뇌의 메타포로부터 고대의 변형 - 통독이후의 지형에서 두어스 그륀바인의 문학적 유영
Von der Metapher hin zur Transformation der Antike - Zur literarischen Schwebebewegung Durs Grünbeins im literarischen Topos nach der deutschen Vereinigung
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초록
Im literarischen Feld nach der Vereinigung scheint Durs Grünbein, der Dichter, der jünger als die ‘Prenzlauer-Berg-Dichter’ ist und sich nicht an den prinzipienlosen Pluralismus oder das poststrukturalistische Schreibspielen anlehnen wollte, von einem bisher von niemanden betretenen Plateau zu träumen. Es wäre ‘ein Raum vom anthropologischen Gedicht’, in dem der ideologische Konflikt, der diskontinuierliche Zeitraum und die Wahrnehmung des Somatischen ein merkwürdiges Miteinander wie die Schädeljunktur ausbilden. Ihm zufolge ist es der prosodische Charakter der Dichtung, “der die Verbindung herstellt zwischen der einzelnen Stimme, die aus dem sterblichen Körper kommt, und den Geschichten der Gattung, die über den Wassern stehn und die Städte und Landschaften wie die Straßen durchziehn”, schaffe sich das lyrische Sprechen “eine Gegenwart jenseits des Todes und diesseits der historisch verhafteten Zeit” und sehe damit so aus, “als sei keine andere literarische Form dem menschlichen Eigensinn, der Vielbezüglichkeit des Erlebens, mnemotechnisch besser angepaßt”. Die “anthropologische Dimension der Dichtung”, in der die Antike und die Moderne bzw. die Gegenwart und die Ewigkeit mitschwebend sind, ist “im Moment der Synthese verschiedener Denkformen und nach der Abdankung der Metaphysik” eine grundlegende literarische Dimension. Die frei schwebenden Versuche Grünbeins, über die ideologische Begrenztheit hinaus die wechselwirkende Ko-existenz der Antiken und der Modernen und die Literarisierung der Physiologie zu unternehmen, koinzidieren mit der sog. ‘anthropologischen Wende’. Außer Grünbein haben auch die zeitgenössischen Dichter, z.B. Brigitte Oleschinski, Thomas Kling, Ulrike Draesner und Raoul Schrott versucht, die Literatur durch die Naturwissenschaften wiederzubeleben und damit zugleich die künstlerische Anatomisierung des Körpers zu thematisieren. Aber der entscheidende Grund, der ihn gegenüber den anderen hervortreten läßt, besteht darin, dass er substanzielle Möglichkeitsbedingungen bietet, mit denen die ideologische Lücke nach der Vereinigung, die Theorielücke nach den Debatten über die Postmoderne, die bis vor kurzem heftig diskutiert worden ist und jetzt allmählich sich verdunkelt, und schließlich die Lücke der alternativenlosen Geisteswissenschaften, die angesichts der Tendenz der von den Naturwissenschaften geleiteten wissenschaftlichen ‘Consilience’ hilflos sind, einigermaßen geschlossen werden könnten. Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das eigentümliche literarische Schweben Grünbeins hervorzuheben, in dem er sich einerseits an die körperphysische Freiheit als die zwanglos und a-lineal selbsttranszendierende Beziehungslogik herantastet, indem er einen aktuellen Raum der ‘auf die Literatur sublimierten Physiologie’ als einen Möglichkeitsraum, der ohne Differenz von innen und außen bzw. von Geist und Materie die Verbindung und die Auflösung mit hoher Geschwindigkeit wiederholt, konstruiert, und andererseits versucht, kraft des Prinzips der Antike als eines Komplexes von ‘Denker-Schrift-Sinneffekt’ die Überlebensethik als das unfeststellbare Gleichgewicht zutagezufördern.
Abstract
Im literarischen Feld nach der Vereinigung scheint Durs Grünbein, der Dichter, der jünger als die ‘Prenzlauer-Berg-Dichter’ ist und sich nicht an den prinzipienlosen Pluralismus oder das poststrukturalistische Schreibspielen anlehnen wollte, von einem bisher von niemanden betretenen Plateau zu träumen. Es wäre ‘ein Raum vom anthropologischen Gedicht’, in dem der ideologische Konflikt, der diskontinuierliche Zeitraum und die Wahrnehmung des Somatischen ein merkwürdiges Miteinander wie die Schädeljunktur ausbilden. Ihm zufolge ist es der prosodische Charakter der Dichtung, “der die Verbindung herstellt zwischen der einzelnen Stimme, die aus dem sterblichen Körper kommt, und den Geschichten der Gattung, die über den Wassern stehn und die Städte und Landschaften wie die Straßen durchziehn”, schaffe sich das lyrische Sprechen “eine Gegenwart jenseits des Todes und diesseits der historisch verhafteten Zeit” und sehe damit so aus, “als sei keine andere literarische Form dem menschlichen Eigensinn, der Vielbezüglichkeit des Erlebens, mnemotechnisch besser angepaßt”. Die “anthropologische Dimension der Dichtung”, in der die Antike und die Moderne bzw. die Gegenwart und die Ewigkeit mitschwebend sind, ist “im Moment der Synthese verschiedener Denkformen und nach der Abdankung der Metaphysik” eine grundlegende literarische Dimension. Die frei schwebenden Versuche Grünbeins, über die ideologische Begrenztheit hinaus die wechselwirkende Ko-existenz der Antiken und der Modernen und die Literarisierung der Physiologie zu unternehmen, koinzidieren mit der sog. ‘anthropologischen Wende’. Außer Grünbein haben auch die zeitgenössischen Dichter, z.B. Brigitte Oleschinski, Thomas Kling, Ulrike Draesner und Raoul Schrott versucht, die Literatur durch die Naturwissenschaften wiederzubeleben und damit zugleich die künstlerische Anatomisierung des Körpers zu thematisieren. Aber der entscheidende Grund, der ihn gegenüber den anderen hervortreten läßt, besteht darin, dass er substanzielle Möglichkeitsbedingungen bietet, mit denen die ideologische Lücke nach der Vereinigung, die Theorielücke nach den Debatten über die Postmoderne, die bis vor kurzem heftig diskutiert worden ist und jetzt allmählich sich verdunkelt, und schließlich die Lücke der alternativenlosen Geisteswissenschaften, die angesichts der Tendenz der von den Naturwissenschaften geleiteten wissenschaftlichen ‘Consilience’ hilflos sind, einigermaßen geschlossen werden könnten. Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das eigentümliche literarische Schweben Grünbeins hervorzuheben, in dem er sich einerseits an die körperphysische Freiheit als die zwanglos und a-lineal selbsttranszendierende Beziehungslogik herantastet, indem er einen aktuellen Raum der ‘auf die Literatur sublimierten Physiologie’ als einen Möglichkeitsraum, der ohne Differenz von innen und außen bzw. von Geist und Materie die Verbindung und die Auflösung mit hoher Geschwindigkeit wiederholt, konstruiert, und andererseits versucht, kraft des Prinzips der Antike als eines Komplexes von ‘Denker-Schrift-Sinneffekt’ die Überlebensethik als das unfeststellbare Gleichgewicht zutagezufördern.
참고문헌 (22)
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