뷔히너의 데카르트 Ⅱ - 근대적 자아의 인간학의 형식
Descartes Büchners II - Form der Anthropologie des modernen Ichs
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초록
Die philosophiegeschichtlichen Arbeiten von Büchner sind nicht nur darauf ausgerichtet, sich die anthropologischen, psychologischen und problemgeschichtlichen Grundfragen in den deutschen Philosophien seit Descartes und Spinoza in seiner literarischen Arbeit zu eigen zu machen, sondern auch insbesondere durch die wohlbedachte Exzerpierung der Primärschriften von Descartes die Form der Selbsterfahrung des neuzeitlichen Ichs bzw. die Form der Anthropologie des modernen Ichs herauszuarbeiten. René Descartes’ Physik und menschliche Anthropologie vertreten die These, dass das Universum und der Mensch durch einen physikalischen Mechanismus maschinell angetrieben werden. In dem nach seinem Tod veröffentlichten Buch „Traité de l’homme“ vergleicht er den Blutkreislauf mit einem immer fortlaufenden Fluss, der verschiedene Maschinen antreiben kann. Damit erhebt er zugleich die Lebensgeister, die durch die Wärme des Feuers angeregt werden, das es nicht nur in den belebten, sondern auch in unbelebten Körpern gibt, zum Kernfaktor des Lebens. An dieser Stelle kann man sich vorstellen, dass der von Gott erschaffene Mensch wie eine Maschine nach einem bestimmten Mechanismus handelt. Natürlich sagt Descartes, dass der Mensch anders als die mechanistisch handelnden Tiere ein vernunftbegabtes Wesen ist. Aber Büchner, der Descartes anders lesen wollte, versucht bei Descartes vermutlich einen anderen Aspekt zutage zu fördern, der über den Aspekt des mechanistischen Menschenverständnisses hinausgeht. Wenn man seine Grundintention nach der Entwicklung seiner Exzerpierungsarbeit zum Vorschein kommen lässt, kann man sie so bestimmen: Der Mensch soll als ein größerer Mechanismus als die physikalische Natur, in der sowohl physikalische Körper als auch menschliche Substanz physikalisch-mechanistisch angetrieben werden, verstanden werden. D. h. der Mensch sei ein Großorganismus, in dem seelische Operationen und körperliche Tätigkeiten in Erhaltung eigener Autonomie miteinander verbunden sind.
Abstract
Die philosophiegeschichtlichen Arbeiten von Büchner sind nicht nur darauf ausgerichtet, sich die anthropologischen, psychologischen und problemgeschichtlichen Grundfragen in den deutschen Philosophien seit Descartes und Spinoza in seiner literarischen Arbeit zu eigen zu machen, sondern auch insbesondere durch die wohlbedachte Exzerpierung der Primärschriften von Descartes die Form der Selbsterfahrung des neuzeitlichen Ichs bzw. die Form der Anthropologie des modernen Ichs herauszuarbeiten. René Descartes’ Physik und menschliche Anthropologie vertreten die These, dass das Universum und der Mensch durch einen physikalischen Mechanismus maschinell angetrieben werden. In dem nach seinem Tod veröffentlichten Buch „Traité de l’homme“ vergleicht er den Blutkreislauf mit einem immer fortlaufenden Fluss, der verschiedene Maschinen antreiben kann. Damit erhebt er zugleich die Lebensgeister, die durch die Wärme des Feuers angeregt werden, das es nicht nur in den belebten, sondern auch in unbelebten Körpern gibt, zum Kernfaktor des Lebens. An dieser Stelle kann man sich vorstellen, dass der von Gott erschaffene Mensch wie eine Maschine nach einem bestimmten Mechanismus handelt. Natürlich sagt Descartes, dass der Mensch anders als die mechanistisch handelnden Tiere ein vernunftbegabtes Wesen ist. Aber Büchner, der Descartes anders lesen wollte, versucht bei Descartes vermutlich einen anderen Aspekt zutage zu fördern, der über den Aspekt des mechanistischen Menschenverständnisses hinausgeht. Wenn man seine Grundintention nach der Entwicklung seiner Exzerpierungsarbeit zum Vorschein kommen lässt, kann man sie so bestimmen: Der Mensch soll als ein größerer Mechanismus als die physikalische Natur, in der sowohl physikalische Körper als auch menschliche Substanz physikalisch-mechanistisch angetrieben werden, verstanden werden. D. h. der Mensch sei ein Großorganismus, in dem seelische Operationen und körperliche Tätigkeiten in Erhaltung eigener Autonomie miteinander verbunden sind.
참고문헌 (7)
- Aristoteles, "Physica, III"
- Derselbe, "De Anima, III"
- Büchner, Georg, "Sämtliche Werke. Bd. 2. Schriften. Briefe. Dokumente" (1999), Deutscher Klassiker Verlag
- Descartes, René, "Die Welt" (2015)
- Dijksterhuis, Eduard Jan, "Die Mechanisierung des Weltbildes" (1956)
- 김윤상, "뷔히너의 자연과학적이고 자연철학적인 사유모델로서 “발생론적 방법”의 역사적 맥락과 방법론적 함의에 관한 고찰", 뷔히너와 현대문학, (39), pp.33~53 (2012), 한국뷔히너학회
- 김윤상, "뷔히너의 데카르트 I - 근대적 자아의 자기경험의 형식", 뷔히너와 현대문학, (48), pp.5~23 (2017), 한국뷔히너학회[DOI]
