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미적 주관성의 구성 과정에 나타난 신화적 성격 - 횔덜린의 송가 「나의 소유」에 대한 연구 -

Das Mythische bei der Konstitution der ästhetischen Subjektivität in Hölderlins Ode Mein Eigentum

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주제분류독일어와문학

초록

Hölderlins Ode Mein Eigentum inszeniert die Geburt der ästhetischen Subjektivität zu der Zeit, als das Paar Eigentum und Eigentümlichkeit im Begriff war, auseinanderzugehen. Das lyrische Ich der Ode wandert am Rande einer bürgerlich gesicherten Gesellschaft, in der das Eigentum als Garantie für das Ichhafte seines Besitzers gilt. Angesichts der Krisenerfahrung versucht das lyrische Ich, dem, anders als normalen Bürgern, kein nennenswertes Eigentum zur Verfügung steht, die Frage zu beantworten, was das Eigentum des Dichters in der bürgerlichen Gesellschaft ist. In der Ode entsteht die ästhetische Subjektivität durch die Verinnerlichung des Eigentums. Wie der “Gesang” als “Asyl”, der für das lyrische Ich die Metapher für den Wohnraum darstellt, so steht das Garten-Motiv als Kennzeichen für die Abgrenzung des Inneren vom Außen. Mit den beiden Motiven konstituiert Hölderlin das Selbstbewusstsein des lyrischen Ich. Hölderlin gelangt zur Eigentümlichkeit, die sich vom Eigentum loslöst. Hölderlins soziale Utopie wird mit der Wendung in der Ode, “jedem sein Eigentum”, impliziert. Diese Utopie, die sich an der Fichteschen Eigentumstheorie orientiert, folgt dem Wunsch, dass auch der Dichter von seiner poetischen Arbeit leben kann. Sie geht aber von einem mythischen Gedanken aus, auf den das Wort in der Ode ‘segnen’ hinweist.

Abstract

Hölderlins Ode Mein Eigentum inszeniert die Geburt der ästhetischen Subjektivität zu der Zeit, als das Paar Eigentum und Eigentümlichkeit im Begriff war, auseinanderzugehen. Das lyrische Ich der Ode wandert am Rande einer bürgerlich gesicherten Gesellschaft, in der das Eigentum als Garantie für das Ichhafte seines Besitzers gilt. Angesichts der Krisenerfahrung versucht das lyrische Ich, dem, anders als normalen Bürgern, kein nennenswertes Eigentum zur Verfügung steht, die Frage zu beantworten, was das Eigentum des Dichters in der bürgerlichen Gesellschaft ist. In der Ode entsteht die ästhetische Subjektivität durch die Verinnerlichung des Eigentums. Wie der “Gesang” als “Asyl”, der für das lyrische Ich die Metapher für den Wohnraum darstellt, so steht das Garten-Motiv als Kennzeichen für die Abgrenzung des Inneren vom Außen. Mit den beiden Motiven konstituiert Hölderlin das Selbstbewusstsein des lyrischen Ich. Hölderlin gelangt zur Eigentümlichkeit, die sich vom Eigentum loslöst. Hölderlins soziale Utopie wird mit der Wendung in der Ode, “jedem sein Eigentum”, impliziert. Diese Utopie, die sich an der Fichteschen Eigentumstheorie orientiert, folgt dem Wunsch, dass auch der Dichter von seiner poetischen Arbeit leben kann. Sie geht aber von einem mythischen Gedanken aus, auf den das Wort in der Ode ‘segnen’ hinweist.

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