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토마스 만의 <마의 산>과 음악

Die Musik in Thomas Manns Der Zauberberg

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초록

Die Musik in Thomas Manns Der Zauberberg Der Gedanke, Musik als Grundtypus der Kunst zu betrachten, äußert sich häufig bei Thomas Mann, in den Essays und in den Briefen. Unabhängig von seinem politischen und geistigen Wandel bleibt die Musik immer der Bezugspunkt zu dem geistigen und künstlerischen Substrat Thomas Manns, so dass bei ihm die Musik mit fast allen für seine Gedankenwelt wichtigen Begriffen wie Ironie, Psychologie, Erotik, Rationalität, Mythos, Romantik, Deutschtum etc. in Zusammenhang gebracht wird. Hans Castrops Liebe zur Musik bringt im Zauberberg verbunden mit den verschiedenen Motiven wie Stellung “seitwärts geneigten Kopfes”, “offenem Mund” und “Dösen” ect. seine Sympathie mit dem Tode zum Ausdruck. Für den Aufklärer Settembrini, den Vertreter der Vernunft und der Klarheit des Wortes ist die Musik “politisch verdächtig”. Er nennt sie “das halb Artikulierte, das Zweifelhafte, das Unverantwortliche, das Indifferente.” Er versucht Hans Castorp vor der Gefahr der Musik zu warnen und in ihm das bürgerliche Pflicht- und Verantwortungsgefühl zu erwecken. Trotz seiner Warnung geriet Hans Castorp in die Faszination des sogenannten “asiatischen Prinzips”, das von Madame Chauchat verkörpert wird. Im Abschnitt “Fülle des Wohllauts” genießt Hans Castorp in der tiefen Nacht alleine seine Lieblingsschallplatten. In allen Stücken steht der Tod als Thema im Zentrum. Beim Zuhören dieser Musik stellt er die verklärende und weltverneinende Idealität der Kunst gegenüber der gemeinen Hässlichkeit der Welt fest. Vor allem repräsentiert Schuberts ‘Lindenbaum’ die romantische Sehnsucht nach dem Tode. Trotz seiner geistigen Sympathie mit diesem Lied erkennt Hans Castorp andererseits leise die deutschtümelnd-reaktionäre Todesromantik als etwas, was es um der “Lebensfreundschaft” willen zu überwinden gilt.

Abstract

Die Musik in Thomas Manns Der Zauberberg Der Gedanke, Musik als Grundtypus der Kunst zu betrachten, äußert sich häufig bei Thomas Mann, in den Essays und in den Briefen. Unabhängig von seinem politischen und geistigen Wandel bleibt die Musik immer der Bezugspunkt zu dem geistigen und künstlerischen Substrat Thomas Manns, so dass bei ihm die Musik mit fast allen für seine Gedankenwelt wichtigen Begriffen wie Ironie, Psychologie, Erotik, Rationalität, Mythos, Romantik, Deutschtum etc. in Zusammenhang gebracht wird. Hans Castrops Liebe zur Musik bringt im Zauberberg verbunden mit den verschiedenen Motiven wie Stellung “seitwärts geneigten Kopfes”, “offenem Mund” und “Dösen” ect. seine Sympathie mit dem Tode zum Ausdruck. Für den Aufklärer Settembrini, den Vertreter der Vernunft und der Klarheit des Wortes ist die Musik “politisch verdächtig”. Er nennt sie “das halb Artikulierte, das Zweifelhafte, das Unverantwortliche, das Indifferente.” Er versucht Hans Castorp vor der Gefahr der Musik zu warnen und in ihm das bürgerliche Pflicht- und Verantwortungsgefühl zu erwecken. Trotz seiner Warnung geriet Hans Castorp in die Faszination des sogenannten “asiatischen Prinzips”, das von Madame Chauchat verkörpert wird. Im Abschnitt “Fülle des Wohllauts” genießt Hans Castorp in der tiefen Nacht alleine seine Lieblingsschallplatten. In allen Stücken steht der Tod als Thema im Zentrum. Beim Zuhören dieser Musik stellt er die verklärende und weltverneinende Idealität der Kunst gegenüber der gemeinen Hässlichkeit der Welt fest. Vor allem repräsentiert Schuberts ‘Lindenbaum’ die romantische Sehnsucht nach dem Tode. Trotz seiner geistigen Sympathie mit diesem Lied erkennt Hans Castorp andererseits leise die deutschtümelnd-reaktionäre Todesromantik als etwas, was es um der “Lebensfreundschaft” willen zu überwinden gilt.

참고문헌 (18)

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  15. Vaget, Hans Rudolf, "Auf dem Weg zum “Zauberberg”. Die Davoser Literaturtage 1996", pp.111~141 (1997)
  16. Vaget, Hans Rudolf, ""Politisch verdächtig!": Die Musik in Thomas Manns ‘Zauberberg’" (2009)
  17. Vogt, Jochen, "Thomas Mann: “Buddenbrooks”" (1995)
  18. Wysling, Hans, "Thomas-Mann-Handbuch", pp.397~422 (1990)

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