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괴테의 『원형 파우스트』와 뒤렌마트의 개작 『괴테 원형 파우스트』에 나타나는 악마 묘사

Die Teufelsdarstellung in Goethes <Urfaust> und Drrenmatts Bearbeitung in seinem <Urfaust>

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Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Begriff des Bösen und die Teufelstradition zu behandeln. In der Literatur treten sehr oft Teufel bei Liebesabenteuern auf. In Heldengeschichten gibt es immer den Kampf zwischen Gut und Böse. Wenn ein guter Mensch etwas Böses tut, vermutet man eine böse Kraft hinter ihm, das ist aber sehr problematisch. Und gerade die Motive des Menschen, der etwas Boses tut, zu verstehen ist in der Literatur Tradition geworden. Im zweiten Teil werden die Namen der Teufel in verschiedenen Sprachen, die Beziehung zwischen Teufel und Literatur in den frühen Religionen betrachtet und die Teufelsbilder im Alten und Neuen Testament analysiert. Im dritten Teil wird Mephisto behandelt: ein Typ des Bösen,, der durch Goethe weltbekannt geworden ist. Er ist in der westlichen Literatur, von christlichen Vorstellungen geprägt. Im vierten Teil wird das Bild von Mephisto in der Bearbeitung von Dürrenmatts <Urfaust> behandelt. Weil es in der Sekundärliteratur leider keine Interpretation dazu gibt, werde ich nur die wichtigen Szenen, in denen Mephisto eine wichtige Rolle spielt, behandeln. In der Bearbeitung spielt Mephisto eine Doppelrolle. Einmal tritt er als Interpret auf und erklärt, was Faust alles passiert ist. Als Teufel aber kritisiert er Faust und sein Benehmen vom Gesichtspunkt der Bibel aus, also als Theologe. Im nächsten Moment aber spielt Mephisto die Rolle des Teufels im Drama. Diese Struktur wird immer wiederholt und hat eine groteske, distanzschaffende Wirkung. Das provoziert die Leser zum Nachdenken und zur Kritik. Dürrenmatt benutzt häufig dieses Stilmittel für seine Komödien. Außerdem erscheint Mephisto als Menschenteufel. Er liegt verkleidet als Leiche auf dem Seziertisch, und lernt Doktor Faust da kennen. Ich nenne mehrere Szenen als Beispiel und erkäre die so verursachte komische Wirkung. Die konkrete Alltäglichkeit des Teufels wird betont: Margarete und Faust, Marthe und Mephisto, die beiden Paare treffen sich beim Wäscheaufhängen, statt im Garten wie im Goethes <Urfaust>: "Den Teufel vermuten die Kerls nie so nah er ihnen ist." Besonders sichtbar wird die Welt des Mephisto bei Dürrenmatt in der Szene "Auerbachs Keller", wo alle Personen, ob Priester, ob Studenten, zu Schweinen werden und bei der Hinrichtung Margaretes, die zu einer Art Hexenküche entartet. Mephisto behält wie im Goethes Urfaust, das letze Wort. “Sie ist gerichtet." Aber er gewinnt das Spiel gegen die festgläubige Margarete nicht. Ihr Glaube ist stärker als Mephistos Teuflischkeit.

Abstract

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Begriff des Bösen und die Teufelstradition zu behandeln. In der Literatur treten sehr oft Teufel bei Liebesabenteuern auf. In Heldengeschichten gibt es immer den Kampf zwischen Gut und Böse. Wenn ein guter Mensch etwas Böses tut, vermutet man eine böse Kraft hinter ihm, das ist aber sehr problematisch. Und gerade die Motive des Menschen, der etwas Boses tut, zu verstehen ist in der Literatur Tradition geworden. Im zweiten Teil werden die Namen der Teufel in verschiedenen Sprachen, die Beziehung zwischen Teufel und Literatur in den frühen Religionen betrachtet und die Teufelsbilder im Alten und Neuen Testament analysiert. Im dritten Teil wird Mephisto behandelt: ein Typ des Bösen,, der durch Goethe weltbekannt geworden ist. Er ist in der westlichen Literatur, von christlichen Vorstellungen geprägt. Im vierten Teil wird das Bild von Mephisto in der Bearbeitung von Dürrenmatts <Urfaust> behandelt. Weil es in der Sekundärliteratur leider keine Interpretation dazu gibt, werde ich nur die wichtigen Szenen, in denen Mephisto eine wichtige Rolle spielt, behandeln. In der Bearbeitung spielt Mephisto eine Doppelrolle. Einmal tritt er als Interpret auf und erklärt, was Faust alles passiert ist. Als Teufel aber kritisiert er Faust und sein Benehmen vom Gesichtspunkt der Bibel aus, also als Theologe. Im nächsten Moment aber spielt Mephisto die Rolle des Teufels im Drama. Diese Struktur wird immer wiederholt und hat eine groteske, distanzschaffende Wirkung. Das provoziert die Leser zum Nachdenken und zur Kritik. Dürrenmatt benutzt häufig dieses Stilmittel für seine Komödien. Außerdem erscheint Mephisto als Menschenteufel. Er liegt verkleidet als Leiche auf dem Seziertisch, und lernt Doktor Faust da kennen. Ich nenne mehrere Szenen als Beispiel und erkäre die so verursachte komische Wirkung. Die konkrete Alltäglichkeit des Teufels wird betont: Margarete und Faust, Marthe und Mephisto, die beiden Paare treffen sich beim Wäscheaufhängen, statt im Garten wie im Goethes <Urfaust>: "Den Teufel vermuten die Kerls nie so nah er ihnen ist." Besonders sichtbar wird die Welt des Mephisto bei Dürrenmatt in der Szene "Auerbachs Keller", wo alle Personen, ob Priester, ob Studenten, zu Schweinen werden und bei der Hinrichtung Margaretes, die zu einer Art Hexenküche entartet. Mephisto behält wie im Goethes Urfaust, das letze Wort. “Sie ist gerichtet." Aber er gewinnt das Spiel gegen die festgläubige Margarete nicht. Ihr Glaube ist stärker als Mephistos Teuflischkeit.

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