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토마스 만의『마의 산』에 흐르는 클래식 음악

Die klassische Musik in dem Zauberberg Thomas Manns

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주제분류독일어와문학

초록

Ziel dieses Aufsatzes ist es anhand von Thomas Manns Zauberberg darzustellen, wie über die Vermittlung von Musik das Verständnis eines literarischen Werkes erleichert werden kann. Am Ende des Romans Zauberberg hat der Protagonist Hans Castorp dank des “Musikapparats”, der im Klaviersalon des Sanatoriums Berghof aufgebaut wird, eine hingebungsvolle Leidenschaft für die Musik entwickelt. Es ist ein Grammophon, ein “einströmendes Füllhorn künstlerischen Genusses”. Allein mit “den Wundern der Truhe”, “den blühenden Leistungen dieses schwarzen Tempelchens” ist Castorp tief beschäftigt. Aus dem Grammophon, dem Zauberkasten, dringen fünf Werke, an denen Castorp ganz besonderen Gefallen findet. Seine Lieblingsstücke sind Verdis Oper Aida, Debussys Orchesterstück Prélude à l'après midi d'un faune, Gounods Oper Faust, Bizets Oper Carmen sowie Schuberts Lied Lindenbaum. Im Abschnitt “Fülle des Wohllauts” wird diese Musik von Thomas Mann detailliert kommentiert. Thomas Mann, der Musik als Paradigma auffasste, beschönigt Castorps Leben und Liebe durch die Musik – ähnlich wie die Transsubstantiation in der Alchimie. In diesem Aufsatz wird Castorps Leben und Liebe anhand seiner Lieblingsstücke analysiert. Im Schlussteil wird Castorps Tod anhand Schuberts Lindenbaum interpretiert. Im Finale des Zauberbergs taumelt Castorp “mit erdschweren Füßen”, gedankenlos singend: “Und seine Zweige rauschten, als riefen sie mir zu.”. Und im Getümmel in der Dämmerung verlieren wir ihn aus den Augen. Im Rauschen wird Castorp gehört haben: “Du fändest Ruhe dort!” Mit “Ruhe” ist der Tod gemeint. Er stirbt für das Zauberlied, aber er ist “ein Held”, “weil er im Grunde schon für das neue Wort der Liebe und der Zukunft in seinem Herzen starb.”

Abstract

Ziel dieses Aufsatzes ist es anhand von Thomas Manns Zauberberg darzustellen, wie über die Vermittlung von Musik das Verständnis eines literarischen Werkes erleichert werden kann. Am Ende des Romans Zauberberg hat der Protagonist Hans Castorp dank des “Musikapparats”, der im Klaviersalon des Sanatoriums Berghof aufgebaut wird, eine hingebungsvolle Leidenschaft für die Musik entwickelt. Es ist ein Grammophon, ein “einströmendes Füllhorn künstlerischen Genusses”. Allein mit “den Wundern der Truhe”, “den blühenden Leistungen dieses schwarzen Tempelchens” ist Castorp tief beschäftigt. Aus dem Grammophon, dem Zauberkasten, dringen fünf Werke, an denen Castorp ganz besonderen Gefallen findet. Seine Lieblingsstücke sind Verdis Oper Aida, Debussys Orchesterstück Prélude à l'après midi d'un faune, Gounods Oper Faust, Bizets Oper Carmen sowie Schuberts Lied Lindenbaum. Im Abschnitt “Fülle des Wohllauts” wird diese Musik von Thomas Mann detailliert kommentiert. Thomas Mann, der Musik als Paradigma auffasste, beschönigt Castorps Leben und Liebe durch die Musik – ähnlich wie die Transsubstantiation in der Alchimie. In diesem Aufsatz wird Castorps Leben und Liebe anhand seiner Lieblingsstücke analysiert. Im Schlussteil wird Castorps Tod anhand Schuberts Lindenbaum interpretiert. Im Finale des Zauberbergs taumelt Castorp “mit erdschweren Füßen”, gedankenlos singend: “Und seine Zweige rauschten, als riefen sie mir zu.”. Und im Getümmel in der Dämmerung verlieren wir ihn aus den Augen. Im Rauschen wird Castorp gehört haben: “Du fändest Ruhe dort!” Mit “Ruhe” ist der Tod gemeint. Er stirbt für das Zauberlied, aber er ist “ein Held”, “weil er im Grunde schon für das neue Wort der Liebe und der Zukunft in seinem Herzen starb.”

참고문헌 (23)

  1. 윤순식, "마의 산(상)" (2014), 열린책들
  2. 토마스 만, "마의 산" (2012), 을유문화사
  3. Mann, Thomas, "Gesammelte Werke in 13Bde." (1974), Frankfurt a.M
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  6. Carmen, Meier, "Don-Jose", P. Domingo
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  17. 안삼환, "‘죽음’의 모티프, 전설의 스토리텔러 토마스 만" (2011), 서울대학교출판문화원
  18. 로만 카르스트, "지성과 신비의 아이러니스트" (1997), 책세상
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  21. "명곡해설전집" (1983), 세광음악출판사
  22. Heftrich, Eckhart, "Zauberbergmusik, Über Thomas Mann" (1975), Vittorio Klostermann·Frankfurt a.M
  23. Kristiansen, Børge, "Thomas Manns Zauberberg und Schopenhauers Metaphysik" (1986), Bouvier Verlag Herbert Grundmann

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