미디어화 된 지각과 미디어미학
Medialisierte Wahrnehmung und "Medien?thetik"
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초록
Die vorliegende Arbeit zielt darauf, sich vergleichend mit der heutigen Tendenz der Ästhetik und der Problematik der 『Medienästhetik』 von Ralf Schnell auseinanderzusetzen. Indem sie das Verhältnis der neuen Medien zur Literatur und zur Kunst hinterfragt, ist sie als ein Versuch zu betrachten, auf die Veränderungen und Umwälzungen der technisierten Welt durch die neuen Medien und die daraus resultierenden Konsequenzen für Literaturwissenschaft und Ästhetik zu reagieren. Zunächst stellt die Arbeit auf der Grundlage der Marshall Mcluhan These (Medien sind die Erweiterung des Menschen) dar, was die Medienästhetik über die Veränderung der menschlichen Wahrnehmungsformen und des gesellschaft- lichen Umfeldes durch die neuen Medien aussagt. Ein Beispiel dafür ist die Entdeckung der Zentralperspektive in der Renaissance, durch die der Mensch die Welt verwaltend beherrschen kann. ‘Sein Blickwinkel wird zum Ordnung stiftenden Prinzip, das gliedert, staffelt, hierarchisiert. Daraus wird die Tatsache deutlich, dass ein neues Medium die Menschenwahrnehmung erweitern und neue Horizonte öffnen kann. Zweitens versucht diese Arbeit mit Merleau-Pontys Begriff ‘Chairs’ und mit den neuen Leistungen der Neurobiologen die Wahrnehmungsstruktur des Menschens zu erläutern. Für sie ist ein Sehvorgang ein Montageprozess, ‘der nicht ein in sich geschlossenes Ganzes aufnimmt, sondern kleinste Wahrnehmungseinheiten aneinanderfügt.’ Auffällig ist hier die Tatsache, dass die sinnliche Wahrnehmung eine Hauptrolle für die menschlichen Erkenntnis spielt. Daraus resultiert, dass die Wahrnehmung lernfähig ist, und dass die Veränderung des Wahrnehmungs- umfeldes durch die neuen Medien eine neue Wahrnehmungsfähigkeit konstruiert. Drittens, insofern der Wahrnehmungsprozess eines Menschens eine Montage ist, geht es um die ästhetische Wirkung einer Montage. Sie wird entsprechend mit der eigenen technischen Entwicklung der Kunst ‘zur künstlerischen Wahrnehmungs- form und Verfahrensweise der Moderne schlechthin’. Die Montage, die Dinge ohne Zusammenhang und unlinear zusammensetzt, erzeugt eine Schockwirkung. Diese definiert Ryotard als die Erhabenheit, die im Menschen über das vernünftige Verstehen entsteht. Baudrillard sieht sie sehr negativ, denn sie kann ohne die vernüntige Reflexion alles in den menschlichen Körper einschreiben. In diesem negativen Sinne kann man seine Formel verstehen; der Mensch wird zum Medium. Allein die 『Medienästhetik』 findet jedoch hier ihre Aufgabe und ihr Ziel. Sie will ihren Horizont in der Methode und dem System der technologisierten Literatur und Kunst erweitern und ihre qualitativen Unterschiede herausfinden. Jedoch stellt sie sich immer als eine Art Zwischenbilanz der Ästhetik audiovisueller Medien dar, denn die technische Welt wird sich immer weiter entwickeln.
Abstract
Die vorliegende Arbeit zielt darauf, sich vergleichend mit der heutigen Tendenz der Ästhetik und der Problematik der 『Medienästhetik』 von Ralf Schnell auseinanderzusetzen. Indem sie das Verhältnis der neuen Medien zur Literatur und zur Kunst hinterfragt, ist sie als ein Versuch zu betrachten, auf die Veränderungen und Umwälzungen der technisierten Welt durch die neuen Medien und die daraus resultierenden Konsequenzen für Literaturwissenschaft und Ästhetik zu reagieren. Zunächst stellt die Arbeit auf der Grundlage der Marshall Mcluhan These (Medien sind die Erweiterung des Menschen) dar, was die Medienästhetik über die Veränderung der menschlichen Wahrnehmungsformen und des gesellschaft- lichen Umfeldes durch die neuen Medien aussagt. Ein Beispiel dafür ist die Entdeckung der Zentralperspektive in der Renaissance, durch die der Mensch die Welt verwaltend beherrschen kann. ‘Sein Blickwinkel wird zum Ordnung stiftenden Prinzip, das gliedert, staffelt, hierarchisiert. Daraus wird die Tatsache deutlich, dass ein neues Medium die Menschenwahrnehmung erweitern und neue Horizonte öffnen kann. Zweitens versucht diese Arbeit mit Merleau-Pontys Begriff ‘Chairs’ und mit den neuen Leistungen der Neurobiologen die Wahrnehmungsstruktur des Menschens zu erläutern. Für sie ist ein Sehvorgang ein Montageprozess, ‘der nicht ein in sich geschlossenes Ganzes aufnimmt, sondern kleinste Wahrnehmungseinheiten aneinanderfügt.’ Auffällig ist hier die Tatsache, dass die sinnliche Wahrnehmung eine Hauptrolle für die menschlichen Erkenntnis spielt. Daraus resultiert, dass die Wahrnehmung lernfähig ist, und dass die Veränderung des Wahrnehmungs- umfeldes durch die neuen Medien eine neue Wahrnehmungsfähigkeit konstruiert. Drittens, insofern der Wahrnehmungsprozess eines Menschens eine Montage ist, geht es um die ästhetische Wirkung einer Montage. Sie wird entsprechend mit der eigenen technischen Entwicklung der Kunst ‘zur künstlerischen Wahrnehmungs- form und Verfahrensweise der Moderne schlechthin’. Die Montage, die Dinge ohne Zusammenhang und unlinear zusammensetzt, erzeugt eine Schockwirkung. Diese definiert Ryotard als die Erhabenheit, die im Menschen über das vernünftige Verstehen entsteht. Baudrillard sieht sie sehr negativ, denn sie kann ohne die vernüntige Reflexion alles in den menschlichen Körper einschreiben. In diesem negativen Sinne kann man seine Formel verstehen; der Mensch wird zum Medium. Allein die 『Medienästhetik』 findet jedoch hier ihre Aufgabe und ihr Ziel. Sie will ihren Horizont in der Methode und dem System der technologisierten Literatur und Kunst erweitern und ihre qualitativen Unterschiede herausfinden. Jedoch stellt sie sich immer als eine Art Zwischenbilanz der Ästhetik audiovisueller Medien dar, denn die technische Welt wird sich immer weiter entwickeln.
참고문헌 (9)
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