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논문KCI 등재

18세기 독일 시민계층의 소통전략으로서의 문학 - 『젊은 베르터의 고뇌』를 중심으로

Literatur als Kommunikationsstrategie des Bürgertums im 18. Jahrhundert in Die Leiden des jungen Werther

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주제분류독일어와문학

초록

Die vorliegende Arbeit versucht, den Roman 『Die Leiden des jungen Werther』 als Kommunikationsstrategie des bürgerlichen Literaturdiskurses im 18. Jahrhundert in Deutschland zu lesen. Dabei bediene ich mich methodisch der generativen Semiotik im Sinne von A. Julien Greimas und der historischen Diskursanalyse von Michel Foucault. Mit deren theoretischen Hilfen kann man den Text auf zwei Ebenen, also auf eine Erzählvorgangsebene und auf eine andere Ebene, also die Erzählhandlungsebene aufteilen. In der ersten Ebene kann man über die Erzählweise und den Erzählvorgang Erkenntnisse gewinnen, was man im Sinne der traditionellen Hermeneutik einem Autor zustellenden Erzähler zu finden glaubt. In der zweiten Ebene kann man verschiedene Erzähl- und Handlungsträger ausmachen, die man normalerweise als Handlungspersonen bezeichnet. Einen Roman unter den epocheneigenen diskurstheoretischen Aspekten zu sehen, gibt dem Leser eine interessante Blickrichtung auf die literarischen Kommunikationsdiskursstrategien des Bürgertums im 18. Jahrhundert. Es ist signifikant, wie das Bürgertum des 18. Jahrhunderts, also in einer historischen Transformationszeit von der standesgemässen feudalen Gesellschaft zu einer bürgerlichen Gesellschaft, in der es sich noch nicht als Diskurssubjekt etabliert hatte, sich über die Literatur kommuniziert hat.

Abstract

Die vorliegende Arbeit versucht, den Roman 『Die Leiden des jungen Werther』 als Kommunikationsstrategie des bürgerlichen Literaturdiskurses im 18. Jahrhundert in Deutschland zu lesen. Dabei bediene ich mich methodisch der generativen Semiotik im Sinne von A. Julien Greimas und der historischen Diskursanalyse von Michel Foucault. Mit deren theoretischen Hilfen kann man den Text auf zwei Ebenen, also auf eine Erzählvorgangsebene und auf eine andere Ebene, also die Erzählhandlungsebene aufteilen. In der ersten Ebene kann man über die Erzählweise und den Erzählvorgang Erkenntnisse gewinnen, was man im Sinne der traditionellen Hermeneutik einem Autor zustellenden Erzähler zu finden glaubt. In der zweiten Ebene kann man verschiedene Erzähl- und Handlungsträger ausmachen, die man normalerweise als Handlungspersonen bezeichnet. Einen Roman unter den epocheneigenen diskurstheoretischen Aspekten zu sehen, gibt dem Leser eine interessante Blickrichtung auf die literarischen Kommunikationsdiskursstrategien des Bürgertums im 18. Jahrhundert. Es ist signifikant, wie das Bürgertum des 18. Jahrhunderts, also in einer historischen Transformationszeit von der standesgemässen feudalen Gesellschaft zu einer bürgerlichen Gesellschaft, in der es sich noch nicht als Diskurssubjekt etabliert hatte, sich über die Literatur kommuniziert hat.

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