김수영과 엔첸스베르거: 시와 사회의 변증법 -1960년대 시와 시론을 중심으로
Kim Su-Young und Enzensberger -Dialektik der Lyrik und Gesellschaft
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초록
Kim Su-Young(1921~1968) und Hans Magnus Enzensberger(1929~) sind Zeitgenossen, und ihre literarischen Versuche haben vielseitige Ähnlichkeit, wie der eine der Vetreter des anderen. Trotzdem haben sie keinen persönlichen und literarischen Verkehr. In dieser Arbeit wird die ähnliche literarische Entwicklung Kims und Enzensbergers unter dem Aspekt der Dialektik der Lyrik und Gesellschaft untersucht. Dabei handelt es sich um ihre Gedichte und poetologiesche Essays der 1960er Jahre. Kim und Enzensberger sind Nachfolger der moderen Lyrik, die sich als unverständlich und nicht-politisch charakterisiert. Das Neue, das Kim und Enzensberger von den anderen modernen Lyrikern in Korea und Deutschland unterscheidet, ist die Überwindung der traditionellen modernen Lyrik durch die Aufnahme der avantgardistischen Kunstauffassung. Ihre Gedichte beschäftigen sich mit dem Alltagsleben und der Suche nach Autonomie und zugleich Engagement. Sie fordern das gesellschaftliche Engagement der Intellektuellen(Dichter). Gerade deshalb lassen sie sich als engagierter bzw. politischer Dichter etikettiert. 4․19 und 68er Revolution sind ein Wendepunkt sowohl für die politisch- gesellschftliche Entwicklung und die Literaturgeschichte in den beiden Ländern als auch für Kim und Enzensberger. Aber das Scheitern der Revolutionen bedeutet bei ihnen das Scheitern der Hoffnung auf die Utopie. Es führt Kim und Enzensberger zur Selbstreflexion und Desillusionierung, und das Ich in ihren Gedichten steht in enger Beziehung zu den negativen Erlebnissen der beiden Dichter. Kim und Enzensberger werden manchmal wegen der Widersprüche zwischen Theorie und Praxis kritisiert. Trotzdem liegt ihre Bedeutung darin, dass sie durch die Antizipation der literarischen Tendenz ein neues Paradigma vorgezeigt und dadurch eine entscheidende Rolle für ihre Nachfolger gespielt haben.
Abstract
Kim Su-Young(1921~1968) und Hans Magnus Enzensberger(1929~) sind Zeitgenossen, und ihre literarischen Versuche haben vielseitige Ähnlichkeit, wie der eine der Vetreter des anderen. Trotzdem haben sie keinen persönlichen und literarischen Verkehr. In dieser Arbeit wird die ähnliche literarische Entwicklung Kims und Enzensbergers unter dem Aspekt der Dialektik der Lyrik und Gesellschaft untersucht. Dabei handelt es sich um ihre Gedichte und poetologiesche Essays der 1960er Jahre. Kim und Enzensberger sind Nachfolger der moderen Lyrik, die sich als unverständlich und nicht-politisch charakterisiert. Das Neue, das Kim und Enzensberger von den anderen modernen Lyrikern in Korea und Deutschland unterscheidet, ist die Überwindung der traditionellen modernen Lyrik durch die Aufnahme der avantgardistischen Kunstauffassung. Ihre Gedichte beschäftigen sich mit dem Alltagsleben und der Suche nach Autonomie und zugleich Engagement. Sie fordern das gesellschaftliche Engagement der Intellektuellen(Dichter). Gerade deshalb lassen sie sich als engagierter bzw. politischer Dichter etikettiert. 4․19 und 68er Revolution sind ein Wendepunkt sowohl für die politisch- gesellschftliche Entwicklung und die Literaturgeschichte in den beiden Ländern als auch für Kim und Enzensberger. Aber das Scheitern der Revolutionen bedeutet bei ihnen das Scheitern der Hoffnung auf die Utopie. Es führt Kim und Enzensberger zur Selbstreflexion und Desillusionierung, und das Ich in ihren Gedichten steht in enger Beziehung zu den negativen Erlebnissen der beiden Dichter. Kim und Enzensberger werden manchmal wegen der Widersprüche zwischen Theorie und Praxis kritisiert. Trotzdem liegt ihre Bedeutung darin, dass sie durch die Antizipation der literarischen Tendenz ein neues Paradigma vorgezeigt und dadurch eine entscheidende Rolle für ihre Nachfolger gespielt haben.
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