뷔히너의 <당통의 죽음>에 있어서 상징
Das Symbol in Georg Büchners 'Dantons Tod'
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초록
In "Dantons Tod" konstruiert Büchner eine spannende dramatische Struktur und bewahrt sie vor dem Erschlaffen, vor allem durch die Verknüpfung von Symbolen mit anderen Symbolen, Metaphern und Leitmotiven. Trotz des schillernden Sprachgebrauchs der Protagonisten ist die Struktur der Gespräche und Figuren des Stücks an sich locker, was aber dem Leser kaum auffällt, da Gefühle und Fantasie durch den übergreifenden Gebrauch von Metaphern und Symbolen, die sich netzartig über das gesamte Stück ziehen, bereichert werden. Symbole fungieren darüber hinaus auch als Vorausdeutungen und Leitmotive. Aus dieser Perspektive heraus betrachtet der vorliegende Abschnitt die Symbole in "Dantons Tod", wobei die Guillotine im Mittelpunkt steht, die mit seinem Tod verbunden ist. Das "Kartenspiel" und die "warmen Kleider" sind Symbole, die Danton zur Guillotine führen. "Messer" und "Schwert" aus der 2. Szene des ersten Aktes sind Symbole, die auf die Hinrichtung deuten, welche entscheidenden Einfluss auf das Drama hat. Dabei steht das von Simon angeführte kleine Messer für die Wut und die Rache am Reichen, der eine Tochter des Volkes belästigt, während das Schwert die öffentliche Strafe symbolisiert. Der Grund, warum Büchner in "Dantons Tod" ausgerechnet den Verlierer der Revolution Danton als Protagonisten hinstellt, kann in vielerlei Hinsicht gedacht werden, eine Erklärung wäre sicher die Einsicht der Schicksalhaftigkeit der Geschichte, die er aus seiner enttäuschten Hoffnung auf gesellschaftliche Reform und seinen Studien der Revolutionsgeschichte erkennt. Diese Schicksalhaftigkeit ergibt sich aus dem Gedanken, dass persönlicher Wille und Eifer vor dem riesigen Strudel sozialer Phänomene hilflos sind. Ein weiterer Grund kann dem künstlerischen Effekt der literarischen Darstellung dieser Schicksalhaftigkeit zugeschrieben werden. Die vorliegende Arbeit untersucht die Symbole in "Dantons Tod" und betrachtet dafür den Prozess bis zur Hinrichtung Dantons durch die Guillotine anhand der dargestellten Symbole. Dafür werden nicht nur die im Text genannten Symbole untersucht, sondern auch das Verhältnis der Symbole zur Bedeutung verknüpfter Metaphern, um zu darzulegen, wie diese miteinander verwoben sind und dadurch erkennen zu können, wie sie die Motive des Stücks und die Gedanken des Autors wiedergeben. Daraus zeigt sich, dass Danton zwar als Revolutionsführer agiert, aber keine Fähigkeiten einer politischen Leitfigur besitzt und menschliche Schwächen zeigt, die ihn selber zum Tode führen. Denn er vergisst den Geist der Revolution und erntet ihre Früchte zu voreilig, lässt dabei seinen Egoismus erkennen und begeht die Dummheit, das Volk zu missachten. Aus dieser Sicht wird in "Dantons Tod" von Büchner der realitätslose Idealismus kritisiert und dabei die Hoffnung des Lebens besungen. Der Grund, warum sich Büchner nicht weiter für die Revolution engagiert oder sich wie Danton dem Tode hingibt, sondern ein Werk wie dieses hervorbringt, ist die "Hoffnung", dass eines Tages, wenn seine Leserschaft erwacht ist und das Volk ein höheres Bewusstseinsniveau erlangt hat, die Mächtigen und Reichen sich humanitär und liebevoll um das Volk kümmern, und wenn die Regierung unter einem fähigen und moralischen Herrscher sich mit dem Volk zusammentut, die Erschaffung eines für die Menschen glücklichen und freien Wohlfahrtsstaates möglich sein wird. Darum verliert er auch in der dunklen Wirklichkeit monarchischer Wiederherstellung und dem erstickenden Chaos der Revolution nicht die Hoffnung, sondern besingt diese Hoffnung. Er stellt dieses Lied der Hoffnung vor Dantons Tod und dem Scheitern der Revolution und vermittelt damit seinen geläuterten Lesern die paradoxe Nachricht, dass nicht nur "Tod im Leben, sondern Hoffung auf Leben im Tod" zu finden ist.
Abstract
In "Dantons Tod" konstruiert Büchner eine spannende dramatische Struktur und bewahrt sie vor dem Erschlaffen, vor allem durch die Verknüpfung von Symbolen mit anderen Symbolen, Metaphern und Leitmotiven. Trotz des schillernden Sprachgebrauchs der Protagonisten ist die Struktur der Gespräche und Figuren des Stücks an sich locker, was aber dem Leser kaum auffällt, da Gefühle und Fantasie durch den übergreifenden Gebrauch von Metaphern und Symbolen, die sich netzartig über das gesamte Stück ziehen, bereichert werden. Symbole fungieren darüber hinaus auch als Vorausdeutungen und Leitmotive. Aus dieser Perspektive heraus betrachtet der vorliegende Abschnitt die Symbole in "Dantons Tod", wobei die Guillotine im Mittelpunkt steht, die mit seinem Tod verbunden ist. Das "Kartenspiel" und die "warmen Kleider" sind Symbole, die Danton zur Guillotine führen. "Messer" und "Schwert" aus der 2. Szene des ersten Aktes sind Symbole, die auf die Hinrichtung deuten, welche entscheidenden Einfluss auf das Drama hat. Dabei steht das von Simon angeführte kleine Messer für die Wut und die Rache am Reichen, der eine Tochter des Volkes belästigt, während das Schwert die öffentliche Strafe symbolisiert. Der Grund, warum Büchner in "Dantons Tod" ausgerechnet den Verlierer der Revolution Danton als Protagonisten hinstellt, kann in vielerlei Hinsicht gedacht werden, eine Erklärung wäre sicher die Einsicht der Schicksalhaftigkeit der Geschichte, die er aus seiner enttäuschten Hoffnung auf gesellschaftliche Reform und seinen Studien der Revolutionsgeschichte erkennt. Diese Schicksalhaftigkeit ergibt sich aus dem Gedanken, dass persönlicher Wille und Eifer vor dem riesigen Strudel sozialer Phänomene hilflos sind. Ein weiterer Grund kann dem künstlerischen Effekt der literarischen Darstellung dieser Schicksalhaftigkeit zugeschrieben werden. Die vorliegende Arbeit untersucht die Symbole in "Dantons Tod" und betrachtet dafür den Prozess bis zur Hinrichtung Dantons durch die Guillotine anhand der dargestellten Symbole. Dafür werden nicht nur die im Text genannten Symbole untersucht, sondern auch das Verhältnis der Symbole zur Bedeutung verknüpfter Metaphern, um zu darzulegen, wie diese miteinander verwoben sind und dadurch erkennen zu können, wie sie die Motive des Stücks und die Gedanken des Autors wiedergeben. Daraus zeigt sich, dass Danton zwar als Revolutionsführer agiert, aber keine Fähigkeiten einer politischen Leitfigur besitzt und menschliche Schwächen zeigt, die ihn selber zum Tode führen. Denn er vergisst den Geist der Revolution und erntet ihre Früchte zu voreilig, lässt dabei seinen Egoismus erkennen und begeht die Dummheit, das Volk zu missachten. Aus dieser Sicht wird in "Dantons Tod" von Büchner der realitätslose Idealismus kritisiert und dabei die Hoffnung des Lebens besungen. Der Grund, warum sich Büchner nicht weiter für die Revolution engagiert oder sich wie Danton dem Tode hingibt, sondern ein Werk wie dieses hervorbringt, ist die "Hoffnung", dass eines Tages, wenn seine Leserschaft erwacht ist und das Volk ein höheres Bewusstseinsniveau erlangt hat, die Mächtigen und Reichen sich humanitär und liebevoll um das Volk kümmern, und wenn die Regierung unter einem fähigen und moralischen Herrscher sich mit dem Volk zusammentut, die Erschaffung eines für die Menschen glücklichen und freien Wohlfahrtsstaates möglich sein wird. Darum verliert er auch in der dunklen Wirklichkeit monarchischer Wiederherstellung und dem erstickenden Chaos der Revolution nicht die Hoffnung, sondern besingt diese Hoffnung. Er stellt dieses Lied der Hoffnung vor Dantons Tod und dem Scheitern der Revolution und vermittelt damit seinen geläuterten Lesern die paradoxe Nachricht, dass nicht nur "Tod im Leben, sondern Hoffung auf Leben im Tod" zu finden ist.
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