악마가 천사를 사랑할 때 - 괴테의 <파우스트>에서 전개되는 메피스토펠레스의 메타모르포제
Wenn der Teufel Engel liebt - Die Metamorphose des Mephistopheles in Goethes Faust
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초록
본고는 『파우스트』에서 나오는 악마의 이미지가 한편으로는 문화사적 악마 이미지의 변천사를 재현하고 있으며, 다른 한편에서는 기독교적 악마 이미지를 해체함으로써 그것이 기인하는 기독교적 선악이분법까지도 해체하려는 괴테의 의도를 드러내고 있다는 사실을 논하게 될 것이다. 이를 위해 우선 메피스토의 정체성이 보여주는 문화사적 유형을 분석하고, 이를 바탕으로 작품의 말미에 나타나는 메피스토의 변화, 즉 사랑에 빠진 악마의 모습을 분석한 후, 마지막으로 이러한 악마의 모습이 ‘심판’의 성격을 띠는 것인지, 아니면 이른바 오리게네스의 아포카타스타시스(ἀποκατάστασις)적인 의미에서 ‘구원’의 성격을 띠는 것인지 논구할 것이다. 그리고 이러한 논의들을 바탕으로 이 작품에서 나타나는 메피스토의 메타모르포제를 통해 괴테가 말하고자 하는 바가 무엇인지를 추론해보려고 한다.
Abstract
Die Vorstellung des Teufels hat sich in der abendländischen Kulturgeschichte ununterbrochen reproduziert und gleichzeitig verändert. Er erscheint mal tölpelhaft in der Volkssage, mal als Haupt von schreckenserregenden Dämonen, mal als das Böse im Inneren des Menschen usw. In der Blütezeit des Christentums war er der Gegenstand ernstester Spekulationen, während der Einfluss der Aufklärungstheologie den Teufel überwiegend in die Literatur versetzt hat und somit den Zivilisationsprozess des Teufels beschleunigt hat. In der vorliegenden Arbeit geht es darum, die Metamorphose des Teufels in Goethes Faust zu behandeln und damit zu zeigen, worauf Goethe mit dieser Metamorphose hinaus wollte. Im Drama Faust bringt Mephisto selbständig seine Identität zur Sprache: Im Gespräch mit Faust in der Studierzimmer-Szene bringt er anspielungsweise den scholastischen Universalienstreit ins Spiel und macht den Begriff Teufel nominalistisch fragwürdig, indem er Faust verhöhnt, als Faust ihn fragt, wie er heiße. In der Hexenküche kommt es dazu, dass der Teufel die alte Vorstellung des Satans verbietet und betont, wie sich der Teufel kulturalisiert habe. Im Gespräch mit der Sphinx erwähnt er die mittelalterlichen Moralitäten in England, in denen der Teufel als Allegorie von „Old Iniquity“ auftritt, was zur Entfremdung von der orthodox-christlichen Vorstellung des Teufels führt. Die Metamorphose des Mephisto kulminiert in der Szene der Grablegung, in der sich der Teufel in einen Engel verliebt. Es handelt sich dabei um die Apokatastasis des Origenes, die sich der junge Goethe unter dem Einfluss der Aufklärungstheologie angeeignet hatte. Die Metamorphose des Teufels macht schließlich auf drei Aspekte aufmerksam: Erstens versucht Goethe, den Dualismus von Gut und Böse zu dekonstruieren, indem er den Teufel kulturhistorisch relativiert. Dies erinnert an das Paradox, dass Nietzsche seinen Zarathustra, also den Begründer des Dualismus von Gut und Böse selbst, den Dualismus dekonstruieren lässt. Zweitens zeigt Mephistos Metamorphose nicht nur die Zivilisationsgeschichte des Teufels, sondern die Autopoiesis des Begriffs des Teufels. Und drittens demonstriert der in Engel verliebte Teufel, der darum die Entelechie des Faust an die Engel verliert, auch Goethes Theologie der Liebe, die die ganze Struktur des Faust bestimmt.
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