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토마스 만의 『마의 산』의 페퍼코른에 대한 연구

Zur Bedeutung und Funktion der Peeperkorn-Gestalt in Thomas Manns Roman Der Zauberberg

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Nach dem Schneetraum nimmt Hans Castorp Abschied vom “Prinzip der ausschließenden Gegensätzlichkeit” zugunsten der alle Gegensätze unfassenden Humanität. Als die Rolle Settembrinis und Naphtas als Mentoren von Hans Castorp weitgehend ausgespielt war, tirtt Peeperkorn in Begleitung von Clawdia Chauchat auf. Als Repräsentant dionysischer Lebenskraft ist Peeperkorn Kontrastfigur zu Naphta und Settembrini, die vor der Wucht seiner Persönlichkeit und seiner charismatischen Ausstrahlung “verzwergen” und zu “Schwätzerchen” werden. Sowohl die Sanatoriumsgäste als auch Hans Kastorp unterstellen sich der unmittelbaren Einwirkung von Peeperkorns wuchtiger Persönlichkeit. Hans Castorp erklärt die "Persönlichkeit" als ein "Mysterium“, das über Dummheit und Gescheitheit, und über soviel andere Oppositionen hinausliegt, als "positiven Wert." “Persönlichkeit ist Sein, nicht Meinen", schreibt Thomas Mann in den 「Betrachtungen eines Unpolitischen」. Obwohl Peeperkorn uneingeschränkt am Leben teilhaben und sich ungebrochen dem Gefühl hingeben möchte, ist er auf die Stimulantien bzw. Opiaten angewiesen. Hans Castorp macht auf Peeperkorns Unzulänglichkeit aufmerksam, "den einfachen und natürlichen Gaben des Lebens, die so groß und heilig sind, gerecht" werden zu können. Seine Leidensgescichte ist die Widerlegung seiner “Theologie”, die die “religiöse Verpflichtung zum Gefühl” für den zentralen Lebenswert hält. Wie bei den meisten wichtigen Figuren Thomas Manns ist er auch eine in sich widersprüchliche Persönlichkeit. Sein Suizid bedeutet einerseits das Scheitern seines Lebensprogramms, andererseits aber seine Verweigerung der Krankheit und des Verfalls, und seine letzte große Bejahung zum Leben.

Abstract

Nach dem Schneetraum nimmt Hans Castorp Abschied vom “Prinzip der ausschließenden Gegensätzlichkeit” zugunsten der alle Gegensätze unfassenden Humanität. Als die Rolle Settembrinis und Naphtas als Mentoren von Hans Castorp weitgehend ausgespielt war, tirtt Peeperkorn in Begleitung von Clawdia Chauchat auf. Als Repräsentant dionysischer Lebenskraft ist Peeperkorn Kontrastfigur zu Naphta und Settembrini, die vor der Wucht seiner Persönlichkeit und seiner charismatischen Ausstrahlung “verzwergen” und zu “Schwätzerchen” werden. Sowohl die Sanatoriumsgäste als auch Hans Kastorp unterstellen sich der unmittelbaren Einwirkung von Peeperkorns wuchtiger Persönlichkeit. Hans Castorp erklärt die "Persönlichkeit" als ein "Mysterium“, das über Dummheit und Gescheitheit, und über soviel andere Oppositionen hinausliegt, als "positiven Wert." “Persönlichkeit ist Sein, nicht Meinen", schreibt Thomas Mann in den 「Betrachtungen eines Unpolitischen」. Obwohl Peeperkorn uneingeschränkt am Leben teilhaben und sich ungebrochen dem Gefühl hingeben möchte, ist er auf die Stimulantien bzw. Opiaten angewiesen. Hans Castorp macht auf Peeperkorns Unzulänglichkeit aufmerksam, "den einfachen und natürlichen Gaben des Lebens, die so groß und heilig sind, gerecht" werden zu können. Seine Leidensgescichte ist die Widerlegung seiner “Theologie”, die die “religiöse Verpflichtung zum Gefühl” für den zentralen Lebenswert hält. Wie bei den meisten wichtigen Figuren Thomas Manns ist er auch eine in sich widersprüchliche Persönlichkeit. Sein Suizid bedeutet einerseits das Scheitern seines Lebensprogramms, andererseits aber seine Verweigerung der Krankheit und des Verfalls, und seine letzte große Bejahung zum Leben.

참고문헌 (24)

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