하이네의 <하르츠 여행>에 나타난 민중과 민중문학
People and people's literature in <Harzreise> of Heine
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초록
Die vorliegende Arbeit stellt die Frage, welche Art von Menschen im Harz lebt, welche Bedeutung ihre Literatur hat und wie der Dichter sie schöpferisch rezipiert, besonders in Bezug auf Harzreise. Im Harz trifft der Wanderer verschiedene Menschen: den reisenden Handwerksburschen, einen kleinen, im Walde Reisig suchenden Jungen, einen Bergarbeiter in der Klausthaler Grube und seine Familie, eine weitere Familie in der Berghütte und einen Hirt auf dem Brocken. Sie kennen nur ihre nähere Umgebung und leben im Einklang mit der Natur, so dass sie sich zwar nicht mit der Gesellschaft, wohl aber mit der Natur gut verständigen können. Mit diesen naiven und einfachen Leuten spielt Heine auf das deutsche Volk an, das noch einer unaufgeklärten Welt angehört. Durch ihre Vertrautheit mit der Umgebung führen sie ein Leben der Beschaulichkeit, in dem die Dinge wie auch die Menschen sprechen, tanzen, handeln. Der Wanderer hört und sammelt ihre Erzählungen und Lieder. Dabei spielt er eine Rolle einerseits als Beobachter, andererseits als Handelnder, der in das Geschehen eingreift. Er schöpft aus der Volksliteratur und adaptiert die Stoffe zu gegenwärtigen, zeitgemäßen Inhalten. Heines Überarbeitung des volkstümlich-literarischen Gutes zielt darauf, dieses der eigenen Zeit anzupassen. Durch eine solche literarische Reaktion auf veränderte Zeitverhältnisse versucht er, seine Leser zu belehren und zu unterhalten.
Abstract
Die vorliegende Arbeit stellt die Frage, welche Art von Menschen im Harz lebt, welche Bedeutung ihre Literatur hat und wie der Dichter sie schöpferisch rezipiert, besonders in Bezug auf Harzreise. Im Harz trifft der Wanderer verschiedene Menschen: den reisenden Handwerksburschen, einen kleinen, im Walde Reisig suchenden Jungen, einen Bergarbeiter in der Klausthaler Grube und seine Familie, eine weitere Familie in der Berghütte und einen Hirt auf dem Brocken. Sie kennen nur ihre nähere Umgebung und leben im Einklang mit der Natur, so dass sie sich zwar nicht mit der Gesellschaft, wohl aber mit der Natur gut verständigen können. Mit diesen naiven und einfachen Leuten spielt Heine auf das deutsche Volk an, das noch einer unaufgeklärten Welt angehört. Durch ihre Vertrautheit mit der Umgebung führen sie ein Leben der Beschaulichkeit, in dem die Dinge wie auch die Menschen sprechen, tanzen, handeln. Der Wanderer hört und sammelt ihre Erzählungen und Lieder. Dabei spielt er eine Rolle einerseits als Beobachter, andererseits als Handelnder, der in das Geschehen eingreift. Er schöpft aus der Volksliteratur und adaptiert die Stoffe zu gegenwärtigen, zeitgemäßen Inhalten. Heines Überarbeitung des volkstümlich-literarischen Gutes zielt darauf, dieses der eigenen Zeit anzupassen. Durch eine solche literarische Reaktion auf veränderte Zeitverhältnisse versucht er, seine Leser zu belehren und zu unterhalten.
참고문헌 (15)
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