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독일어 상호대명사 einander의 문법적 특징

Das Reziprokpronomen einander und seine grammatische Eigenschaften

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주제분류독일어와문학

초록

Im Deutschen gibt es einige Mittel, mit denen man reziproke Beziehungen ausdrücken kann: sich, einander, gegenseitig, wechselseitig u.a. Sich lässt aber außer einer reflexiven Interpretation eine reziproke zu (z.B., Siei/j haben sichi/j / sichj/i geholfen). Gegenseitig und wechselseitig drücken zwar auch reziproke Beziehungen aus, aber sie sind nicht grammatikalisch motiviert. Im Vergleich zu sich und gegenseitig bzw. wechselseitig bezeichnet einander ausschließlich reziproke Beziehungen und ist grammatikalisch motiviert, in dem Sinne, dass einander nur unter bestimmten grammatischen Bedingungen vorkommen kann (z.B., Siei/j haben einanderj/i geholfen). In diesem Aufsatz wurden grammatische Eigenschaften von einander überprüft. Syntaktisch gesehen kann einander nicht im Nominativ stehen und sein Antezedens muss auf der Hierarchie der grammatischen Funktionen, die von Comrie (1981) vorgeschlagen wurde, den höheren Rang einnehmen als einander. Es gibt ein paar Argumente für die Grammatikalisierung von einander. Erstens hat sich einander aus einem zweiteiligen Ausdruck wie ‘eine(r) ... den [der/dem] ander(e)n’ entwickelt (d.h. Univerbierung). Zweitens zeigt einander eine Paradigmatizität wie folgt:[ ] Einander nimmt also syntaktisch eine feste Stelle ein und stellt sich dem Appellativum, dem Pronomen und dem Reflexivpronomen gegenüber. Drittens ist im Laufe der Entwicklung die syntaktische Variablität von einander beschränkt worden: Einander kommt ausschließlich bei einem Antezedens, das bestimmte Bedingungen erfüllt, vor (über Grammatikalisierung vgl. Lehmann 1995).

Abstract

Im Deutschen gibt es einige Mittel, mit denen man reziproke Beziehungen ausdrücken kann: sich, einander, gegenseitig, wechselseitig u.a. Sich lässt aber außer einer reflexiven Interpretation eine reziproke zu (z.B., Siei/j haben sichi/j / sichj/i geholfen). Gegenseitig und wechselseitig drücken zwar auch reziproke Beziehungen aus, aber sie sind nicht grammatikalisch motiviert. Im Vergleich zu sich und gegenseitig bzw. wechselseitig bezeichnet einander ausschließlich reziproke Beziehungen und ist grammatikalisch motiviert, in dem Sinne, dass einander nur unter bestimmten grammatischen Bedingungen vorkommen kann (z.B., Siei/j haben einanderj/i geholfen). In diesem Aufsatz wurden grammatische Eigenschaften von einander überprüft. Syntaktisch gesehen kann einander nicht im Nominativ stehen und sein Antezedens muss auf der Hierarchie der grammatischen Funktionen, die von Comrie (1981) vorgeschlagen wurde, den höheren Rang einnehmen als einander. Es gibt ein paar Argumente für die Grammatikalisierung von einander. Erstens hat sich einander aus einem zweiteiligen Ausdruck wie ‘eine(r) ... den [der/dem] ander(e)n’ entwickelt (d.h. Univerbierung). Zweitens zeigt einander eine Paradigmatizität wie folgt:[ ] Einander nimmt also syntaktisch eine feste Stelle ein und stellt sich dem Appellativum, dem Pronomen und dem Reflexivpronomen gegenüber. Drittens ist im Laufe der Entwicklung die syntaktische Variablität von einander beschränkt worden: Einander kommt ausschließlich bei einem Antezedens, das bestimmte Bedingungen erfüllt, vor (über Grammatikalisierung vgl. Lehmann 1995).

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