독일문단의 근대화와 괴테의 ‘세계문학’
Die Modernisierung der deutschen literarischen Welt und Goethes „Weltliteratur“
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초록
In der vorliegenden Arbeit geht es darum, Goethes „Weltliteratur“ unter dem interkulturellen Aspekt zu verstehen, indem sie in den damaligen Kontexten beleuchtet wird : z. B. Modernisierung der deutschen literarischen Welt und Übersetzungsboom, oder Nationalismus und Kosmopolitismus. Dabei werden die interkulturellen Rezeptionsphänomene von Goethes Konzept als eine Art sentimentales Kosmopolitismus oder patriotischer Agenda zum Zweck der Modernisierung und Globalisierung der deutschen Literatur den Aussagen Goethes über „Weltliteratur“ kritisch gegenübergestellt. So wie man in der Tatsache des nicht verwirklichten Plans zu einem lyrischen Volksbuch für die Deutschen, das Niethammer Goethe mit Johann Heinrich Voß zusammen herausgeben ließ, und in der Bemerkung Goethes über das Wartburgfest sehen kann, hat er eindeutig kritische Stellungnahme gegen die Anfänge des patriotischen Nationalismus bzw. der Nationalbildung gehalten. Stattdessen hat er einen internationalen, kosmopolitischen Horizont gefordert. Aber andererseits hat er auch sehr kritische Distanz zum Kosmopolitismus der Romantiker wie Friedrich Schlegel gehalten. Goethes Konzept zufolge spielt die Übersetzung für die Weltliteratur eine bedeutende Rolle. Durch die Übersetzung kann ein Raum für die interkulturelle Kommunikation der Literatur gebildet werden. In seiner Zeit konnte die deutsche literarische Welt, wo gerade die Übersetzung trotz negativer Phänomene wie Übersetzungsfabrik oder -robot blühte, als interkultureller Kommunikationsplatz für die Weltliteratur fungieren. Goethes Verständnis von den fremden Kulturen und Literaturen bzw. sein Konzept der Weltliteratur kann auf Herders Kulturlehre und Begriff der „Weltpoesie“ zurückgeführt werden, auch wenn Goethes Konzept nicht so eindeutig Züge des kulturellen Widerstands gegen eine hegemoniale Globalisierung wie bei Herder getragen hat. Immerhin versuchten die beiden, die fremden Kulturen und Literaturen „von innen“ heraus zu verstehen und zu übertragen, damit sie das Verwandte im Alteritären erfahren und das allgemein Menschliche, was unter den ganzen Erdboden verbreitet ist, nämlich die Stimme der zerstreuten Menschheit in den verschiedensten Formen kennenlernen. Ihre interkulturellen Projekte in Bezug auf die Weltliteratur hat kaum mit dem sentimentalen Kosmopolitismus oder der patriotischen Agenda zu tun.
Abstract
In der vorliegenden Arbeit geht es darum, Goethes „Weltliteratur“ unter dem interkulturellen Aspekt zu verstehen, indem sie in den damaligen Kontexten beleuchtet wird : z. B. Modernisierung der deutschen literarischen Welt und Übersetzungsboom, oder Nationalismus und Kosmopolitismus. Dabei werden die interkulturellen Rezeptionsphänomene von Goethes Konzept als eine Art sentimentales Kosmopolitismus oder patriotischer Agenda zum Zweck der Modernisierung und Globalisierung der deutschen Literatur den Aussagen Goethes über „Weltliteratur“ kritisch gegenübergestellt. So wie man in der Tatsache des nicht verwirklichten Plans zu einem lyrischen Volksbuch für die Deutschen, das Niethammer Goethe mit Johann Heinrich Voß zusammen herausgeben ließ, und in der Bemerkung Goethes über das Wartburgfest sehen kann, hat er eindeutig kritische Stellungnahme gegen die Anfänge des patriotischen Nationalismus bzw. der Nationalbildung gehalten. Stattdessen hat er einen internationalen, kosmopolitischen Horizont gefordert. Aber andererseits hat er auch sehr kritische Distanz zum Kosmopolitismus der Romantiker wie Friedrich Schlegel gehalten. Goethes Konzept zufolge spielt die Übersetzung für die Weltliteratur eine bedeutende Rolle. Durch die Übersetzung kann ein Raum für die interkulturelle Kommunikation der Literatur gebildet werden. In seiner Zeit konnte die deutsche literarische Welt, wo gerade die Übersetzung trotz negativer Phänomene wie Übersetzungsfabrik oder -robot blühte, als interkultureller Kommunikationsplatz für die Weltliteratur fungieren. Goethes Verständnis von den fremden Kulturen und Literaturen bzw. sein Konzept der Weltliteratur kann auf Herders Kulturlehre und Begriff der „Weltpoesie“ zurückgeführt werden, auch wenn Goethes Konzept nicht so eindeutig Züge des kulturellen Widerstands gegen eine hegemoniale Globalisierung wie bei Herder getragen hat. Immerhin versuchten die beiden, die fremden Kulturen und Literaturen „von innen“ heraus zu verstehen und zu übertragen, damit sie das Verwandte im Alteritären erfahren und das allgemein Menschliche, was unter den ganzen Erdboden verbreitet ist, nämlich die Stimme der zerstreuten Menschheit in den verschiedensten Formen kennenlernen. Ihre interkulturellen Projekte in Bezug auf die Weltliteratur hat kaum mit dem sentimentalen Kosmopolitismus oder der patriotischen Agenda zu tun.
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