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“...언어는 오로지 자기 자신에만 관심을 둔다...” - 노발리스의 「독백」 연구

„ ..., daß sie sich blos um sich selbst bekümmert...“ - Eine Studie zu Novalis’ <Monolog>

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주제분류독일어와문학

초록

Novalis' kurzer Text <Monolog> (1799/1800), der nur eine Seite lang ist, stellt eine kleine Überlegung über die Sprache dar, in der doch wichtige Ansätze zur frühromantischen Poetologie enthalten sind. Der Text betont die eigene Bewegung der Sprache, die sich auf sich selbst bezieht. Dies übt eine enorme Wirkung auf das philosophische, literaturwissenschaftliche Denken von Heidegger, Benjamin, Derrida und Paul de Man aus. Die Maxime des Textes „Gerade das Eigenthümliche der Sprache, daß sie sich blos um sich selbst bekümmert, weiß keiner“ kritisiert einerseits die Instrumentalisierung der Sprache durch die kommunikative Handlung des Menschen, stellt andererseits einen Anspruch auf die Eigenschaft der selbstreferentiellen, autopoietischen Spache, die sich in Heideggers Aussage „Die Sprache spricht“ und in Benjamins Aussage „Jede Sprache teilt sich selbst mit“ wiederholt. Der Erzähler des Textes vergleicht auch die Sprache mit den mathematischen Formeln: die beiden machen „eine Welt für sich“ aus und „spielen nur mit sich selbst.“ Diese Eigenschaft der selbstreferentiellen, autopoietischen Sprache fungiert in der frühromantischen Poetologie als eine wichtige Basis für die Autonomie der Kunst. Novalis’ Text, der sozusagen die monologische Eigenschaft und Bewegung der Sprache akzentuiert, trägt dazu bei, dass die moderne Kunst sich radikal von der Tradition der Naturnachahmung(imitatio naturae) bzw. der Mimesis der Handlung(mimesis praxeos) verabschiedet und autonom bleibt.

Abstract

Novalis' kurzer Text <Monolog> (1799/1800), der nur eine Seite lang ist, stellt eine kleine Überlegung über die Sprache dar, in der doch wichtige Ansätze zur frühromantischen Poetologie enthalten sind. Der Text betont die eigene Bewegung der Sprache, die sich auf sich selbst bezieht. Dies übt eine enorme Wirkung auf das philosophische, literaturwissenschaftliche Denken von Heidegger, Benjamin, Derrida und Paul de Man aus. Die Maxime des Textes „Gerade das Eigenthümliche der Sprache, daß sie sich blos um sich selbst bekümmert, weiß keiner“ kritisiert einerseits die Instrumentalisierung der Sprache durch die kommunikative Handlung des Menschen, stellt andererseits einen Anspruch auf die Eigenschaft der selbstreferentiellen, autopoietischen Spache, die sich in Heideggers Aussage „Die Sprache spricht“ und in Benjamins Aussage „Jede Sprache teilt sich selbst mit“ wiederholt. Der Erzähler des Textes vergleicht auch die Sprache mit den mathematischen Formeln: die beiden machen „eine Welt für sich“ aus und „spielen nur mit sich selbst.“ Diese Eigenschaft der selbstreferentiellen, autopoietischen Sprache fungiert in der frühromantischen Poetologie als eine wichtige Basis für die Autonomie der Kunst. Novalis’ Text, der sozusagen die monologische Eigenschaft und Bewegung der Sprache akzentuiert, trägt dazu bei, dass die moderne Kunst sich radikal von der Tradition der Naturnachahmung(imitatio naturae) bzw. der Mimesis der Handlung(mimesis praxeos) verabschiedet und autonom bleibt.

참고문헌 (30)

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