홀바인의 판타지 『동화달나라』에 나타난 현실의식과 환상성의 기능
Wirklichkeitsbewusstsein und Funktion der Fantastik in der Fantasy Märchenmond von Wolfgang und Heike Hohlbein
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초록
Der vorliegende Aufsatz widmet sich der Analyse von Wolfgang und Heike Hohlbeins Fantasy Märchenmond (1983). Die Fantasy als Sub-Genre in der fantastischen Kinder- und Jugendliteratur findet ein breites Lesepublikum in der modernen Gesellschaft, indem sie sowohl bezüglich der literarischen Contents vielfältige Möglichkeiten bietet als sich auch mit verschiedenen Medien verknüpfen lässt, und so der Unterhaltung der jugendlichen Rezipienten dient. Das Werk Märchenmond präsentiert eine fantastische Welt im Medien-Zeitalter, die sich dem Protagonisten, dem Jungen Kim, der sich für Science-Fiction interessiert, durch die Lektüre von Büchern erschließt. Den Ausgangspunkt der gesamten Handlung von Märchenmond bildet die Erkrankung von Rebekka, Kims Schwester, die nach einer Operation im Koma liegt. Der Protagonist begibt sich auf seinen Weg zum Märchenmond, dem Reich jenseits der Wirklichkeit. Die fantastischen Welten basieren auf einer streng dichotomischen Struktur, dem Guten und dem Bösen. Auf dem Märchenmond herrscht eine Kriegssituation. Der bösartige Boraas, der Herrscher der Welt werden will, ist der Bruder des guten Themistokles. Kim als ein kleiner, aber tapferer Ritter reist weiter und kämpft gegen die schwarzen bösen Mächte und begegnet vielen fremden Wesen. Schließlich entlarvt sich der schwarze Lord als Kims Spiegelbild, das die böse Seite in Kims Innern reflektiert. Kim rettet seine Schwester, die in Boraas’ Burg gefesselt war. Nachher erwacht Kim in seinem Zimmer und erfährt, dass seine Schwester aus dem Koma erwacht ist. Berücksichtigt man die folgenden Merkmale dieses Werks: heroische Taten, Abenteuerreise und mythologische Motive, kann man feststellen, dass es unter dem Einfluss der High-Fantasy wie J.R.R. Tolkiens Herr der Ringe und Michael Endes Die unendliche Geschichte steht. Bei der Analyse dieser Fantasy wird nicht nur der Aspekt der Intertextualität betont, sondern weiterhin auch untersucht, welche Funktion der Traum als der Weg zur Fantasie in dem Werk hat. Die Fantasie ermöglicht den Brückenschlag zwischen Realität und fantastischer Welt und verstärkt darüber hinaus den Reifungsprozess und das Wirklichkeitsbewusstsein des Protagonisten.
Abstract
Der vorliegende Aufsatz widmet sich der Analyse von Wolfgang und Heike Hohlbeins Fantasy Märchenmond (1983). Die Fantasy als Sub-Genre in der fantastischen Kinder- und Jugendliteratur findet ein breites Lesepublikum in der modernen Gesellschaft, indem sie sowohl bezüglich der literarischen Contents vielfältige Möglichkeiten bietet als sich auch mit verschiedenen Medien verknüpfen lässt, und so der Unterhaltung der jugendlichen Rezipienten dient. Das Werk Märchenmond präsentiert eine fantastische Welt im Medien-Zeitalter, die sich dem Protagonisten, dem Jungen Kim, der sich für Science-Fiction interessiert, durch die Lektüre von Büchern erschließt. Den Ausgangspunkt der gesamten Handlung von Märchenmond bildet die Erkrankung von Rebekka, Kims Schwester, die nach einer Operation im Koma liegt. Der Protagonist begibt sich auf seinen Weg zum Märchenmond, dem Reich jenseits der Wirklichkeit. Die fantastischen Welten basieren auf einer streng dichotomischen Struktur, dem Guten und dem Bösen. Auf dem Märchenmond herrscht eine Kriegssituation. Der bösartige Boraas, der Herrscher der Welt werden will, ist der Bruder des guten Themistokles. Kim als ein kleiner, aber tapferer Ritter reist weiter und kämpft gegen die schwarzen bösen Mächte und begegnet vielen fremden Wesen. Schließlich entlarvt sich der schwarze Lord als Kims Spiegelbild, das die böse Seite in Kims Innern reflektiert. Kim rettet seine Schwester, die in Boraas’ Burg gefesselt war. Nachher erwacht Kim in seinem Zimmer und erfährt, dass seine Schwester aus dem Koma erwacht ist. Berücksichtigt man die folgenden Merkmale dieses Werks: heroische Taten, Abenteuerreise und mythologische Motive, kann man feststellen, dass es unter dem Einfluss der High-Fantasy wie J.R.R. Tolkiens Herr der Ringe und Michael Endes Die unendliche Geschichte steht. Bei der Analyse dieser Fantasy wird nicht nur der Aspekt der Intertextualität betont, sondern weiterhin auch untersucht, welche Funktion der Traum als der Weg zur Fantasie in dem Werk hat. Die Fantasie ermöglicht den Brückenschlag zwischen Realität und fantastischer Welt und verstärkt darüber hinaus den Reifungsprozess und das Wirklichkeitsbewusstsein des Protagonisten.
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