뷔히너의 데카르트 I - 근대적 자아의 자기경험의 형식
Descartes Büchners I - Form der Selbsterfahrung des modernen Ichs
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초록
Die Literatur von Büchner, die zu der Goethezeit gehört und zugleich darin eine eigentümliche Position einnimmt, ist in all seinen Lebensphasen mit den politischen, philosophischen und naturwissenschaftlichen Ideen ausgefüllt. Nach den neuesten Büchnerforschungen kann man sagen, dass er schon Anfang des neunzehnten Jahrhunderts nicht nur zur Ausbildung des musterhaften Beispiels der literarischen Anthropologie, sondern auch zur Gestaltung der transdisziplinären Perspektive der Geistes- und Naturwissenschaften beigetragen hat, über die man erst seit Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts zu diskutieren angefangen hat. Im Hinblick darauf, Politik, Philosophie, Naturwissenschaft und Literatur miteinander vereinheitlicht zu gestalten, hat Büchner versucht, eine denen gemeinsame Denkweise herauszuarbeiten. Vor allem wollte er zwei Schranken, die vor ihm gestanden waren, überschreiten. Die eine war die holistische Teleologie von Hegel, die idealistisch getönt ist, und die andere der sensualistische Solipsismus, der nur auf die experimentalen und analytischen Naturverständnisse orientiert ist. In der Mitte der Suche Büchners nach dem neuen Paradigma ist die genetische Methode als eine entscheidende Vermittlung des Paradigmenwechsels platziert. Diese Methode, die sich schon in seiner Doktorarbeit, Mémoire sur le système nerveux du barbeau, geäußert hat und im ähnlichen Zusammenhang mit dem Kontext von der romantischen Naturphilosophie und -wissenschaften, zu dem die Metamorphosenlehre Goethes, die genetische Naturgeschichte Herders, Schellings genetische Philosophie und Okens genetische Methode gehören, gestanden ist, hatin der nachidealistischen Zeit eine wichtige Rolle als ein Antriebswerk zum neuen Paradigma gespielt. Ein Kernpunkt inmitten des komplexen Problembewusstseins Büchners, das von den spannenden Wechselwirkungen zwischen den Denk- und Handlungsmodi konstituiert ist, war ein Herausfinden einer Form der stabilen Denkweise, mit der das moderne Ich sich selbst als ein autonomes Subjekt neu erfinden kann. Der Versuch, diese Form finden zu wollen, zeigt sich fragmentarisch in seinen literarischen Werken, aber am deutlichsten in seiner philosophischen Studie zu Descartes. Daher zielt die vorliegende Arbeit darauf ab, die in den Schriften Büchners auftauchende Form der Selbsterfahrung des modernen Ichs herauszuarbeiten, indem sie das, was er durch die Rekonstruktion der cartesianischen Philosophie gemeint hat, wieder filigran rekonstruiert.
Abstract
Die Literatur von Büchner, die zu der Goethezeit gehört und zugleich darin eine eigentümliche Position einnimmt, ist in all seinen Lebensphasen mit den politischen, philosophischen und naturwissenschaftlichen Ideen ausgefüllt. Nach den neuesten Büchnerforschungen kann man sagen, dass er schon Anfang des neunzehnten Jahrhunderts nicht nur zur Ausbildung des musterhaften Beispiels der literarischen Anthropologie, sondern auch zur Gestaltung der transdisziplinären Perspektive der Geistes- und Naturwissenschaften beigetragen hat, über die man erst seit Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts zu diskutieren angefangen hat. Im Hinblick darauf, Politik, Philosophie, Naturwissenschaft und Literatur miteinander vereinheitlicht zu gestalten, hat Büchner versucht, eine denen gemeinsame Denkweise herauszuarbeiten. Vor allem wollte er zwei Schranken, die vor ihm gestanden waren, überschreiten. Die eine war die holistische Teleologie von Hegel, die idealistisch getönt ist, und die andere der sensualistische Solipsismus, der nur auf die experimentalen und analytischen Naturverständnisse orientiert ist. In der Mitte der Suche Büchners nach dem neuen Paradigma ist die genetische Methode als eine entscheidende Vermittlung des Paradigmenwechsels platziert. Diese Methode, die sich schon in seiner Doktorarbeit, Mémoire sur le système nerveux du barbeau, geäußert hat und im ähnlichen Zusammenhang mit dem Kontext von der romantischen Naturphilosophie und -wissenschaften, zu dem die Metamorphosenlehre Goethes, die genetische Naturgeschichte Herders, Schellings genetische Philosophie und Okens genetische Methode gehören, gestanden ist, hatin der nachidealistischen Zeit eine wichtige Rolle als ein Antriebswerk zum neuen Paradigma gespielt. Ein Kernpunkt inmitten des komplexen Problembewusstseins Büchners, das von den spannenden Wechselwirkungen zwischen den Denk- und Handlungsmodi konstituiert ist, war ein Herausfinden einer Form der stabilen Denkweise, mit der das moderne Ich sich selbst als ein autonomes Subjekt neu erfinden kann. Der Versuch, diese Form finden zu wollen, zeigt sich fragmentarisch in seinen literarischen Werken, aber am deutlichsten in seiner philosophischen Studie zu Descartes. Daher zielt die vorliegende Arbeit darauf ab, die in den Schriften Büchners auftauchende Form der Selbsterfahrung des modernen Ichs herauszuarbeiten, indem sie das, was er durch die Rekonstruktion der cartesianischen Philosophie gemeint hat, wieder filigran rekonstruiert.
참고문헌 (10)
- Büchner, Georg, "Sämtliche Werke. Bd. 2. Schriften. Briefe. Dokumente" (1999), Deutscher Klassiker Verlag
- Büchner, Ludwig, "Nachgelassene Schriften von Georg Büchner" (1850)
- Döhner, Otto, "Georg Büchners Naturauffassung", pp.1967
- Mayer, Hans, "Georg Büchner und seine Zeit" (1946), Dialekt der Grenze
- Oesterle, Günther, "Das Komischwerden der Philosophie in der Poesie. Literatur-, philosophie- und gesellschaftsgeschichtliche Konsequenzen der >voie physiologique<in Georg Büchners »Woyzeck«", Georg Büchner Jahrbuch, 3, pp.200~239 (1983)
- Poschmann, Henri, "Georg Büchner Sämtliche Werke, Briefe und Dokumente, Bd. 2" (1999)
- Proß, Wolfgang, "Spinoza, Herder, Büchner: Über »Gesetz« und »Erscheinung«", Georg Büchner Jahrbuch, 2, pp.62~98 (1982)
- Schulze, Gottlob Ernst, "Encyklopädie der philosophischen Wissenschaften zum Gebrauche für seine Vorlesungen, dritte, sehr verbesserte und vermehrte Ausgabe" (1824)
- Strohl, Jean, "Lorenz Oken und Georg Büchner. Zwei Gestalten aus der Übergangszeit von Naturphilosophie zu Naturwissenschaft" (1936)
- Vietta, Silvio, "Selbsterfahrung bei Büchner und Descartes", Deutsche Vierteljahrschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte, 53 (1979)
