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언어와 실존 - 파울 첼란과 헤르타 뮐러 문학론

Paul Celan's und Herta Müller's Poetologie

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주제분류독일어와문학

초록

Paul Celan und Herta Müller entstammen osteuropäischen Regionen undwurden zu Ikonen des bundesdeutschen Literaturbetriebs. Celan wurde 1920 inCzernowitz, der Hauptstadt der Bukowina, die damals zu Rumänien gehörte, ineiner deutschsprachigen jüdischen Familie geboren. Müller, deren Familie zurdeutschen Minderheit in Rumänien gehörte, wurde 1953 als Banater Schwäbinim Banat geboren. Sie traten ein geschichtliches Erbe an, das von derbanatdeutschen Kolonisierung bis zur Verfolgung osteuropäischer Juden derBukowina und der Lage der Deutschen in Rumänien nach dem 2. Weltkriegreicht. Im ersten Teil der Arbeit werden die Spuren der unterschiedlichenErfahrungen von Celan und Müller aufgegriffen und bezüglich ihres Einflussesauf die Werke der beiden Autoren betrachtet. Im anschließenden Hauptteil derArbeit wird anhand bestimmter ausgewählter Texte untersucht, welchepoetologischen und thematischen Gemeinsamkeiten die Werke Celans undMüllers verbinden und wo es Unterschiede zwischen den beiden gibt. Außerdem soll untersucht werden, worauf deren Werke zielen. Während Celans Poesie “dialogisch” ist, entspringt Müllers Erzählform dem„Diskurs des Alleinseins”. Die Sprache ist jedoch für Celan und für Müller einObjekt der Verstümmelung und auch ein Widerstandsmittel. Daher ist dasSchreiben für die beiden eine Selbsterfindung und Selbstbehauptung. IhrePoesie und Poetologie werden anhand Celans Büchnerpreis-Rede Meridian undMüllers Poetik-Vorlesungen Der Teufel sitzt imSpiegel untersucht. Im letzten Teil der Arbeit wird die politische Einstellung der beiden Autoren in die Frage gestellt und im Bezug auf ihre Werke kurz geschildert.

Abstract

Paul Celan und Herta Müller entstammen osteuropäischen Regionen undwurden zu Ikonen des bundesdeutschen Literaturbetriebs. Celan wurde 1920 inCzernowitz, der Hauptstadt der Bukowina, die damals zu Rumänien gehörte, ineiner deutschsprachigen jüdischen Familie geboren. Müller, deren Familie zurdeutschen Minderheit in Rumänien gehörte, wurde 1953 als Banater Schwäbinim Banat geboren. Sie traten ein geschichtliches Erbe an, das von derbanatdeutschen Kolonisierung bis zur Verfolgung osteuropäischer Juden derBukowina und der Lage der Deutschen in Rumänien nach dem 2. Weltkriegreicht. Im ersten Teil der Arbeit werden die Spuren der unterschiedlichenErfahrungen von Celan und Müller aufgegriffen und bezüglich ihres Einflussesauf die Werke der beiden Autoren betrachtet. Im anschließenden Hauptteil derArbeit wird anhand bestimmter ausgewählter Texte untersucht, welchepoetologischen und thematischen Gemeinsamkeiten die Werke Celans undMüllers verbinden und wo es Unterschiede zwischen den beiden gibt. Außerdem soll untersucht werden, worauf deren Werke zielen. Während Celans Poesie “dialogisch” ist, entspringt Müllers Erzählform dem„Diskurs des Alleinseins”. Die Sprache ist jedoch für Celan und für Müller einObjekt der Verstümmelung und auch ein Widerstandsmittel. Daher ist dasSchreiben für die beiden eine Selbsterfindung und Selbstbehauptung. IhrePoesie und Poetologie werden anhand Celans Büchnerpreis-Rede Meridian undMüllers Poetik-Vorlesungen Der Teufel sitzt imSpiegel untersucht. Im letzten Teil der Arbeit wird die politische Einstellung der beiden Autoren in die Frage gestellt und im Bezug auf ihre Werke kurz geschildert.

참고문헌 (30)

  1. Celan, Paul, "Gesammelte Werke in fünf Bänden", pp.1983, Mitwirkung von Rolf Bücher. F
  2. Müller, Herta, "Lebensangst und Worthunger" (2009)
  3. dies, "Niederungen"
  4. dies, "In der Falle" (1996)
  5. dies, "Herztier" (1994), Reinbek bei Hamburg
  6. dies, "Reisende auf einem Bein" (1989)
  7. dies, "Paderborner Universitätsreden"
  8. dies, "Wenn wir schweigen, werden wir unangenehm-wenn wir reden. werden wir lächerlich. Kann Literatur Zeugnis ablegen?" (2002), Text und Kritik
  9. dies, "Heute wär ich mir lieber nicht begegnet" (1997), Reinbek bei Hamburg
  10. 노영돈, "헤르타 뮐러의 서술시학 ‘고안된 지각’ - '인간은 세상의 거대한 꿩이다'를 중심으로 -", 독일언어문학, (51), pp.81~108 (2011), 한국독일언어문학회
  11. 박정희, "바나트 독일-루마니아 소수민족과 차우셰스쿠 -헤르타 뮐러의 텍스트를 중심으로-", 독일어문학, 35
  12. 서경홍, "파울 첼란의 표절시비와 그 시적 대응", 독일언어문학, (23), pp.41~59 (2004), 한국독일언어문학회
  13. 서유정, "헤르타 뮐러 문학의 정치성과 미학성. 저지대를 중심으로", 독일어문학, 53
  14. 안철택, "파울 첼란의 게오르크 뷔히너와의 대화시도", 뷔히너와 현대문학 (2000)
  15. 제여매, "시와 서사학", 독어교육, 49(49), pp.307~334 (2010), 한국독어독문학교육학회
  16. Adorno, Theodor, "Asthetische Theorie" (1970)
  17. Apel, Friedmar, "Deutscher Geist und deutsche Landschaft" (2000), Eine Topographie
  18. Apel, Friedmar, "Schreiben, Trennen. Zur Poetik des eigensinnigen Blicks bei Herta Müller, In Die erfundene Wahrnehmung", pp.S22~S31 (1991), Paderborn
  19. Brecht, Bertolt, "Die Gedichte in einem Band" (1970)
  20. Paul Celan, "Brief von N. Sachs vom 28. 10. 1959, In Briefwechsel. Hrsg. v. B" (1993), Suhrkamp
  21. Brodbeck, Nina, "Schreckensbilder, In Zum Angstbegriff im Werk Herta Müllers" (2000)
  22. Cucuiu, Herta Haupt, "Eine Poesie der Sinne", pp.S132~S144 (1996)
  23. "Die Woche, 30. 09. 1994", ~ (1994)
  24. Düppe, Stephan, "Geschicke der Schrift als Strategien subjektiver Ohnmacht. Zu Herta Mullers poetologischeb Vorlesungen Der Teufel sitzt im Spiegel, In Der Druck der Erfahrung treibt die Sprache in die Dichtung", pp.1997, F
  25. Blicke oder: Die Wahrnehmung der Welt in Bildern, In Die erfundene Wahrnehmung, "Augen", pp.1991, Eke, Norbert Otto
  26. Hellmich, Wolfgang, "Kritik am Weltgeist", Neue Ruhr Zeitung, 21 (1994)
  27. Johannsen, Anja K, "Kisten, Krypten, Labyrinthe. Raumfigurationen in der Gegenwart", Bielefeld, pp.S165~S222 (2008)
  28. Pöggeler, Ottp, "Spur des Wortes" (1986)
  29. Schwarz, Leonore, "Ein Kind sieht seine Welt. In: General Anzeiger (Bonn), zitiert nach Norbert Otto Eke: Herta Müllers Werke im Spiegel der Kritik, In Die erfundene Wahrnehmung", pp.S107~S130 (1991)
  30. Steinmayer, Markus, "Bildlichkeit als Lust am Text Der Teufel sitzt im Spiegel, In Der Druck der Erfahrung treibt die Sprache in die Dichtung", pp.1997, F

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