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상호문화성의 연출과 탐색 - 한독 문학작품과 영화

Eine Interkulturalitätsforschung - wie sie in Literatur und Film inszeniert wird

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주제분류독일어와문학

초록

In unserem von Migration, Globalisierung und ethnischer Hybridität gekennzeichneten Zeitalter ist die Kultur notwendigerweise interkulturell. Um der Frage der Kultur von heute richtig nachgehen zu können, sollten wir sie im Bereich des “darüber Hinausgehenden” verorten: also ist Interkulturalität ein passendes Konzept, unsere komplexen kulturellen Phänomene zu untersuchen. Ich habe in diesem Aufsatz anhand der Kategorien Alterität, Fremdheit, Hybridität und Diaspora erforscht, wie die Interkulturalität in drei Werken zur Geltung kommt: im Goetheschen Drama 『Iphigenie auf Tauris』, im Film 『Gegen die Wand』 des türkisch-deutschen Regisseurs Fatih Akin und in der Novellensammlung 『Feld der Sterne』 von der koreanischen Schriftstellerin Zi-young Gong. Goethes Drama 『Iphigenie』, als ein repräsentatives Werk der Klassik bekannt, erscheint ganz neu, wenn man es als ein interkulturelles Werk betrachtet. Ich habe das interkulturelle Potential des Goetheschen Dramas herausgearbeitet: erstens im Hinblick auf die kernhafte Differenz von Zivilisation und Barbarei im Inhalt des Textes anhand der Begriffe Alterität und Fremdheit, zweitens in Bezug auf die Genre-Hybridisierung mit Hilfe der Türkenoper. Das Resultat: Goethe inszeniert ein ausgezeichnetes interkulturelles Potential, wobei er das Material und verschiedene Genres, die aus der Antike bis zu seiner Zeit überliefert worden sind, originell vermischt und differenziert darstellt. Dadurch wird in diesem Drama das sich gegenüberstehende dualistische Muster von Zivilisation und Barbarei entkräftet und aufgelöst. Im Film 『Gegen die Wand』, der in der Berlinale 2004 mit dem “Goldenen Bären” ausgezeichnet wurde, geht es nicht um die Alterität zwischen der deutschen und türkischen Kultur, sondern um jene Konflikte, die entstehen aus der hybriden Identität der Türken, die in zweiter oder dritter Generation als Gastarbeiter in Deutschland leben. Weil die Sozialisation dieser in Deutschland lebenden Türken oder türkischen Deutschen aus der Internalisierung und Externalisierung von Elementen unterschiedlicher Kulturen besteht, besitzen Menschen, die eine solche Sozialisation erfahren haben, eine hybride Identität. Ich habe untersucht, wie der Regisseur Akin diese hybriden Identitäten der Hauptfiguren darstellt. Besonders unterscheidet sich die Protagonistin deutlich vom Musterbild der türkischen Frau, das man sich gewöhnlich vorstellt. Da der Regisseur nicht mit einer festen Perspektive, sondern mal mit der türkischen, mal mit der deutschen oder auch mit beiden Perspektiven gearbeitet hat, werden die Konflikte der Hauptfiguren überzeugend in Szene gesetzt. Im letzten Werk 『Feld der Sterne』, das den Nebentitel ‘Berliner Leute’ trägt, stellt Gong verschiedene Bilder der Interkulturalität von KoreanerInnen dar. Ich habe die interkulturellen Probleme der Koreaner in Berlin mit den Begriffen ‘Diaspora’ und ‘dritter Raum’ erforscht.

Abstract

In unserem von Migration, Globalisierung und ethnischer Hybridität gekennzeichneten Zeitalter ist die Kultur notwendigerweise interkulturell. Um der Frage der Kultur von heute richtig nachgehen zu können, sollten wir sie im Bereich des “darüber Hinausgehenden” verorten: also ist Interkulturalität ein passendes Konzept, unsere komplexen kulturellen Phänomene zu untersuchen. Ich habe in diesem Aufsatz anhand der Kategorien Alterität, Fremdheit, Hybridität und Diaspora erforscht, wie die Interkulturalität in drei Werken zur Geltung kommt: im Goetheschen Drama 『Iphigenie auf Tauris』, im Film 『Gegen die Wand』 des türkisch-deutschen Regisseurs Fatih Akin und in der Novellensammlung 『Feld der Sterne』 von der koreanischen Schriftstellerin Zi-young Gong. Goethes Drama 『Iphigenie』, als ein repräsentatives Werk der Klassik bekannt, erscheint ganz neu, wenn man es als ein interkulturelles Werk betrachtet. Ich habe das interkulturelle Potential des Goetheschen Dramas herausgearbeitet: erstens im Hinblick auf die kernhafte Differenz von Zivilisation und Barbarei im Inhalt des Textes anhand der Begriffe Alterität und Fremdheit, zweitens in Bezug auf die Genre-Hybridisierung mit Hilfe der Türkenoper. Das Resultat: Goethe inszeniert ein ausgezeichnetes interkulturelles Potential, wobei er das Material und verschiedene Genres, die aus der Antike bis zu seiner Zeit überliefert worden sind, originell vermischt und differenziert darstellt. Dadurch wird in diesem Drama das sich gegenüberstehende dualistische Muster von Zivilisation und Barbarei entkräftet und aufgelöst. Im Film 『Gegen die Wand』, der in der Berlinale 2004 mit dem “Goldenen Bären” ausgezeichnet wurde, geht es nicht um die Alterität zwischen der deutschen und türkischen Kultur, sondern um jene Konflikte, die entstehen aus der hybriden Identität der Türken, die in zweiter oder dritter Generation als Gastarbeiter in Deutschland leben. Weil die Sozialisation dieser in Deutschland lebenden Türken oder türkischen Deutschen aus der Internalisierung und Externalisierung von Elementen unterschiedlicher Kulturen besteht, besitzen Menschen, die eine solche Sozialisation erfahren haben, eine hybride Identität. Ich habe untersucht, wie der Regisseur Akin diese hybriden Identitäten der Hauptfiguren darstellt. Besonders unterscheidet sich die Protagonistin deutlich vom Musterbild der türkischen Frau, das man sich gewöhnlich vorstellt. Da der Regisseur nicht mit einer festen Perspektive, sondern mal mit der türkischen, mal mit der deutschen oder auch mit beiden Perspektiven gearbeitet hat, werden die Konflikte der Hauptfiguren überzeugend in Szene gesetzt. Im letzten Werk 『Feld der Sterne』, das den Nebentitel ‘Berliner Leute’ trägt, stellt Gong verschiedene Bilder der Interkulturalität von KoreanerInnen dar. Ich habe die interkulturellen Probleme der Koreaner in Berlin mit den Begriffen ‘Diaspora’ und ‘dritter Raum’ erforscht.

참고문헌 (24)

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