섹슈얼리티 관점으로 본 뷔히너의 삶과 문학
Eine Studie zum Leben Büchners und seiner Dichtung aus der Perspektive der Sexualität
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초록
본고의 목표는 임종 시까지도 사회변혁 및 인권 운동에 관계하며 글쓰기를 통해 고뇌하며 표출한 뷔히너의 문제의식을 섹슈얼리티 문제를 화두로 살펴본다. 섹슈얼리티는 인간의 성적 관계 및 성적 사랑을 일컫는 말이다. 지금까지 뷔히너 연구자들은 뷔히너를 성적 자유와 해방을 부르짖는 진보적 문인들의 진영에 속한다고 보는 입장이 대부분이었다. 그러나 본 연구는 뷔히너가 당대 진보적 지식인들 사이에 경쟁적으로 논의되고 있었던 고전, 낭만주의자들의 범신론에 입각한 성보수주의 또는 프랑스에서유입된 급진적 사상인 생시몽주의적 성자유주의 사상, 그 어떤 이념도 절대적으로 신봉하거나 추종하지 않았다는 사실을 해명하고자 한다. 첫 번째 장에서는 섹슈얼리티의 개념 정의와 더불어 성도덕주의자와 성자유주의자들의 대립적 입장과 관점을 18세기 괴테시대에 형성되고 있었던 시민사회의 성 규범 및 젠더질서의 배경 하에서 서술해 본다. 이어서 뷔히너의 섹슈얼리티 표상을 실제 그의 약혼녀 민나와의 성적 관계가표현된 <숙명론 편지> 그리고 문학텍스트 <당통의 죽음>을 통해 분석하면서, 뷔히너가 당시 어떠한 성적 갈등과 모순을 겪으며 자신의 문제의식을 제기하고 표출하였는지 살펴본다. 궁극적으로 본고에서 조명하려는 것은 무엇이 뷔히너를 그토록 열정적으로 다방면적으로 삶에 의문을 가지며 살아가게 하였는지를 인간규정을 위한 또 다른 학문적 착상을 통해 이해해 보려는 시도라고 할 수 있을 것이다.
Abstract
Die vorliegende Arbeit geht davon aus, dass im Leben und in allen Texten Georg Büchners die Sexualität eine grundlegende Rolle spielt. In der Büchner- Forschung charakterisieren die meisten Literaturwissenschaftler Büchner politisch und sexuell als liberalen Dichter, wobei sie ihre Untersuchung von Büchners Verhaltensweise und Gesinnung zur sexuellen Liebe mit der vom Jungen Deutschland propagierten freien Liebe und Ehe in Zusammenhang brachten. Diese Arbeit behandelt Büchners Umgang mit der sexuellen Liebe vor dem gesellschaftlichen Hintergrund der Goethezeit, wo die Bildung des Begriffs in Sexualität eingesetzt hatte. Im ersten Kapitel wird untersucht, aus welcher Perspektive Büchner den Widerspruch zwischen der damaligen konservativen sexuellen Norm und dem sexuellen Lusttrieb der fortschrittlichen Jungdeutschen problematisiert hat. Dabei thematisiert diese Arbeit die Sexualität nicht einfach als Befriedigung des männlichen Sexualtriebes, sondern als sozialen Konflikt, der mit dem Widerspruch der Verhăltnisse der patriarchalisch orientierten bürgerlichen Gesellschaft verbunden ist. Im zweiten Kapitel wird die Liebesbeziehung Büchners zu seiner Geliebten anhand der Biographie Büchners betrachtet, wobei die Analyse des sogenannten Fatalismusbriefes in Bezug auf die Klärung ihres Liebesverhältnisses versucht wird. Abschließend wird versucht, die von Büchner gewünschte Vorstellung über Sexualiät anhand der Frauenfiguren wie Marion und Julie in Dantons Tod zu analysieren. Diese Arbeit will zeigen, auf welche Weise Büchner die sexuelle Frage nach der menschlichen Sexualität in Bezug auf die damaligen Gender- und Gesellschaftsverhältnisse gestellt hat. Dabei wird deutlich, dass Büchners Dichtung auf die Reflexion über die sexuelle Doppelmoral der liberal gesinnten männlich orientierten bürgerlichen Gesellschaft bezogen ist.
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