뷔히너의 자연과학적이고 자연철학적인 사유모델로서 “발생론적 방법”의 역사적 맥락과 방법론적 함의에 관한 고찰
Eine Studie über den historischen Kontext und die methodologische Implikation der "genetischen Methode" als das naturwissenschaftliche und -philosophische Denkmodell Büchners
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초록
In seiner Dissertation, Mémoire sur le système nerveaux du barbeau, bestimmt Büchner als die einzig akzeptable Vorgehensweise "die genetische Methode". Ihm zufolge kann das ganze dynamische System der Wirbeltiere nur aufgrund dieser Methode, d.h. "durch äußerst gewissenhaftes Vergleichen [...] der Wirbeltiere, ausgehend von den einfachsten Organisationen und fortschreitend Schritt für Schritt zu den entwickeltsten" beantwortet werden. Diese wissenschaftliche Methode, die von ihm selber als ein "von der deutschen Schule übernommene(r) Ausdruck" bezeichnet wurde, steht im ähnlichen Zusammenhang mit dem Kontext von der romantischen Naturphilosophie und -wissenschaften, zu dem die Metamorphosenlehre Goethes, die genetische Naturgeschichte Herders, der Begriff des Bildungstriebes Blumenbachs, Fichtes Philosophie der genetischen Evidenz, Hegels Logik der genetischen Exposition des Begriffs, Schellings genetische Philosophie und Carus' und Okens genetische Methode gehören. Mit dieser Methode soll in der Betrachtung ein genetischer Gang genommen werden, in dem man die Naturphänomene selbst entstehen sieht und gleichzeitig das ganze System sich nach und nach entblößt. Wie diese Methode bei den romantischen Naturphilosophen und -wissenschaftlern als die den Erfahrungswissenschaften und der spekulativen Philosophie gemeinsame Methode fungiert hat, so hat sie auch bei Büchner eine Rolle als die Brücke zwischen der herkömmlichen deutschen Naturphilosophie und den aufgehenden analytischen Naturwissenschaften gespielt. Darin liegt nicht nur die wissenschaftsgeschichtliche Bedeutung der naturwissenschaftlichen und -philosophischen Methode Büchners, sondern auch ihre Aktualität angesichts des Herantastens der transdisziplinären Methodologie.
Abstract
In seiner Dissertation, Mémoire sur le système nerveaux du barbeau, bestimmt Büchner als die einzig akzeptable Vorgehensweise "die genetische Methode". Ihm zufolge kann das ganze dynamische System der Wirbeltiere nur aufgrund dieser Methode, d.h. "durch äußerst gewissenhaftes Vergleichen [...] der Wirbeltiere, ausgehend von den einfachsten Organisationen und fortschreitend Schritt für Schritt zu den entwickeltsten" beantwortet werden. Diese wissenschaftliche Methode, die von ihm selber als ein "von der deutschen Schule übernommene(r) Ausdruck" bezeichnet wurde, steht im ähnlichen Zusammenhang mit dem Kontext von der romantischen Naturphilosophie und -wissenschaften, zu dem die Metamorphosenlehre Goethes, die genetische Naturgeschichte Herders, der Begriff des Bildungstriebes Blumenbachs, Fichtes Philosophie der genetischen Evidenz, Hegels Logik der genetischen Exposition des Begriffs, Schellings genetische Philosophie und Carus' und Okens genetische Methode gehören. Mit dieser Methode soll in der Betrachtung ein genetischer Gang genommen werden, in dem man die Naturphänomene selbst entstehen sieht und gleichzeitig das ganze System sich nach und nach entblößt. Wie diese Methode bei den romantischen Naturphilosophen und -wissenschaftlern als die den Erfahrungswissenschaften und der spekulativen Philosophie gemeinsame Methode fungiert hat, so hat sie auch bei Büchner eine Rolle als die Brücke zwischen der herkömmlichen deutschen Naturphilosophie und den aufgehenden analytischen Naturwissenschaften gespielt. Darin liegt nicht nur die wissenschaftsgeschichtliche Bedeutung der naturwissenschaftlichen und -philosophischen Methode Büchners, sondern auch ihre Aktualität angesichts des Herantastens der transdisziplinären Methodologie.
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