만화 생각층위 요소의 기능과 실현 양상
Die narrativen Funktionen der Gedankenrepräsentationen im Comic
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초록
Die vorliegende Arbeit behandelt die Denkblasen und Inserts, diejenige sprachlichen Elemente im Comic also, die jeweils Denkakte und innere Bewusstseinszustände der diegetischen Figuren darstellen. Dabei geht es hauptsächlich einerseits um die Frage, welche Funktionen diese Elemente bei der comicspezifischen multiperspektivischen Narration ausüben, und andererseits um die Darstellung ihrer Kombinationsmöglichkeiten mit anderen sprachlichen Elementen in der diegetischen Kommunikations- situation. Die in dieser Arbeit vorgenommene Anlayse des ausgewählten Comic-Werks hat ergeben, dass die Inserts insbesondere in eine enge Interaktion mit dem Bildanteil eintreten und z.B. den raschen Perspektivenwechsel unterstützen und verstärken, die das Bild allein nicht so effektiv zur Schau hätte stellen können. Die szenische Multi- perspektivität, die die Denkblasen bewerkstelligen, basiert dagegen nicht auf der Interaktion von Bild und Sprache; es geht dabei um eine simultane, parallele Realisierung von unterschiedlichen Perspektiven innerhalb eines Pannels, wobei die Denkblase neben Bild und Kommentar eine konstitutive Rolle spielt. In der diegetischen Kommunikationssituation lassen sich die Denkblasen und Inserts sowohl mit Sprechblasen als auch untereinander kombinieren. Auffallend dabei ist die Präferenz für die Gedanken- repräsentationen im allgemeinen und darunter insbesondere die Koordinationen von Sprech- und Denkblasen, die inhaltlich voneinander abweichen und das Prinzip von “Tatemae und Honne” zu reflektieren scheinen.
Abstract
Die vorliegende Arbeit behandelt die Denkblasen und Inserts, diejenige sprachlichen Elemente im Comic also, die jeweils Denkakte und innere Bewusstseinszustände der diegetischen Figuren darstellen. Dabei geht es hauptsächlich einerseits um die Frage, welche Funktionen diese Elemente bei der comicspezifischen multiperspektivischen Narration ausüben, und andererseits um die Darstellung ihrer Kombinationsmöglichkeiten mit anderen sprachlichen Elementen in der diegetischen Kommunikations- situation. Die in dieser Arbeit vorgenommene Anlayse des ausgewählten Comic-Werks hat ergeben, dass die Inserts insbesondere in eine enge Interaktion mit dem Bildanteil eintreten und z.B. den raschen Perspektivenwechsel unterstützen und verstärken, die das Bild allein nicht so effektiv zur Schau hätte stellen können. Die szenische Multi- perspektivität, die die Denkblasen bewerkstelligen, basiert dagegen nicht auf der Interaktion von Bild und Sprache; es geht dabei um eine simultane, parallele Realisierung von unterschiedlichen Perspektiven innerhalb eines Pannels, wobei die Denkblase neben Bild und Kommentar eine konstitutive Rolle spielt. In der diegetischen Kommunikationssituation lassen sich die Denkblasen und Inserts sowohl mit Sprechblasen als auch untereinander kombinieren. Auffallend dabei ist die Präferenz für die Gedanken- repräsentationen im allgemeinen und darunter insbesondere die Koordinationen von Sprech- und Denkblasen, die inhaltlich voneinander abweichen und das Prinzip von “Tatemae und Honne” zu reflektieren scheinen.
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