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영화라는 상상계, 그리고 실재의 귀환 - 키틀러의 이론을 통한 <마리아 브라운의 결혼> 분석 -

Film als das Imaginäre, und Rückkehr des Realen Eine Studie über Fassbinders Die Ehe der Maria Braun unter Verwendung von Friedrich A. Kittlers Medientheorie

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주제분류독일어와문학

초록

Die Filmanalyse von Friedrich A. Kittler scheint auf analoge Medien begrenzt zu sein. Weil Kittlers Medientheorie schließlich auf der Materialität von Film gründet, und wir den heutigen digitalisierten Film als reine Folge alphanumerischer Zeichen verstehen. Im Vergleich zu anderen Perspektiven, die sich nur für die narrative Analyse des Films interessieren, hat seine Methode doch den sicheren Vorteil, die Tatsache zu durchschauen, dass die filmische Form von Anfang an die Aufnahme des Realen nicht erreichte, und dass sie stattdessen einen Schein mittels verschiedener Effekte erzeugte. “Also hat das Imaginäre den Status von Kino.” (Kittler) Diese Facette des Films wird noch deutlicher, wenn man sie mit der des Grammophons, das tatsächlich das Reale speichern konnte, kontrastiert. Das Grammophon speichert bedeutungslose Töne ohne Diskriminierung und es erlaubt, das Reale im Tonbereich zum ersten Mal zu erkennen. Die Aktualität von Kittlers Theorem ist dadurch bestätigt, dass sich der digitale Film als Vollendung dieses medialen Scheins durch Verstärkung solcher Effekte zu erkennen gibt. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist, zu demonstrieren, wie Fassbinders Die Ehe der Maria Braun (1979) das filmische Imaginäre erzeugt, und danach wie das Reale durch den Einsatz des Geräusches im Film flüchtig entsteht. D. h. dieser Film operiert mit beiden medialen Zwischenräumen zwischen Bild und Ton, indem die Rezipienten bei der Betrachtung der Filmbilder immer durch das Einbrechen bedeutungslos klingender Töne gestört werden. Auf diese Weise ist Die Ehe der Maria Braun als eine sehr interessante filmische Form zu betrachten, die das Zeitalter widerspiegelt, in dem sich die Frauen als Subjekt ihres Lebens vorstellen konnten. Durch die (metaphorische) Rückkehr des Realen im filmischen Imaginären enthüllt dieser Film eine solche utopische Annahme des Zeitalters bloß als reinen Schein. Hierdurch kann man die großartige Ästhetik dieses Regisseurs in anderem Licht erkennen.

Abstract

Die Filmanalyse von Friedrich A. Kittler scheint auf analoge Medien begrenzt zu sein. Weil Kittlers Medientheorie schließlich auf der Materialität von Film gründet, und wir den heutigen digitalisierten Film als reine Folge alphanumerischer Zeichen verstehen. Im Vergleich zu anderen Perspektiven, die sich nur für die narrative Analyse des Films interessieren, hat seine Methode doch den sicheren Vorteil, die Tatsache zu durchschauen, dass die filmische Form von Anfang an die Aufnahme des Realen nicht erreichte, und dass sie stattdessen einen Schein mittels verschiedener Effekte erzeugte. “Also hat das Imaginäre den Status von Kino.” (Kittler) Diese Facette des Films wird noch deutlicher, wenn man sie mit der des Grammophons, das tatsächlich das Reale speichern konnte, kontrastiert. Das Grammophon speichert bedeutungslose Töne ohne Diskriminierung und es erlaubt, das Reale im Tonbereich zum ersten Mal zu erkennen. Die Aktualität von Kittlers Theorem ist dadurch bestätigt, dass sich der digitale Film als Vollendung dieses medialen Scheins durch Verstärkung solcher Effekte zu erkennen gibt. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist, zu demonstrieren, wie Fassbinders Die Ehe der Maria Braun (1979) das filmische Imaginäre erzeugt, und danach wie das Reale durch den Einsatz des Geräusches im Film flüchtig entsteht. D. h. dieser Film operiert mit beiden medialen Zwischenräumen zwischen Bild und Ton, indem die Rezipienten bei der Betrachtung der Filmbilder immer durch das Einbrechen bedeutungslos klingender Töne gestört werden. Auf diese Weise ist Die Ehe der Maria Braun als eine sehr interessante filmische Form zu betrachten, die das Zeitalter widerspiegelt, in dem sich die Frauen als Subjekt ihres Lebens vorstellen konnten. Durch die (metaphorische) Rückkehr des Realen im filmischen Imaginären enthüllt dieser Film eine solche utopische Annahme des Zeitalters bloß als reinen Schein. Hierdurch kann man die großartige Ästhetik dieses Regisseurs in anderem Licht erkennen.

참고문헌 (17)

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  2. 남수영, "이미지 시대의 역사기억 ― 다큐멘터리, 전복을 위한 반복" (2009), 새물결
  3. 보그스, 조셉, "영화보기와 영화읽기: 영화분석론" (1991), 제 3문학사
  4. 시옹, 미셸, "오디오-비전. 영화의 소리와 영상" (2004), 한나래
  5. 아른하임, 루돌프, "예술로서의 영화" (1990), 기린원
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  8. 채넌, 마이클, "음악녹음의 역사" (2005), 동문선
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  10. Barthes, Roland, "Image, Music, Text" (1987)
  11. Benjamin, Walter, "Gesammelte Schriften II·1" (1991)
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  13. Eisenstein, Sergei, "The Film Sense" (1975)
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  15. Elsaesser, Thomas, "The BFI Companion to German Cinema" (1999)
  16. Kaes, Anton, "Deutschlandbilder. Die Wiederkehr der Geschichte als Film" (1987)
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