch das Konzept “Nationalkultur” zu bearbeiten. Mit diesem Konzept werden Elemente von Kulturen vergleichbar und beschreibbar. Daher spielt das Konzept bei kulturvergleichender Forschung eine bedeutende Rolle. Da in der Praxis des interkulturellen Bildungsbereichs meist einem vereinfachten, stereotypisierten “Kochrezept” der Vorzug gegeben wird, bemühen sich die Praktiker im interkulturellen Bildungsbereich in der Regel, diesem Bedürfnis gerecht zu werden. Dabei werden kulturelle Besonderheiten und Differenzen ganz bewusst konstruiert. Dementsprechend werden unter diesem Aspekt in der interkulturellen Praxis und Forschung die schablonenhaften Unterschiede zwischen Kulturen, die von vielen anderen Forschern vorgefertigt worden sind, heraus kristallisiert. Sie tun dies zudem, weil sie lediglich anwendungsorientiert denken und daran interessiert sind, ihre Dienstleistungen zu vermarkten. Im Gegensatz dazu sollte kulturvergleichende Forschung im interkulturellen Kontext versuchen, Phänomene der interkulturellen Interaktionen zwischen verschiedenen Individuen zu beschreiben und die auftretenden kulturellen Unterschiede zu erklären. Genau darin sehe ich die wichtige Aufgabe von Kulturwissenschaftlern. Das heißt, sie müssen versuchen, alltägliches menschliches Verhalten in interkulturellen Handlungsfeldern zu beobachten und zu interpretieren, um dessen Ursachen und Wirkungen zu erklären. Dabei gibt es zwar die Gefahr zu stereotypisieren, jedoch sollten die Beschreibung und Interpretation kultureller Differenzen immer situations- und kontextgebunden sein und Aussagen als tendenziell verstanden werden. Diese Arbeit versucht vor allem darzustellen, wie der Begriff “Nationalkultur” bei kulturvergleichender Forschung anzuwenden ist. Dabei wird sich an den Begriff “Habitus” von Bourdieu und Elias sowie andere Theorie angelehnt. Abschließend wird anhand konkreter Fallbeispiele der deutsch-koreanischen Geschäftsbeziehungen aufgezeigt, welchen anwendungsbezogenen Nutzen kulturvergleichende Forschung im interkulturellen Kontext haben kann.
Abstract
Durch die rasche Entwicklung der Technologie und die zunehmende Globalisierung wird die Welt immer kleiner. Diese Situation stellt der kulturvergleichende Forschung neue Aufgaben dar. Immer mehr Kontakte zwischen den Menschen aus verschiedenen Kulturen in wirtschaftlichen, politischen, kulturellen und privaten Handlungsfeldern fordern von den Kulturwissenschaften einen Beitrag zur Verbesserung der interkulturellen Kommunkation. Diese ist ein Teilbereich der Kulturwissenschaften und beschäftigt sich mit der Interaktion zwischen Individuen, die verschiedenen Kulturen angehören. Interkulturelle Probleme sind erst durch das Konzept “Nationalkultur” zu bearbeiten. Mit diesem Konzept werden Elemente von Kulturen vergleichbar und beschreibbar. Daher spielt das Konzept bei kulturvergleichender Forschung eine bedeutende Rolle. Da in der Praxis des interkulturellen Bildungsbereichs meist einem vereinfachten, stereotypisierten “Kochrezept” der Vorzug gegeben wird, bemühen sich die Praktiker im interkulturellen Bildungsbereich in der Regel, diesem Bedürfnis gerecht zu werden. Dabei werden kulturelle Besonderheiten und Differenzen ganz bewusst konstruiert. Dementsprechend werden unter diesem Aspekt in der interkulturellen Praxis und Forschung die schablonenhaften Unterschiede zwischen Kulturen, die von vielen anderen Forschern vorgefertigt worden sind, heraus kristallisiert. Sie tun dies zudem, weil sie lediglich anwendungsorientiert denken und daran interessiert sind, ihre Dienstleistungen zu vermarkten. Im Gegensatz dazu sollte kulturvergleichende Forschung im interkulturellen Kontext versuchen, Phänomene der interkulturellen Interaktionen zwischen verschiedenen Individuen zu beschreiben und die auftretenden kulturellen Unterschiede zu erklären. Genau darin sehe ich die wichtige Aufgabe von Kulturwissenschaftlern. Das heißt, sie müssen versuchen, alltägliches menschliches Verhalten in interkulturellen Handlungsfeldern zu beobachten und zu interpretieren, um dessen Ursachen und Wirkungen zu erklären. Dabei gibt es zwar die Gefahr zu stereotypisieren, jedoch sollten die Beschreibung und Interpretation kultureller Differenzen immer situations- und kontextgebunden sein und Aussagen als tendenziell verstanden werden. Diese Arbeit versucht vor allem darzustellen, wie der Begriff “Nationalkultur” bei kulturvergleichender Forschung anzuwenden ist. Dabei wird sich an den Begriff “Habitus” von Bourdieu und Elias sowie andere Theorie angelehnt. Abschließend wird anhand konkreter Fallbeispiele der deutsch-koreanischen Geschäftsbeziehungen aufgezeigt, welchen anwendungsbezogenen Nutzen kulturvergleichende Forschung im interkulturellen Kontext haben kann.
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