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문학교육 측면에서의 독일 드라마

Deutsche Dramen im Literaturunterricht

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초록

In dieser vorliegenden Arbeit habe ich versucht, neue Dramendidaktik in Deutschland kritisch zu untersuchen und Dramenunterricht an den Universitäten in Korea zu aktivieren. Beim Dramenunterricht war es bis jetzt üblich, dramatische Texte wie einen Roman zu lesen und den Sinn des Dramas und die Intentionen des Dramatikers zu analysieren. Dabei wurden die Charakteristika der Dramengattung völlig übersehen und vernachlässigt. Bei der traditionellen Dramenanalyse werden dramatische Texte von der Inszenierung abgetrennt. Aber durch den Nebentext, der sich auf Bühnenbild, Geste, Kostüm und Musik usw. bezieht, können auch die Intentionen des Dramatikers und gattungsspezifische Eigenschaften des Dramas herausgearbeitet werden. Als Partitur erwarten dramatische Texte vom Leser die Zusammenarbeit. Anhand der Partitur assoziert und konkretisiert er die Inszenierung auf der Bühne, indem er außersprachliche Kommunikationsmittel in Dramen beachtet. In Bezug auf die Drameninszenierung gibt es neben der aufgeführten Inszenierung mentale Inszenierung und implizite Inszenierung. Während mentale Inszenierung durch die Assoziation des Lesers realisiert wird, ist implizite Inszenierung im Dramentext immanent. Bei der Dramenlektüre muss implizite Inszenierung, die durch den Nebentext ermöglicht wird, volle Aufmerksamkeit des Lesers verdienen. Seit Ende der 70er Jahre tritt vor dem Hintergrund der rezeptionsästhetischen Literaturdidaktik und des handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterrichts neue Dramendidaktik auf, die affektive und spielerische Aspekte des Dramenunterrichts und theatralische und nonverbale Zeichen hervorhebt. Produktionsorientierte Dramendidaktik und Szenische Interpretation erweitern die implizite Inszenierung auf mentale Inszenierung bzw. aufgeführte Inszenierung durch eigenes Schreiben bzw. Spielen. Dadurch werden produktive, kreative und theatralische Aktivitäten des Lesers entwickelt und gefördert. Ziel des Literaturunterrichts ist einerseits analytische und kritische Interpretation der literarischen Werke. Andererseits ist Genuss und Freude an Literatur nicht zu übersehen. In diesem Sinne müssen auch beim Dramenunterricht die kritische Analyse, produktionsorientierte Dramendidaktik und Szenische Interpretation miteinander vernetzt angewendet werden.

Abstract

In dieser vorliegenden Arbeit habe ich versucht, neue Dramendidaktik in Deutschland kritisch zu untersuchen und Dramenunterricht an den Universitäten in Korea zu aktivieren. Beim Dramenunterricht war es bis jetzt üblich, dramatische Texte wie einen Roman zu lesen und den Sinn des Dramas und die Intentionen des Dramatikers zu analysieren. Dabei wurden die Charakteristika der Dramengattung völlig übersehen und vernachlässigt. Bei der traditionellen Dramenanalyse werden dramatische Texte von der Inszenierung abgetrennt. Aber durch den Nebentext, der sich auf Bühnenbild, Geste, Kostüm und Musik usw. bezieht, können auch die Intentionen des Dramatikers und gattungsspezifische Eigenschaften des Dramas herausgearbeitet werden. Als Partitur erwarten dramatische Texte vom Leser die Zusammenarbeit. Anhand der Partitur assoziert und konkretisiert er die Inszenierung auf der Bühne, indem er außersprachliche Kommunikationsmittel in Dramen beachtet. In Bezug auf die Drameninszenierung gibt es neben der aufgeführten Inszenierung mentale Inszenierung und implizite Inszenierung. Während mentale Inszenierung durch die Assoziation des Lesers realisiert wird, ist implizite Inszenierung im Dramentext immanent. Bei der Dramenlektüre muss implizite Inszenierung, die durch den Nebentext ermöglicht wird, volle Aufmerksamkeit des Lesers verdienen. Seit Ende der 70er Jahre tritt vor dem Hintergrund der rezeptionsästhetischen Literaturdidaktik und des handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterrichts neue Dramendidaktik auf, die affektive und spielerische Aspekte des Dramenunterrichts und theatralische und nonverbale Zeichen hervorhebt. Produktionsorientierte Dramendidaktik und Szenische Interpretation erweitern die implizite Inszenierung auf mentale Inszenierung bzw. aufgeführte Inszenierung durch eigenes Schreiben bzw. Spielen. Dadurch werden produktive, kreative und theatralische Aktivitäten des Lesers entwickelt und gefördert. Ziel des Literaturunterrichts ist einerseits analytische und kritische Interpretation der literarischen Werke. Andererseits ist Genuss und Freude an Literatur nicht zu übersehen. In diesem Sinne müssen auch beim Dramenunterricht die kritische Analyse, produktionsorientierte Dramendidaktik und Szenische Interpretation miteinander vernetzt angewendet werden.

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