말과 사물: 브레히트의 경우
‘verbum’ und ‘res’ bei Brecht
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초록
In dem festen Glauben, dass die herrschende Ideologie diejenige der Herrschenden ist, prüfte Bertolt Brecht, ob das Wort der Herrschenden der Realität entspricht. Das Wort, das die Realität nicht richig widerspiegelt, besitzt in sich die Gefahr, den Widerspruch der Realität zu verheimlichen. Wie bekannt war es die Strategie des epischen Theaters, die Ideologie bloß zu stellen und darin den Ausgangspunkt der Veränderung zu nehmen. Bei Brecht wird in Bezug auf die Ideologiekritik angenommen, dass die Ideologie bloß gestellt werden kann, indem man das der Realität nicht entsprechende Wort kritisiert. Dabei stellt sich die Frage, wie sich diese Kritik rechtfertigt. Die Kritik kann nur eine Kritik sein, die von der Perspektive der Person Brecht ausgeübt worden ist, also eine Kritik, die nur begrenzt sich behaupten kann. Der Mensch in der Moderne, so M. Foucault in der Ordnung der Dinge, mutet sich als endliches, empirisches Subjekt zu, unendlicher Grund der Welterkenntnis zu sein. Der Mensch erkennt die Welt mit der Sprache, die ‘bestimmten espistemischen Regeln gehorcht’. Neben Leben und Arbeit wirkt auch die Sprache bei der Repräsentaion mit, die den Menschen zugleich begründend überholen. Die Sprache bedingt die Erkenntnis des Menschen. Auf den Fall Brecht angewendet besagt die These Foucaults, dass die Ideologiekritik nicht immer eine allgemeine Wahrheit in Anspruch nimmt, weil sie auch eine sprachliche Repräsentation ist, die ‘bestimmten epistemischen Regeln gehorcht’.
Abstract
In dem festen Glauben, dass die herrschende Ideologie diejenige der Herrschenden ist, prüfte Bertolt Brecht, ob das Wort der Herrschenden der Realität entspricht. Das Wort, das die Realität nicht richig widerspiegelt, besitzt in sich die Gefahr, den Widerspruch der Realität zu verheimlichen. Wie bekannt war es die Strategie des epischen Theaters, die Ideologie bloß zu stellen und darin den Ausgangspunkt der Veränderung zu nehmen. Bei Brecht wird in Bezug auf die Ideologiekritik angenommen, dass die Ideologie bloß gestellt werden kann, indem man das der Realität nicht entsprechende Wort kritisiert. Dabei stellt sich die Frage, wie sich diese Kritik rechtfertigt. Die Kritik kann nur eine Kritik sein, die von der Perspektive der Person Brecht ausgeübt worden ist, also eine Kritik, die nur begrenzt sich behaupten kann. Der Mensch in der Moderne, so M. Foucault in der Ordnung der Dinge, mutet sich als endliches, empirisches Subjekt zu, unendlicher Grund der Welterkenntnis zu sein. Der Mensch erkennt die Welt mit der Sprache, die ‘bestimmten espistemischen Regeln gehorcht’. Neben Leben und Arbeit wirkt auch die Sprache bei der Repräsentaion mit, die den Menschen zugleich begründend überholen. Die Sprache bedingt die Erkenntnis des Menschen. Auf den Fall Brecht angewendet besagt die These Foucaults, dass die Ideologiekritik nicht immer eine allgemeine Wahrheit in Anspruch nimmt, weil sie auch eine sprachliche Repräsentation ist, die ‘bestimmten epistemischen Regeln gehorcht’.
참고문헌 (9)
- 金吉雄, "브레히트 시의 변증법적 구조와 기능", 박사, pp.1993
- 신경자, "「말과 사물」에 나타난 인간의 유한성과 언어", 불어불문학 연구, 45 (2001)
- Beckmann, Jan P., "Ontologisches Prinzip oder methodologische Maxime? Ockham und der Ökonomiegedanke einst und jetzt, In Die Gegenwart Ockhams" (1990)
- Brecht, Bertolt, "Gesammelte Werke in 20 Bänden, hrsg. v. Suhrkamp Verlag in Zusammenarbeit mit Elisabeth Hauptmann" (1967), Suhrkamp Verlag
- Foucault, Michel, "Die Ordnung der Dinge" (1971)
- Knopf, Jan, "Kleiner Grundkurs in „Dialektik“. Aphoristik in Brechts ‘Me-ti’", Der Deutschunterricht, 30(6) (1976)
- Ludwig, Karl-Heinz, "Bertolt Brecht. Philosophische Grundlagen und Implikationen seiner Dramaturgie" (1975)
- Nietzsche, Friedrich, "Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne, In Musarionausgabe, Bd. 6" (1920)
- Novalis, "Schriften" (1960)
