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L2 어휘 학습에 나타나는 L1 다의어의 간섭현상 - 한국어(L1) 성인화자의 독일어(L2)와 영어(L2) 어휘학습을 중심으로

Interferenzeffekte des Zweitspracherwerbs im Englischen und im Deutschen von koreanischen erwachsenen Erstsprachlern

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주제분류독일어와문학

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Die vorliegende Arbeit bezieht sich auf die Fragestellungen, ob die Interferenzeffekte von erwachsenen Erstsprachern beim Zweitsprachlernen zu finden sind, insbesondere wenn die beiden Sprachen auf Grund ihrer Lexikalisierungsmuster verschieden sind. Um die Interferenzeffekte überprüfen zu können, wird hier ein Experiment in Anlehnung an Elston-Güttler & Williams(2008) durch geführt: Shigan im Koreanischen ist ein mehrdeutiges Wort (Polysemy), was jeweils im Englischen als time oder hour und im Deutschen als Zeit oder Stunde unterschiedlich lexikalisiert werden kann. Überprüft werden soll, ob koreanische erwachsenen Zweitsprachlerner des Englischen und des Deutschen bei Entscheidungsaufgaben für die Sätze wie I took a walk for three *times (=Targetsatz) und für die Sätze wie *My mom was a great violin time (=Kontrollsatz) unterschiedliche Antwort geben. Wenn die L2-Lerner ohne die lexikalischen Übersetzung von L1 eine direkte Verbindung zur L2-Bedeutung herstellen können, dann gibt es keinen signifikanten Unterschied zu den beiden Entscheidungsergebnissen bei der Verarbeitung der Targetsätze und der Kontrollsätze. Aber wenn die L2-Lerner erst durch die Übersetzung von L1 auf der lexikalischen Ebene zu der L2-Bedeutung gelangen werden, ist die Entscheidungsaufgabe bei den Targetsätzen noch schwieriger als bei den Kontrollsätzen, und dies führt zu einem niedrigen Entscheidungsergebnis mit einer korrekten Antwort. Das Resultat bestätigt den Inteferenzeffekt, der dem Levelts Modell(1989) oder Jiangs Modell(2002) entspricht. Dennoch besagt dieses Ergebnis noch gar nichts über die graduelle Entwicklung des L2-Lernens und ob dadurch eine direkte Verbindung an das Bedeutungskonzept erreicht wird.

Abstract

Die vorliegende Arbeit bezieht sich auf die Fragestellungen, ob die Interferenzeffekte von erwachsenen Erstsprachern beim Zweitsprachlernen zu finden sind, insbesondere wenn die beiden Sprachen auf Grund ihrer Lexikalisierungsmuster verschieden sind. Um die Interferenzeffekte überprüfen zu können, wird hier ein Experiment in Anlehnung an Elston-Güttler & Williams(2008) durch geführt: Shigan im Koreanischen ist ein mehrdeutiges Wort (Polysemy), was jeweils im Englischen als time oder hour und im Deutschen als Zeit oder Stunde unterschiedlich lexikalisiert werden kann. Überprüft werden soll, ob koreanische erwachsenen Zweitsprachlerner des Englischen und des Deutschen bei Entscheidungsaufgaben für die Sätze wie I took a walk for three *times (=Targetsatz) und für die Sätze wie *My mom was a great violin time (=Kontrollsatz) unterschiedliche Antwort geben. Wenn die L2-Lerner ohne die lexikalischen Übersetzung von L1 eine direkte Verbindung zur L2-Bedeutung herstellen können, dann gibt es keinen signifikanten Unterschied zu den beiden Entscheidungsergebnissen bei der Verarbeitung der Targetsätze und der Kontrollsätze. Aber wenn die L2-Lerner erst durch die Übersetzung von L1 auf der lexikalischen Ebene zu der L2-Bedeutung gelangen werden, ist die Entscheidungsaufgabe bei den Targetsätzen noch schwieriger als bei den Kontrollsätzen, und dies führt zu einem niedrigen Entscheidungsergebnis mit einer korrekten Antwort. Das Resultat bestätigt den Inteferenzeffekt, der dem Levelts Modell(1989) oder Jiangs Modell(2002) entspricht. Dennoch besagt dieses Ergebnis noch gar nichts über die graduelle Entwicklung des L2-Lernens und ob dadurch eine direkte Verbindung an das Bedeutungskonzept erreicht wird.

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