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화가 헤세와 그의 그림세계

Der Maler Hesse und die Welt seiner Bilder

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주제분류독일어와문학

초록

Hesse begann 1917 zu malen und schuf Zeit seines Lebens etwa 4,000 Bilder, die jedoch wie seine Dichtungen zu seinen Lebzeiten wenig geschätzt wurden. Selbst ein Spottartikel über seine Bilder wurde in einer Zeitung veröffentlicht. Heute jedoch bringen seine malerischen Werke oft das 100fache ihres damaligen Wertes ein, und schon in den sechziger Jahren des letzten Jahrzenten besuchten viele Gäste in zahlreichen Ländern die Ausstellungen seiner Bilder. Während seiner psychoanalytischen Behandlung bei Dr. Josef Bernhard Lang malte Hesse von Dezember 1916 an 17 Traumbilder. In der Zeit von Juli 1917 bis August 1918 verfasste er das Traumtagebuch, in dem er die Inhalte seiner Träume darstellte, analysierte und vermerkte, wie er dadurch “die Ruhe und Gelassenheit” erlangte. Später lieβ er die Motive seiner Traumbilder und des Traumtagebuchs in seinen Werken einflieβen. Hesse bezeichnete sich selbst als einen Dilettanten beim Malen. Trotzdem setzte er das Malen dauerhaft fort. In seinen Briefen und Dokumenten äuβert er, dass er durch das Malen das Leben besser ertragen könne; an anderer Stelle bezeichnete er das Malen auch als Ruhe oder Spiel. Hesse hat durch den Verkauf von seinen Gedichten, die er mit seinen Bildern illustierte, Geld für Menschen in schwierigen Situationen gesammelt. Damit hat er sein Malen nicht nur zu seiner eigenen Muβe, sondern auch zur Unterstützung von Menschen in problematischen Situation eingesetzt. Aufgrund ihrer Vielfältigkeit lassen sich die Bilder Hesses nicht leicht einordnen. In seinen frühen Werken ist ein romantischer und exakter Stil erkennbar. Der Maler Beraguth verglich diese Technik in Roßhalde mit den romantischen Stil Albrecht Altdorfers und der Genauigkeit Albrecht Dürers. Nach der Lektüre von Abstraktion und Einfühlung und Formprobleme der Gotik des deutschen Kunsthistorikers Wilhelm Robert Worringer, in denen dieser erstmals den Expressionismus erwähnte, begann Hesses Interesse für Abstraktion, hellen Farben und am Primitivismus. Dieses Interesse am Expressionismus ist in seiner Erzählung Klingsors letzter Sommer erkennbar. Insbesondere sein Selbstbildnis mit dem blutigen linken Ohr erinnert an den Expressionismus Van Goghs, der – von seiner Zeit verkannt, in den Wahnsinn getrieben - die Welt mit grellen Farben ausdrückte. Die Figur der grausamen Louis in Klingsors letzter Sommer, ist die Wiederspiegelung von Hesses Freund, dem Schweizer Maler Moilliet. In einigen Bildern Hesses ist der Stil Moilliets zu erkennen, der seine Gegenstände mit vielseitigen Flächen abstrakt konstruierte. In anderen malerischen Werken Hesses ist der Supretivismus des russischen Malers Milewitsch präsent, der seine Ideen durch einfache Flächen ausdrückte. Hesse malte zahlreiche Landschaftsbilder. Die Bedeutung von Landschaftsmalereien beschrieb Hesse in einem Artikel, der am 8. März 1918 in der Vossischen Zeitung unter dem Titel Traum am Feierabend erschien. Dort vergleicht er das Malen mit dem Leben. Die Landschaften in Hesses Bildern sind nicht fernliegende utopische Orte, sondern Schauplätze des wirklichen Lebens. Seine Lanschaftensbilder malte er im Freien. Dabei folgt er Barbizons Preinairismus, der auch in der Episode des Malausflugs in Kareno in Klingsors letzter Sommer auftaucht. Hesses zahlreiche farbige Federzeichnugen entstanden in den 30er Jahren. Während seiner Italienreise im Jahre 1901 rezipierte er die ältere Miniaturmalereien, die er in seiner Jugendschrift, Initialen erwähnte, und die den zarten Stil seiner Federzeichnung beeinflusste. Hesses Freund, Romain Rolland charakterisierte ihn als “Augenmenschen”. Kurt Tucholsky wiederum beschrieb die Landschaften in Hesses Werken als täuschend echt, als ob man sie mit eigenen Augen sähe. In der detailierten und lebendigen Landschaften in seinen Werken zeigt sich das Auge eines fertigen Malers.

Abstract

Hesse begann 1917 zu malen und schuf Zeit seines Lebens etwa 4,000 Bilder, die jedoch wie seine Dichtungen zu seinen Lebzeiten wenig geschätzt wurden. Selbst ein Spottartikel über seine Bilder wurde in einer Zeitung veröffentlicht. Heute jedoch bringen seine malerischen Werke oft das 100fache ihres damaligen Wertes ein, und schon in den sechziger Jahren des letzten Jahrzenten besuchten viele Gäste in zahlreichen Ländern die Ausstellungen seiner Bilder. Während seiner psychoanalytischen Behandlung bei Dr. Josef Bernhard Lang malte Hesse von Dezember 1916 an 17 Traumbilder. In der Zeit von Juli 1917 bis August 1918 verfasste er das Traumtagebuch, in dem er die Inhalte seiner Träume darstellte, analysierte und vermerkte, wie er dadurch “die Ruhe und Gelassenheit” erlangte. Später lieβ er die Motive seiner Traumbilder und des Traumtagebuchs in seinen Werken einflieβen. Hesse bezeichnete sich selbst als einen Dilettanten beim Malen. Trotzdem setzte er das Malen dauerhaft fort. In seinen Briefen und Dokumenten äuβert er, dass er durch das Malen das Leben besser ertragen könne; an anderer Stelle bezeichnete er das Malen auch als Ruhe oder Spiel. Hesse hat durch den Verkauf von seinen Gedichten, die er mit seinen Bildern illustierte, Geld für Menschen in schwierigen Situationen gesammelt. Damit hat er sein Malen nicht nur zu seiner eigenen Muβe, sondern auch zur Unterstützung von Menschen in problematischen Situation eingesetzt. Aufgrund ihrer Vielfältigkeit lassen sich die Bilder Hesses nicht leicht einordnen. In seinen frühen Werken ist ein romantischer und exakter Stil erkennbar. Der Maler Beraguth verglich diese Technik in Roßhalde mit den romantischen Stil Albrecht Altdorfers und der Genauigkeit Albrecht Dürers. Nach der Lektüre von Abstraktion und Einfühlung und Formprobleme der Gotik des deutschen Kunsthistorikers Wilhelm Robert Worringer, in denen dieser erstmals den Expressionismus erwähnte, begann Hesses Interesse für Abstraktion, hellen Farben und am Primitivismus. Dieses Interesse am Expressionismus ist in seiner Erzählung Klingsors letzter Sommer erkennbar. Insbesondere sein Selbstbildnis mit dem blutigen linken Ohr erinnert an den Expressionismus Van Goghs, der – von seiner Zeit verkannt, in den Wahnsinn getrieben - die Welt mit grellen Farben ausdrückte. Die Figur der grausamen Louis in Klingsors letzter Sommer, ist die Wiederspiegelung von Hesses Freund, dem Schweizer Maler Moilliet. In einigen Bildern Hesses ist der Stil Moilliets zu erkennen, der seine Gegenstände mit vielseitigen Flächen abstrakt konstruierte. In anderen malerischen Werken Hesses ist der Supretivismus des russischen Malers Milewitsch präsent, der seine Ideen durch einfache Flächen ausdrückte. Hesse malte zahlreiche Landschaftsbilder. Die Bedeutung von Landschaftsmalereien beschrieb Hesse in einem Artikel, der am 8. März 1918 in der Vossischen Zeitung unter dem Titel Traum am Feierabend erschien. Dort vergleicht er das Malen mit dem Leben. Die Landschaften in Hesses Bildern sind nicht fernliegende utopische Orte, sondern Schauplätze des wirklichen Lebens. Seine Lanschaftensbilder malte er im Freien. Dabei folgt er Barbizons Preinairismus, der auch in der Episode des Malausflugs in Kareno in Klingsors letzter Sommer auftaucht. Hesses zahlreiche farbige Federzeichnugen entstanden in den 30er Jahren. Während seiner Italienreise im Jahre 1901 rezipierte er die ältere Miniaturmalereien, die er in seiner Jugendschrift, Initialen erwähnte, und die den zarten Stil seiner Federzeichnung beeinflusste. Hesses Freund, Romain Rolland charakterisierte ihn als “Augenmenschen”. Kurt Tucholsky wiederum beschrieb die Landschaften in Hesses Werken als täuschend echt, als ob man sie mit eigenen Augen sähe. In der detailierten und lebendigen Landschaften in seinen Werken zeigt sich das Auge eines fertigen Malers.

참고문헌 (17)

  1. Goethe, Johann Wolfgang von, "Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden", Hrsg. von Erich Trunz.(Abkürzung: GW), ~ (1981)
  2. Hesse, Hermann, "Sämtliche Werke. 20 Bde" (2001), Frankfurt a. Main
  3. Hesse, Hermann, "Gesammelte Briefe. 4 Bde" (1973), Frankfurt am Main
  4. Hesse, Hermann, "Magie der Farben. Aquarelle aus dem Tessen. Mit Betrachtungen und Gedichten zusammengestellt und mit einem Nachwort von Volker Michels" (1980), Frankfurt am Main
  5. Hesse, Hermann, "Spiel mit Farben. Der Dichter als Maler. Hrsg. von Volker Michels" (2005), Frankfurt am Main
  6. Hesse, Hermann, "Farbe ist Leben. Eine Auswahl seiner schönsten Aquarelle. Vorgestellt von Volker Michels" (1997), Frankfurt am Main
  7. 김선형, "헤세의 『데미안』에 나타난 개성화 과정 - 융의 심층심리학을 바탕으로", 헤세연구, (24), pp.5~22 (2010), 한국헤세학회
  8. 김선형, "헤세의 『클링조어의 마지막 여름』에 나타난 예술가적 존재와 표현주의적 요소", 헤세연구, (29), pp.5~21 (2013), 한국헤세학회
  9. Huizinger, Johann, "Homo Ludens" (2004), Vom Ursprung der Kultur im Spiel
  10. Killer, Peter, "Die Freundschaft. Cuno Amiet-Hermann Hesse", Jahrbuch des Oberaargaus Bd.46, 12~26 (2003)
  11. Kunstmuseum Bern, "Frehner, Matthias und Fellenberg, Valentine von, und Museum Hermann Hesse Montagnola, Bucher, Regina", ~ (2012)
  12. Limberg, Michael, "Hermann Hesse und die Psychoanalyse. "Kunst als Therapie". 9. Internatinales Hermann-Hesse-Kolloquium in Calw", pp.1997, Bad Liebenzell
  13. Michels, Volker, "화가 헤세" (2005), 이레 출판사
  14. Pohlmann, Gisela, "Das Problem der Wirklichkeit bei Hermann Hesse" (1951), Münster

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