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“절대화된 메타포”를 통한 G. 트라클의 시적 의미 고찰

"Verabsolutierte Metapher" and poetic meaning in the works of G. Trakl

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주제분류독일어와문학

초록

Wenn das Licht durch ein Glasmalerei-Fenster einfällt, wird man eher auf die dadurch erzeugten kräftigen Glasbilder aufmerksam als auf seine Wirkung selbst im Innenraum. Die Poesie von Georg Trakl (1887-1914), bestehend aus häufig verwendeten Farbwörtern und teils unverständlichen Ausdrücken d.h. verabsolutierten Metaphern, ist mit einem solchen Glasmalerei-Fenster bildlich zu vergleichen, weswegen die Frühe Traklforschung die Meinung vertrat, seine Gedichte seien allegorisch chiffriertoder mystifiziert - in diesem Fall seien seine Gedichte nicht interpretierbar, man solle sich dabei eher auf die musikalischen Komponenten wie Reim und Rhythmuskonzentrieren und sie inhaltlich eher naiv interpretieren. Wie die Verfasserin dieser Arbeit mit der Überschrift schon bedeutet, behandelndie “verabsolutierten Metaphern” und die poetischen Räume die durch die Metaphern dargestellten eigenen Bedeutungsräume und die dichterische Gestusschreibweise Trakls. Dabei handelt es sich nicht um einen Sprachraum, sondern vielmehr eine Raumsprache. Das heißt, dass der poetische Raum mehr Inhalte als Metaphernenthalt. Sein Raum besteht aus Metaphern, Farben, Musikalität usw. Dabei gehören seine Farben zu den Metaphern. In den verabsolutierten Metaphern sind poetische Gegenstände und Ausdrücken nicht bloß sprachlich beschrieben bzw. dargestellt. Daher gehen Trakls eigene Metaphern über die instrumentale Metaphern-dimension wohl hinaus. Der aus verabsolutierten Metaphern bestehende poetische Raum hat eine enge Verbindung mit der modernen Sprachkrise oder den deutschen romanistischen Motiven, die neulich wieder interpretiert und verwendet werden als dunkle “blaue Blume”, “Nacht” usw. Trakls poetischer Raum ist ein düsterer und unrealistischer, der sich zum Teil an die Kindheit erinnert, in der “blauen Höhle”. Daher wird Blau doch bald ins Dunkele gewandelt. Auch Spiegel, Wald, Garten und Mauer werden transformiert für Trakls Sinne und dann verabsolutiert, um die spezifische Bedeutung, d.h. verallgemeinerten Bedeutungsräume in Trakls Gedichten zu gewinnen. Zum Beispiel werden die erwähnten Metaphern geführt zum Wahnsinn, zur Nacht und zum Verfall im eigenen Raum. Deshalb verlieren die meisten Farbwörter ihre eigenen Farben und verwandeln sich in Trakls Schwärze. Dabei meint Schwärze oder die Farbe Schwarz den Verfall, den Rausch, den Tod und dies hat verschiedene Ebenen.

Abstract

Wenn das Licht durch ein Glasmalerei-Fenster einfällt, wird man eher auf die dadurch erzeugten kräftigen Glasbilder aufmerksam als auf seine Wirkung selbst im Innenraum. Die Poesie von Georg Trakl (1887-1914), bestehend aus häufig verwendeten Farbwörtern und teils unverständlichen Ausdrücken d.h. verabsolutierten Metaphern, ist mit einem solchen Glasmalerei-Fenster bildlich zu vergleichen, weswegen die Frühe Traklforschung die Meinung vertrat, seine Gedichte seien allegorisch chiffriertoder mystifiziert - in diesem Fall seien seine Gedichte nicht interpretierbar, man solle sich dabei eher auf die musikalischen Komponenten wie Reim und Rhythmuskonzentrieren und sie inhaltlich eher naiv interpretieren. Wie die Verfasserin dieser Arbeit mit der Überschrift schon bedeutet, behandelndie “verabsolutierten Metaphern” und die poetischen Räume die durch die Metaphern dargestellten eigenen Bedeutungsräume und die dichterische Gestusschreibweise Trakls. Dabei handelt es sich nicht um einen Sprachraum, sondern vielmehr eine Raumsprache. Das heißt, dass der poetische Raum mehr Inhalte als Metaphernenthalt. Sein Raum besteht aus Metaphern, Farben, Musikalität usw. Dabei gehören seine Farben zu den Metaphern. In den verabsolutierten Metaphern sind poetische Gegenstände und Ausdrücken nicht bloß sprachlich beschrieben bzw. dargestellt. Daher gehen Trakls eigene Metaphern über die instrumentale Metaphern-dimension wohl hinaus. Der aus verabsolutierten Metaphern bestehende poetische Raum hat eine enge Verbindung mit der modernen Sprachkrise oder den deutschen romanistischen Motiven, die neulich wieder interpretiert und verwendet werden als dunkle “blaue Blume”, “Nacht” usw. Trakls poetischer Raum ist ein düsterer und unrealistischer, der sich zum Teil an die Kindheit erinnert, in der “blauen Höhle”. Daher wird Blau doch bald ins Dunkele gewandelt. Auch Spiegel, Wald, Garten und Mauer werden transformiert für Trakls Sinne und dann verabsolutiert, um die spezifische Bedeutung, d.h. verallgemeinerten Bedeutungsräume in Trakls Gedichten zu gewinnen. Zum Beispiel werden die erwähnten Metaphern geführt zum Wahnsinn, zur Nacht und zum Verfall im eigenen Raum. Deshalb verlieren die meisten Farbwörter ihre eigenen Farben und verwandeln sich in Trakls Schwärze. Dabei meint Schwärze oder die Farbe Schwarz den Verfall, den Rausch, den Tod und dies hat verschiedene Ebenen.

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