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Sprache in Comics

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주제분류독일어와문학

초록

Die vorliegende Arbeit hat das Ziel, die Typen von sprachlichen Elementen in Comics zu klassifizieren und deren jeweilige Funktionen festzustellen. Durch die Anlayse des japanischen Comic-Werks Hyakki Yakousho (1999-2011, 20 Bd.) konnten sechs Formen von sprachlichen Elementen klassifiziert werden, die den sprachlichen bzw. schriftlichen Anteil des Comics ausmachen: Die Blockkommentare unterscheiden sich zuerst von den übrigen diegetischen Elementen darin, dass sie quasi als Kommentare des extradiegetischen Erzählers zu verstehen sind und somit zur extradiegetischen Dimension gehören. Die Onomatopoetika, die, obwohl durch Schrift geschrieben eher als ikonische Zeichen zu betrachten sind, können innerhalb der diegetischen Dimension in die Bildebene eingeordnet werden. Die übrigen Elemente in der Sprachebene lassen sich in die Schicht der Sprechakte und die der Gedanken einteilen. Zu den Sprechakten gehören einerseits die Texte in Sprechblasen in der bildlich dargestellten Kommunikationssituation und andererseits die Texte in Sprechklammern, die dann signalisieren, dass die betreffende Äußerung im Rahmen der Rückblendung vorkommt. Hingegen enthält die Schicht der Gedanken zum einen die Denkblase für, innere Sprechakte, die phonologisch nicht geäußert bleiben und zum anderen die Inserts, die für die Darstellung der inneren Bewusstseinszustände geeignet sind. Die hier vorgenommene Klassifizierung der sprachlichen Elemente in Form und Funktion bedeutet aber nicht, dass sie immer vereinzelt und unabhängig voneinander funktionieren; in der Tat finden sich zahlreiche Beispiele für die Fälle, in denen zwei bis drei Elemente aus verschiedenen Ebenen variantenreich in einem Panel zusammen auftreten. Neben der Interaktion von Bild und Sprache in Comics sind gerade solche Kombinationen zwischen sprachlichen Elementen diejenige Faktoren, die medienspezifisch das erzählerische Potential des Comis bereichern und somit interessante Themen für die weiterführenden Untersuchungen anbieten können.

Abstract

Die vorliegende Arbeit hat das Ziel, die Typen von sprachlichen Elementen in Comics zu klassifizieren und deren jeweilige Funktionen festzustellen. Durch die Anlayse des japanischen Comic-Werks Hyakki Yakousho (1999-2011, 20 Bd.) konnten sechs Formen von sprachlichen Elementen klassifiziert werden, die den sprachlichen bzw. schriftlichen Anteil des Comics ausmachen: Die Blockkommentare unterscheiden sich zuerst von den übrigen diegetischen Elementen darin, dass sie quasi als Kommentare des extradiegetischen Erzählers zu verstehen sind und somit zur extradiegetischen Dimension gehören. Die Onomatopoetika, die, obwohl durch Schrift geschrieben eher als ikonische Zeichen zu betrachten sind, können innerhalb der diegetischen Dimension in die Bildebene eingeordnet werden. Die übrigen Elemente in der Sprachebene lassen sich in die Schicht der Sprechakte und die der Gedanken einteilen. Zu den Sprechakten gehören einerseits die Texte in Sprechblasen in der bildlich dargestellten Kommunikationssituation und andererseits die Texte in Sprechklammern, die dann signalisieren, dass die betreffende Äußerung im Rahmen der Rückblendung vorkommt. Hingegen enthält die Schicht der Gedanken zum einen die Denkblase für, innere Sprechakte, die phonologisch nicht geäußert bleiben und zum anderen die Inserts, die für die Darstellung der inneren Bewusstseinszustände geeignet sind. Die hier vorgenommene Klassifizierung der sprachlichen Elemente in Form und Funktion bedeutet aber nicht, dass sie immer vereinzelt und unabhängig voneinander funktionieren; in der Tat finden sich zahlreiche Beispiele für die Fälle, in denen zwei bis drei Elemente aus verschiedenen Ebenen variantenreich in einem Panel zusammen auftreten. Neben der Interaktion von Bild und Sprache in Comics sind gerade solche Kombinationen zwischen sprachlichen Elementen diejenige Faktoren, die medienspezifisch das erzählerische Potential des Comis bereichern und somit interessante Themen für die weiterführenden Untersuchungen anbieten können.

참고문헌 (14)

  1. 김용락, "서사만화 개론" (1999), 범우사
  2. Carrier, D., "The Aesthetics of Comics" (2000), Pennsylvania State University press
  3. Dittmar, J. F., "Comic-Analyse" (2011), UVK Verlagsgesellschaft mbH
  4. Dolle-Weinkauf, W., "Comics: Geschichte einer populären Literaturform in Deutschland seit 1945" (1990), Beltz
  5. Eco, Umberto, "Apokalyptiker und Integrierte: Zur kritischen Kritik der Massenkultur" (1984), Fischer
  6. Eisner, W., "Comics and Sequential Art" (1996), Poorhouse
  7. Grünewald, D., "Comics" (2000), Niemeyer
  8. Kunzle, D., "The early Comic Strip. Narrative Strips and Picture Stories in the european Broadsheet from 1945 to 1825" (1825)
  9. McClaud, S., "Understanding Comics. The invisible Art" (1993), Harper Perennial
  10. Schüwer, M., "Erzählen in Comics: Bausteine einer Plurimedialen Erzähltheorie, In Erzähltheorie transgenerisch, intermedial, interdisziplinär" (2002), WVT Wissenschafttlicher Verlag Trier
  11. Schüwer, M., "Wie Comics erzählen. Grundriss einer intermedialen Erzähltheorie der grafischen Literatur" (2008), Wissenschaftlicher Verlag Trier
  12. Stanzel, F. K., "Theorie des Erzählens" (1982), Vandenhoeck & Ruprecht
  13. Vogt, J., "Aspekte erzählender Prosa" (1986), Westdeutscher Verlag
  14. Wieblitz, D., "Die Peanuts. Linguistische Analyse ausgewählter Comicstrips um Sally Brown" (2007), Grin Verlag

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