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매혹, 압도, 몰입의 미학 - 매체의 폭력과 성찰의 가능성

Ästhetik der Faszination, Überwältigung, Immersion - Gewalt der Medien und die Möglichkeit der Reflexion

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주제분류독일어와문학

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Das Element 'Gewalt' existiert immer und überall in der menschlichen Geschichte, von den mythischen Figuren bis zum digitalen Medienbild. Der Begriff der Gewalt hat die Definition von 'elementare(n) Kraft von zwingender Wirkung'(Duden) außer der allgemeinen Bedeutung 'gegen jemanden angewendete(n) physische(n) Kraft'. Gerade in diesem erweiterten Sinne wird der Gewaltbegriff in der ästhetischen Studie verwendet. Darüber hinaus zeigt sich das Verhältnis von Gewalt und Kunst am deutlichsten in Bezug auf Medienformen. Denn gewalttätige Phänomene fallen fast immer dann ausnahmslos auf, wenn neue Medienformen auftreten und einige davon sich als das leitende Medium durchsetzen. Dieser Aufsatz setzt sich zum Ziel, die Art und Weise solcher Gewaltdarstellungen in den Bildmedien - Malerei, Foto, Film und die virtuelle Realität - zu analysieren. Um dieses Ziel zu erreichen, wendet die vorliegende Arbeit zuerst der Janusköpfigkeit der Gewalt ihre Aufmerksamkeit zu. Mit der Unterscheidung von der rechtsetzenden und der rechtserhaltenden Gewalt versuchte Walter Benjamin sich von der einseitigen Denkweise bezüglich der Gewalt zu distanzieren. Der Versuch dieser Arbeit, nicht die inhaltliche Darstellung der Gewalt in den verschiedenen Bildmedien, sondern vielmehr die Problematik der durch die Medienformen implizit ausgeübten Gewalt in Betracht zu ziehen, ist eng mit der Absicht verbunden, gerade die Janusköpfigkeit der Gewalt zu beobachten. Denn ihre beiden Seiten, nicht nur die negativen Momente von Zwängen und Verblendung ausgedrückt durch die Phänomene wie Faszination, Überwältigung, Immersion, sondern auch die positiven schöpferischen Momente von Schaffen und Entstehen, die den Rezipienten selbst zur Reflexion auf das Medium führen, gibt die Gewalt nur insonfern zu erkennen, als auf die Gewalt aufmerksam gemacht wird, die im Rezeptionsprozess der Medienformen als 'Bruch' oder 'Störung' in Erscheinung tritt.

Abstract

Das Element 'Gewalt' existiert immer und überall in der menschlichen Geschichte, von den mythischen Figuren bis zum digitalen Medienbild. Der Begriff der Gewalt hat die Definition von 'elementare(n) Kraft von zwingender Wirkung'(Duden) außer der allgemeinen Bedeutung 'gegen jemanden angewendete(n) physische(n) Kraft'. Gerade in diesem erweiterten Sinne wird der Gewaltbegriff in der ästhetischen Studie verwendet. Darüber hinaus zeigt sich das Verhältnis von Gewalt und Kunst am deutlichsten in Bezug auf Medienformen. Denn gewalttätige Phänomene fallen fast immer dann ausnahmslos auf, wenn neue Medienformen auftreten und einige davon sich als das leitende Medium durchsetzen. Dieser Aufsatz setzt sich zum Ziel, die Art und Weise solcher Gewaltdarstellungen in den Bildmedien - Malerei, Foto, Film und die virtuelle Realität - zu analysieren. Um dieses Ziel zu erreichen, wendet die vorliegende Arbeit zuerst der Janusköpfigkeit der Gewalt ihre Aufmerksamkeit zu. Mit der Unterscheidung von der rechtsetzenden und der rechtserhaltenden Gewalt versuchte Walter Benjamin sich von der einseitigen Denkweise bezüglich der Gewalt zu distanzieren. Der Versuch dieser Arbeit, nicht die inhaltliche Darstellung der Gewalt in den verschiedenen Bildmedien, sondern vielmehr die Problematik der durch die Medienformen implizit ausgeübten Gewalt in Betracht zu ziehen, ist eng mit der Absicht verbunden, gerade die Janusköpfigkeit der Gewalt zu beobachten. Denn ihre beiden Seiten, nicht nur die negativen Momente von Zwängen und Verblendung ausgedrückt durch die Phänomene wie Faszination, Überwältigung, Immersion, sondern auch die positiven schöpferischen Momente von Schaffen und Entstehen, die den Rezipienten selbst zur Reflexion auf das Medium führen, gibt die Gewalt nur insonfern zu erkennen, als auf die Gewalt aufmerksam gemacht wird, die im Rezeptionsprozess der Medienformen als 'Bruch' oder 'Störung' in Erscheinung tritt.

참고문헌 (17)

  1. 발터 벤야민, "폭력의 비판을 위하여", 자율평론, (2) (2002)
  2. 레프 마노비치, "뉴미디어의 언어" (2004), 생각의 나무
  3. 한스 에른스트 곰브리치, "예술과 환영" (2003), 열화당
  4. Baudrillard, Jean, "Das Jahr 2000 findet nicht statt" (1990), Berlin
  5. Baudrillard, Jean, "Agonie des Realen" (1978), Berlin
  6. Benjamin, Walter, "Zur Kritik der Gewalt", hrsg. von Rolf Tiedemann u. Hermann Schweppenhäuser, 11(1), pp.179~203 (1977), Frankfurt am Main
  7. Brecht, Bertolt, "Der Dreigroschenprozess. Ein soziologisches Experiment, in: Schriften zur Literatur und Kunst, Bd. 1, 1920–1939" (1966), Hrsg. v. Hecht
  8. Großklaus, Götz, "Medien-Zeit, Medien-Raum. Zum Wandel der raumzeitlichen Wahrnehmung in der Moderne" (1995), Frankfurt am Main
  9. Foucault, Michel, "Die Malerei von Manet" (1999), Berlin
  10. Foucault, Michel, "Andere Räume in : Aisthesis. Wahrnehmung heute oder Perspektiven einer anderen Ästhetik" (1998), Leipzig
  11. 1900, "Aufschreibesystem 1800", pp.1995, Kittler, Friedrich A.
  12. Lessing, Gotthold E., "Laokoon oder über die Grenzen der Malerei und Poesie (1766)" (1987), Stuttgart
  13. Matussek, Peter, "Aufmerksamkeitsstörungen. Selbstreflexion unter den Bedingungen digitaler Medien", pp.197~215 (2001), Aufmerksamkeiten
  14. Mitchell, William J., "Der pictorial Turn in : Privileg Blick" (1997), Kritik der visuellen Kultur
  15. Schwarte, Ludger, "Das Einräumen von Bildlichkeit. Wahrnehumgshandlungen und Ausstellungsarchitektur in : Ikonologie des Performativen", pp.279~299 (2005), München
  16. "Utterback, Camille: liquid time series - Tokyo, New York (2001-2002), im Netz"[URL]
  17. Wright, Elizabeth, "Psychoanalytic Criticism: Theory in Practice", pp.1984, London

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