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뷔히너의 삶과 문학을 통해 본 섹슈얼리티 -『당통의 죽음』에서 마리옹 형상을 중심으로

A Study an Sexuality in Büchner's Life and Literature - Focusing an Büchner's Drama Danton's Death

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주제분류독일어와문학

초록

Als Thema spielt Sexualität in fast allen Texten Georg Büchners und auch in seinem Leben eine grundlegende Rolle. Die vorliegende Arbeit behandelt Büchners Umgang mit der sexuellen Liebe vor dem Hintergrund der Bildung des Begriffs Sexualität im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts. Die junge Wissenschaftler wie Th. M. Mayer und Reinhold Grimm bezeichnen Büchner politisch und sexuell als liberalen Dichter, wobei sie ihre Untersuchung von Büchners Verhaltensweise und Gesinnung zur sexuellen Liebe mit der damals vom Jungen Deutschland propagiertenfreien Liebe und Ehe in Zusammenhang brachten. Diese männlichen Wisenschaftler vertreten die Ansicht, dass die Thematik der Liebe und der Sexualität in Dantons Tod nicht minder wichtig ist als diejenige der Revolution. Das heißt, dass Liebe und Politik bei Büchner untrennbar miteinander verflochten sind. Das Ziel dieser Arbeit liegt darin, zu erörtern, wie der Revolutionär Büchner inseinem Leben mit der sexuellen Liebe umging und auf welche Weise er die Sexualität in seinem dichterischen Werk Dantons Tod gestaltet hat. Büchner hat sich bei der Sexualität mit dem Widerspruch der politischen und ökonomischen Verhältnisse der patriarchalisch orientierten bürgerlichen Gesellschaft befasst. Dabei thematisiert er die Sexualität nicht als naturgegeben, sondern als Unterdrückung- und Ausbeutungsmittel der Männer zur Befriedigung ihres männlichen Sexualtriebes. Die vorliegende Arbeit will zeigen, wie Büchner in seinem Werk Dantons Tod die sozialen Ursachen der weiblichen sexuellen Frage in Bezug auf die Prostitutiongesehen hat. Im ersten Kapitel wird zuerst nach den historischen Gründen dafür gefragt, warum Büchner und seine Werke seit Beginn der 1970er Jahre vor allem von den männlichen Wissenschaftlern in Bezug auf die Thematik von Liebe und Sexualität beachtet wurden. Im zweiten Kapitel wird untersucht, aus welcher Perspektive Büchner den Widerspruch zwischen damaliger gesellschaftlicher Norm und dem sexuellen Lusttrieb der Männer problematisiert hat. Im Zentrum dieser Arbeit steht also die von der männlichen Sexualität verursachte Frauenfrage, bzw. die Frage nach von Männern geforderter sexueller Liberalisierung. Abschließend wird versucht, die von Büchner entworfene weibliche Sexualität anhand der Marion-Szene in Dantons Tod zu analysieren. Dabei wird herausgestellt, dass Büchners Thematisierung und Reflexion von Sexualität auf die Kritik an der sexuellen Doppelmoral der liberal gesinnten männlich orientierten bürgerlichen Gesellschaft bezogen ist. Einfacher formuliert: Es scheint mir, dass Büchner mit dem Text Danton die Frage stellen wollte, ob Frauen durch die Liberalisierung der Sexualität wirklich freier und autonomer geworden sind.

Abstract

Als Thema spielt Sexualität in fast allen Texten Georg Büchners und auch in seinem Leben eine grundlegende Rolle. Die vorliegende Arbeit behandelt Büchners Umgang mit der sexuellen Liebe vor dem Hintergrund der Bildung des Begriffs Sexualität im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts. Die junge Wissenschaftler wie Th. M. Mayer und Reinhold Grimm bezeichnen Büchner politisch und sexuell als liberalen Dichter, wobei sie ihre Untersuchung von Büchners Verhaltensweise und Gesinnung zur sexuellen Liebe mit der damals vom Jungen Deutschland propagiertenfreien Liebe und Ehe in Zusammenhang brachten. Diese männlichen Wisenschaftler vertreten die Ansicht, dass die Thematik der Liebe und der Sexualität in Dantons Tod nicht minder wichtig ist als diejenige der Revolution. Das heißt, dass Liebe und Politik bei Büchner untrennbar miteinander verflochten sind. Das Ziel dieser Arbeit liegt darin, zu erörtern, wie der Revolutionär Büchner inseinem Leben mit der sexuellen Liebe umging und auf welche Weise er die Sexualität in seinem dichterischen Werk Dantons Tod gestaltet hat. Büchner hat sich bei der Sexualität mit dem Widerspruch der politischen und ökonomischen Verhältnisse der patriarchalisch orientierten bürgerlichen Gesellschaft befasst. Dabei thematisiert er die Sexualität nicht als naturgegeben, sondern als Unterdrückung- und Ausbeutungsmittel der Männer zur Befriedigung ihres männlichen Sexualtriebes. Die vorliegende Arbeit will zeigen, wie Büchner in seinem Werk Dantons Tod die sozialen Ursachen der weiblichen sexuellen Frage in Bezug auf die Prostitutiongesehen hat. Im ersten Kapitel wird zuerst nach den historischen Gründen dafür gefragt, warum Büchner und seine Werke seit Beginn der 1970er Jahre vor allem von den männlichen Wissenschaftlern in Bezug auf die Thematik von Liebe und Sexualität beachtet wurden. Im zweiten Kapitel wird untersucht, aus welcher Perspektive Büchner den Widerspruch zwischen damaliger gesellschaftlicher Norm und dem sexuellen Lusttrieb der Männer problematisiert hat. Im Zentrum dieser Arbeit steht also die von der männlichen Sexualität verursachte Frauenfrage, bzw. die Frage nach von Männern geforderter sexueller Liberalisierung. Abschließend wird versucht, die von Büchner entworfene weibliche Sexualität anhand der Marion-Szene in Dantons Tod zu analysieren. Dabei wird herausgestellt, dass Büchners Thematisierung und Reflexion von Sexualität auf die Kritik an der sexuellen Doppelmoral der liberal gesinnten männlich orientierten bürgerlichen Gesellschaft bezogen ist. Einfacher formuliert: Es scheint mir, dass Büchner mit dem Text Danton die Frage stellen wollte, ob Frauen durch die Liberalisierung der Sexualität wirklich freier und autonomer geworden sind.

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