크리스마스 문화와 촛불 - 동화 대부로 삼은 저승사자에 나타나는 생명의 불 해석
Die Kerzen in der Weihnachtskultur- ein Deutungsversuch des Lebenslichtes im Mrchen Der Gevatter Tod
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초록
Weihnachten ist ein mit besonders reichem Brauchtum ausgestaltetes Fest. Vor allem der Weihnachtsbaum mit leuchtenden Kerzen gilt als zentrales Symbol für Weihnachten. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich damit, die Kerzen am Weichnachtsbaumdie als Kulturerscheinung und -tradition in der Weihnachtszeit bis in das germanische und römische Altertum zurückzuverfolgen und sie zugleich mit Hilfe des Märchentextes zu deuten. Der Name Weihnachten ist heidnischen Ursprungs und nimmt Bezug auf die Rauhnächte, 12 Nächte zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar, in denen die germanischen Priester Weihhandlungen vornahmen, um die Menschen vor dem Zugriff der Finsternis zu schützen. Im julianischen Kalender fiel der Mittwinter, an dem in verschiedenen Regionen die Geburt des Lichtgottes gefeiert wurde, auf den 25. Dezember. In der Zeit der längsten Nächte des Jahres hatten die Menschen das Gefühl, den dämonischen Mächten besonders ausgesetzt zu sein. Wenn aber die Tage nach dem Mittwinter wieder länger wurden, hat man Feiern veranstaltet in dem Glauben, dass das Licht über die Finsternis gesiegt hat. Die Germanen und die Römer, die in den Rauhnächten das Fest mit dem Feuer veranstalteten, glaubten, dass sie mit dem Feuer der schwach gewordenen Sonne wieder Kraft geben und für die Menschen schädliche Kräfte verbrennen können. Die Christenheit versuchte diesen Glauben damit zu beseitigen, dass sie das Fest der Geburt Christi auf den 25. Dezember verlegte. Die Christenheit, die Jesus als das Licht der Welt verkündigt, hat so nicht nur die römische, sondern auch die germanische Tradition überlagert, nachdem sich das Weihnachtsfest im 7./8. Jahrhundert in Deutschland durchsetzte und ab dem 14. Jahrhundert über den kirchlichen Rahmen hinaus bekannt wurde. Die germanische und die römische Tradition haben sich mit dem Glauben ans Lebenslicht aus der letzten Eiszeit vermischt, das im Märchen Der Gevatter Tod dargestellt wird. So verbergen sich hinter dem Brauch der Weihnachtskerzen die Bedeutung des Feuers und des Lichtes, die die Germanen und die Römer in den Rauhnächten für wichtig gehalten haben, und die Lebensvorstellung der Menschen in der letzten Eiszeit. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Bedeutung des Weihnachtsbaumschmückens mit Kerzen darin liegt, dass man dadurch eine neue Lebenskraft ins Haus bringt.
Abstract
Weihnachten ist ein mit besonders reichem Brauchtum ausgestaltetes Fest. Vor allem der Weihnachtsbaum mit leuchtenden Kerzen gilt als zentrales Symbol für Weihnachten. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich damit, die Kerzen am Weichnachtsbaumdie als Kulturerscheinung und -tradition in der Weihnachtszeit bis in das germanische und römische Altertum zurückzuverfolgen und sie zugleich mit Hilfe des Märchentextes zu deuten. Der Name Weihnachten ist heidnischen Ursprungs und nimmt Bezug auf die Rauhnächte, 12 Nächte zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar, in denen die germanischen Priester Weihhandlungen vornahmen, um die Menschen vor dem Zugriff der Finsternis zu schützen. Im julianischen Kalender fiel der Mittwinter, an dem in verschiedenen Regionen die Geburt des Lichtgottes gefeiert wurde, auf den 25. Dezember. In der Zeit der längsten Nächte des Jahres hatten die Menschen das Gefühl, den dämonischen Mächten besonders ausgesetzt zu sein. Wenn aber die Tage nach dem Mittwinter wieder länger wurden, hat man Feiern veranstaltet in dem Glauben, dass das Licht über die Finsternis gesiegt hat. Die Germanen und die Römer, die in den Rauhnächten das Fest mit dem Feuer veranstalteten, glaubten, dass sie mit dem Feuer der schwach gewordenen Sonne wieder Kraft geben und für die Menschen schädliche Kräfte verbrennen können. Die Christenheit versuchte diesen Glauben damit zu beseitigen, dass sie das Fest der Geburt Christi auf den 25. Dezember verlegte. Die Christenheit, die Jesus als das Licht der Welt verkündigt, hat so nicht nur die römische, sondern auch die germanische Tradition überlagert, nachdem sich das Weihnachtsfest im 7./8. Jahrhundert in Deutschland durchsetzte und ab dem 14. Jahrhundert über den kirchlichen Rahmen hinaus bekannt wurde. Die germanische und die römische Tradition haben sich mit dem Glauben ans Lebenslicht aus der letzten Eiszeit vermischt, das im Märchen Der Gevatter Tod dargestellt wird. So verbergen sich hinter dem Brauch der Weihnachtskerzen die Bedeutung des Feuers und des Lichtes, die die Germanen und die Römer in den Rauhnächten für wichtig gehalten haben, und die Lebensvorstellung der Menschen in der letzten Eiszeit. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Bedeutung des Weihnachtsbaumschmückens mit Kerzen darin liegt, dass man dadurch eine neue Lebenskraft ins Haus bringt.
참고문헌 (15)
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