아이쉴로스의 『포박당한 프로메테우스』에 나타난 정의와 불의
Recht und Unrecht in der Tragödie Der gefesselte Prometheus von Aischylos
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초록
Diese Forschung setzt als Zweck, Recht und Unrecht in der Tragödie Der gefesselte Prometheus von Aischylos gegenüberstellend und zugleich vergleichend zu analysieren. Der griechische Mythos berichtet darüber, dass der Titan Prometheus das Feuer raubt und den Menschen gebracht hat. Wegen dieses Diebstahls musste er an der Felsenwand des Kaukasus gekettet werden. Diese Geschichte benutzt Aischylos für das Schaffen seiner Tragödie. Er bildet Prometheus nicht nur als eine Figur, die ihr Schicksal duldsam erträgt, sondern auch als eine, deren Schicksal mit einem Unrecht zu tun hat. Der Titan Prometheus wird von Zeus bestraft, weil er den Menschen geholfen hat. Zeus wollte die Menschen vertilgen und sich ein neues Geschlecht erzeugen. Hingegen liebt der Titan die Menschen, hat Mitleid mit ihnen, und bewahrt sie durch den Ansatz seiner Hilfe vor der geplanten schrecklichen Vernichtung. Von der menschlichen Seite her gesehen ist seine Tat heroisch, und strebt nach der Humanität. Trotzdem wird er von Zeus bestraft, weil nur Zeus Recht hat. Aischylos fordert vom Publikum, sich dessen bewusst zu machen, indem es sieht, wie der Titan Unrecht erleidet. Bei der Analyse der Io-Szene werden die Rolle und die Bedeutung des Leidens expliziert. Io ist eine Frau, die ähnlich wie der Titan von den Göttern verfolgt wird. Sie leidet schrecklich unter dem Stich der Bremse, die ihr Hera gesendet hat. Sie will wissen, wann ihr Leiden beendet wird. Ohne Wissen davon ist sie nur auf der Flucht, und zwar pausenlos. Im Gegensatz dazu weiß Prometheus alles, was zu ihm schrecklicherweise kommen wird. Er lehrt dabei, dass sie durch ihr Leiden etwas lernen muss. Also sollte sie nicht so früh seufzen, bevor sie dabei etwas lernen kann. Das Lernen durch Leiden ist die Art, die Prometheus stark macht. Die Leiden von beiden unglücklichen Figuren bestehen aus der Willkür der Götter. Das heißt, der Titan erwartet ein klares Wissen, das durch das Lernen anhand des Erleidens des Unrechts ermöglicht werden kann. In der Hermes-Szene wird die politische Situation zum Ausdruck gebracht. Während der Auseinandersetzung mit dem Götterknecht genannten Hermes entblößt sich das Zustandekommen der Gewaltherrschaft von Zeus, das erst nach der zweimaligen Abstürzung von zwei Zwingherren ermöglicht worden ist. Es geht um den jungen Zeus, der dem Prometheus ein gefährliches Geheimnis mit allen Mitteln entlocken muss, um seine neu erschaffte Herrschaft zu verfestigen. Das Geheimnis handelt von einer Hochzeit, die Zeus aus der Macht werfen würde. Aber der Titan beharrt auf Schweigen, und versucht sein Geheimnis zu behalten. Er sagt nur, dass er die Götter allesamt hasst, die ihm für die Wohltat wider Recht Böses tun. Weil er sogar alles genau vorausweiß, was sein wird, braucht er nicht seine Knie zu beugen. Sein Geheimnis und seine Allwissenheit machen ihn stark und eigensinnig. Warum hat Perikles die Aufführung dieser Tragödie erlaubt, in der nicht der Herrscher Zeus als der Stärkere, sondern der Frevler Prometheus als Schwächerer die Hauptrolle spielt? Diese Frage setzt voraus, dass die Tragödien auf der Probebühne des Odeion geprüft worden sind, bevor sie öffentlich gezeigt werden. Und Perikles ist der Diktator in der Zeit, wo die Tragödie aufgeführt wird. Die Spekulation ist, dass Perikles gerade deshalb die Aufführung erlaubt, weil ihm die Art und Weise der heroischen Figur Prometheus gut gefallen hat. Perikles gilt neben Kleisthenes als der Gründer der Demokratie. Das heißt, aus dem eigenen politischen Standpunkt sollte Perikles nicht nur Autokratie, sondern auch Aristokratie verweigert haben. Insbesondere zeigt die Figur Prometheus bei Aischylos die heikle Problematik im Hinblick auf das Recht, das zwar bei der Zwingherrschaft von Zeus als gut bewertet, aber bei dem Titan als Unrecht entlarvt wird.
Abstract
Diese Forschung setzt als Zweck, Recht und Unrecht in der Tragödie Der gefesselte Prometheus von Aischylos gegenüberstellend und zugleich vergleichend zu analysieren. Der griechische Mythos berichtet darüber, dass der Titan Prometheus das Feuer raubt und den Menschen gebracht hat. Wegen dieses Diebstahls musste er an der Felsenwand des Kaukasus gekettet werden. Diese Geschichte benutzt Aischylos für das Schaffen seiner Tragödie. Er bildet Prometheus nicht nur als eine Figur, die ihr Schicksal duldsam erträgt, sondern auch als eine, deren Schicksal mit einem Unrecht zu tun hat. Der Titan Prometheus wird von Zeus bestraft, weil er den Menschen geholfen hat. Zeus wollte die Menschen vertilgen und sich ein neues Geschlecht erzeugen. Hingegen liebt der Titan die Menschen, hat Mitleid mit ihnen, und bewahrt sie durch den Ansatz seiner Hilfe vor der geplanten schrecklichen Vernichtung. Von der menschlichen Seite her gesehen ist seine Tat heroisch, und strebt nach der Humanität. Trotzdem wird er von Zeus bestraft, weil nur Zeus Recht hat. Aischylos fordert vom Publikum, sich dessen bewusst zu machen, indem es sieht, wie der Titan Unrecht erleidet. Bei der Analyse der Io-Szene werden die Rolle und die Bedeutung des Leidens expliziert. Io ist eine Frau, die ähnlich wie der Titan von den Göttern verfolgt wird. Sie leidet schrecklich unter dem Stich der Bremse, die ihr Hera gesendet hat. Sie will wissen, wann ihr Leiden beendet wird. Ohne Wissen davon ist sie nur auf der Flucht, und zwar pausenlos. Im Gegensatz dazu weiß Prometheus alles, was zu ihm schrecklicherweise kommen wird. Er lehrt dabei, dass sie durch ihr Leiden etwas lernen muss. Also sollte sie nicht so früh seufzen, bevor sie dabei etwas lernen kann. Das Lernen durch Leiden ist die Art, die Prometheus stark macht. Die Leiden von beiden unglücklichen Figuren bestehen aus der Willkür der Götter. Das heißt, der Titan erwartet ein klares Wissen, das durch das Lernen anhand des Erleidens des Unrechts ermöglicht werden kann. In der Hermes-Szene wird die politische Situation zum Ausdruck gebracht. Während der Auseinandersetzung mit dem Götterknecht genannten Hermes entblößt sich das Zustandekommen der Gewaltherrschaft von Zeus, das erst nach der zweimaligen Abstürzung von zwei Zwingherren ermöglicht worden ist. Es geht um den jungen Zeus, der dem Prometheus ein gefährliches Geheimnis mit allen Mitteln entlocken muss, um seine neu erschaffte Herrschaft zu verfestigen. Das Geheimnis handelt von einer Hochzeit, die Zeus aus der Macht werfen würde. Aber der Titan beharrt auf Schweigen, und versucht sein Geheimnis zu behalten. Er sagt nur, dass er die Götter allesamt hasst, die ihm für die Wohltat wider Recht Böses tun. Weil er sogar alles genau vorausweiß, was sein wird, braucht er nicht seine Knie zu beugen. Sein Geheimnis und seine Allwissenheit machen ihn stark und eigensinnig. Warum hat Perikles die Aufführung dieser Tragödie erlaubt, in der nicht der Herrscher Zeus als der Stärkere, sondern der Frevler Prometheus als Schwächerer die Hauptrolle spielt? Diese Frage setzt voraus, dass die Tragödien auf der Probebühne des Odeion geprüft worden sind, bevor sie öffentlich gezeigt werden. Und Perikles ist der Diktator in der Zeit, wo die Tragödie aufgeführt wird. Die Spekulation ist, dass Perikles gerade deshalb die Aufführung erlaubt, weil ihm die Art und Weise der heroischen Figur Prometheus gut gefallen hat. Perikles gilt neben Kleisthenes als der Gründer der Demokratie. Das heißt, aus dem eigenen politischen Standpunkt sollte Perikles nicht nur Autokratie, sondern auch Aristokratie verweigert haben. Insbesondere zeigt die Figur Prometheus bei Aischylos die heikle Problematik im Hinblick auf das Recht, das zwar bei der Zwingherrschaft von Zeus als gut bewertet, aber bei dem Titan als Unrecht entlarvt wird.
참고문헌 (20)
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- Kienzle, Siegfried u.a (Hg.), "Reclams Schauspielfuhrer" (1983)
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