극단의 세기 극단의 경험 - 모제스 로젠크란츠의 시문학 연구
Extreme Age, etreme Experiences - a Study on the Poetry of Moses Rosenkranz
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초록
In der vorliegenden Arbeit wird versucht, anhand von Moses Rosenkranz’ Gedichten und autobiografischen Texten die Erfahrungen und Erlebnisse seines Lebens und die Zeitgeschichte in der Bukowina näher zu betrachten. Der jüdische Dichter Moses Rosenkranz kam zur Welt im Jahr 1904 in Berhometh am Pruth, was damals noch ein Kronland der Habsburgermonarchie mit einem bunten Völkergemisch von Ruthenen, Polen, Rumänen, Deutschen usw. war. Er wuchs als siebtes von neun Kindern in einem kleinen Dorf in der Nordbukowina auf. Bis 1940 hatte er bereits drei Gedichtbände herausgegeben, in denen es vorwiegend um Natur, Bauernleben, das naturvernichtende Vordringen der Stadt, Todessehnsucht und Trauer geht. 1941 bis 1944 war er in Arbeitslagern der rumänischen Faschisten interniert und dort hat er Paul Celan getroffen und mit ihm im Straßenbau gearbeitet. 1947 wurde er von der Straße in Bukarest direkt in die Sowjetunion verschleppt und verschwand für etwa 10 Jahre im Gulag, in dem er so harte Arbeit leisten musste, dass fast alle seine Zähne in Mitleidenschaft gezogen wurden. Im Jahr 1957 wurde er wieder entlassen und kehrte nach Bukarest zurück. Diese Erfahrungen hat er in zwei Gedichtbänden beschrieben, von denen 1986 der erste Band Im Untergang und 1988 die Fortsetzung Im Untergang II im Westen erschienen. Beide Bände tragen den anspruchsvollen Untertitel Ein Jahrhundertbuch, wobei er hier die überwältigenden Ereignisse des Jahrhunderts wie Krieg, die Zerstörung der Natur und die Vernichtung der Juden in der faschistischen Nazi-Zeit poetisch beschreibt. Treibt die eine Partei Völker in Gaskammern, so die andere Bauernmassen in sibirische Eiswüsten wie Norilsk. Aber zu Hause wurde er wieder von rumänischen Geheimpolizisten politisch verfolgt, musste daher 1961 aus Rumänien fliehen und kam nach Deutschland. Das bedeutete für ihn in die Fremde. Nach der Rückkehr aus dem Gulag konnte er eine literarisch produktive Phase anfangen und verfasste Ende der fünfziger Jahre den Text Kindheit, der aber erst etwa 43 Jahre später erschien. Mit dieser Autobiografie wurde sein Name in Deutschland bekannt und eine breite Leserschaft errungen. Darin hat er Erinnerungen von der Geburt bis zum 1. Weltkrieg authentisch und bildhaft dargestellt. Hier geht es um das Großfamilienleben, Gemische aus verschiedenen Völkern, Kulturen und Religionen, die Flucht durch den Ersten Weltkrieg, den Tod des Vaters, völlige Verarmung. Danach geht es unter anderem im Text Jugend um die Wanderjahre auf Arbeitssuche in verschiedenen Städten in Europa. Es schien, ohne seine extremen Erfahrungen zwischen zwei diktatorischen Großmächten, Nazi-Deutschand und der Sowjetunion, wären seine Werke nie zustande gekommen. Stets hat er auch seine bäuerliche Herkunft betont und versucht, sein Wesen als Bauer und Dichter zu vereinen. Und auch nach 1945 hat er an der deutschen Sprache festgehalten, obschon sein jüdisches Volk von den Nazi-Deutschen vernichtet wurde, da für ihn Deutsch nicht die “Sprache der Mörder” war.
Abstract
In der vorliegenden Arbeit wird versucht, anhand von Moses Rosenkranz’ Gedichten und autobiografischen Texten die Erfahrungen und Erlebnisse seines Lebens und die Zeitgeschichte in der Bukowina näher zu betrachten. Der jüdische Dichter Moses Rosenkranz kam zur Welt im Jahr 1904 in Berhometh am Pruth, was damals noch ein Kronland der Habsburgermonarchie mit einem bunten Völkergemisch von Ruthenen, Polen, Rumänen, Deutschen usw. war. Er wuchs als siebtes von neun Kindern in einem kleinen Dorf in der Nordbukowina auf. Bis 1940 hatte er bereits drei Gedichtbände herausgegeben, in denen es vorwiegend um Natur, Bauernleben, das naturvernichtende Vordringen der Stadt, Todessehnsucht und Trauer geht. 1941 bis 1944 war er in Arbeitslagern der rumänischen Faschisten interniert und dort hat er Paul Celan getroffen und mit ihm im Straßenbau gearbeitet. 1947 wurde er von der Straße in Bukarest direkt in die Sowjetunion verschleppt und verschwand für etwa 10 Jahre im Gulag, in dem er so harte Arbeit leisten musste, dass fast alle seine Zähne in Mitleidenschaft gezogen wurden. Im Jahr 1957 wurde er wieder entlassen und kehrte nach Bukarest zurück. Diese Erfahrungen hat er in zwei Gedichtbänden beschrieben, von denen 1986 der erste Band Im Untergang und 1988 die Fortsetzung Im Untergang II im Westen erschienen. Beide Bände tragen den anspruchsvollen Untertitel Ein Jahrhundertbuch, wobei er hier die überwältigenden Ereignisse des Jahrhunderts wie Krieg, die Zerstörung der Natur und die Vernichtung der Juden in der faschistischen Nazi-Zeit poetisch beschreibt. Treibt die eine Partei Völker in Gaskammern, so die andere Bauernmassen in sibirische Eiswüsten wie Norilsk. Aber zu Hause wurde er wieder von rumänischen Geheimpolizisten politisch verfolgt, musste daher 1961 aus Rumänien fliehen und kam nach Deutschland. Das bedeutete für ihn in die Fremde. Nach der Rückkehr aus dem Gulag konnte er eine literarisch produktive Phase anfangen und verfasste Ende der fünfziger Jahre den Text Kindheit, der aber erst etwa 43 Jahre später erschien. Mit dieser Autobiografie wurde sein Name in Deutschland bekannt und eine breite Leserschaft errungen. Darin hat er Erinnerungen von der Geburt bis zum 1. Weltkrieg authentisch und bildhaft dargestellt. Hier geht es um das Großfamilienleben, Gemische aus verschiedenen Völkern, Kulturen und Religionen, die Flucht durch den Ersten Weltkrieg, den Tod des Vaters, völlige Verarmung. Danach geht es unter anderem im Text Jugend um die Wanderjahre auf Arbeitssuche in verschiedenen Städten in Europa. Es schien, ohne seine extremen Erfahrungen zwischen zwei diktatorischen Großmächten, Nazi-Deutschand und der Sowjetunion, wären seine Werke nie zustande gekommen. Stets hat er auch seine bäuerliche Herkunft betont und versucht, sein Wesen als Bauer und Dichter zu vereinen. Und auch nach 1945 hat er an der deutschen Sprache festgehalten, obschon sein jüdisches Volk von den Nazi-Deutschen vernichtet wurde, da für ihn Deutsch nicht die “Sprache der Mörder” war.
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