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과거극복으로서의 아버지에 대한 ‘애도작업’ - 크리스토프 메켈의 숨은그림찾기. 아버지에 관하여를 중심으로

Trauer um den Vater als Vergangenheitsbewltigung

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주제분류독일어와문학

초록

Die vorliegende Arbeit untersucht Christoph Meckels Suchbild. Über meinen Vater (1980) als einen der bedeutendsten Texte der deutschen 'Vaterliteratur'. Es wird gezeigt, wie die Nachkriegsgeneration durch die Auseinandersetzung mit den für die deutsche historische Schuld verantwortlichen Vätern die Vergangenheit bewältigt und sich dadurch eine eigene Identität bildet. Nach dem Tod seines Vaters entdeckt der Autor dessen verborgene Seite, die er zuvor nicht kannte, und versucht, als Ich-Erzähler die Biographie des Vaters wie ein Suchbild zu schreiben. Sein Vater als typischer deutscher Bildungsbürger bekennt sich zu idealistischen Werten wie Würde, Heimat und Vaterland, Natur und Geist, aber diese Werte unterscheiden sich letztlich nicht von den Ideen des Nationalsozialismus. Die autoritäre Erziehung des Großvaters macht den Vater zu einem Menschen, der sich leicht Autoritäten unterwirft. Im Krieg wird er als Offizier selbst ein autoritärer Mensch und Mitläufer des Nationalsozialismus. Nach dem Krieg verdrängt er die Vergangenheit und beschäftigt sich nur mit dem Wiederaufbau. In der bedrückenden Atmosphäre des Nachkriegsdeutschland leidet der Autor innerhalb seiner Familie unter dem völligen Fehlen einer emotionalen Beziehung zum Vater. Er erkennt, dass der Grund dafür darin liegt, dass der Vater sich nicht der Vergangenheit stellt, und kritisiert diese reflexionslose Haltung des Vaters. Das Schreiben über den Vater kann man als Trauerarbeit bezeichnen, durch die der Autor sich vom eigenen Vater löst. Erst dadurch können Meckel und damit die gesamte Nachkriegsgeneration ihre eigene selbständige Ich-Identität für die Zukunft entwickeln.

Abstract

Die vorliegende Arbeit untersucht Christoph Meckels Suchbild. Über meinen Vater (1980) als einen der bedeutendsten Texte der deutschen 'Vaterliteratur'. Es wird gezeigt, wie die Nachkriegsgeneration durch die Auseinandersetzung mit den für die deutsche historische Schuld verantwortlichen Vätern die Vergangenheit bewältigt und sich dadurch eine eigene Identität bildet. Nach dem Tod seines Vaters entdeckt der Autor dessen verborgene Seite, die er zuvor nicht kannte, und versucht, als Ich-Erzähler die Biographie des Vaters wie ein Suchbild zu schreiben. Sein Vater als typischer deutscher Bildungsbürger bekennt sich zu idealistischen Werten wie Würde, Heimat und Vaterland, Natur und Geist, aber diese Werte unterscheiden sich letztlich nicht von den Ideen des Nationalsozialismus. Die autoritäre Erziehung des Großvaters macht den Vater zu einem Menschen, der sich leicht Autoritäten unterwirft. Im Krieg wird er als Offizier selbst ein autoritärer Mensch und Mitläufer des Nationalsozialismus. Nach dem Krieg verdrängt er die Vergangenheit und beschäftigt sich nur mit dem Wiederaufbau. In der bedrückenden Atmosphäre des Nachkriegsdeutschland leidet der Autor innerhalb seiner Familie unter dem völligen Fehlen einer emotionalen Beziehung zum Vater. Er erkennt, dass der Grund dafür darin liegt, dass der Vater sich nicht der Vergangenheit stellt, und kritisiert diese reflexionslose Haltung des Vaters. Das Schreiben über den Vater kann man als Trauerarbeit bezeichnen, durch die der Autor sich vom eigenen Vater löst. Erst dadurch können Meckel und damit die gesamte Nachkriegsgeneration ihre eigene selbständige Ich-Identität für die Zukunft entwickeln.

참고문헌 (14)

  1. Meckel, Christoph, "Suchbild. ?er meinen Vater" (2005), Fischer
  2. Meckel, Christoph, ". Gedichte und Interpretationen" (1976), Insel
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  12. Schneider, Michael, "Den Kopf verkehrt aufgesetzt oder Die melancholische Linke. Aspekte des Kulturzerfalls in den siebziger Jahren" (1981), Luchterhand
  13. Segebrecht, Wulf, "Christoph Meckels Suchbild unter anderen Vaterbildern. In: Loquai, Franz(Hg.): Christoph Meckel" (1993), Eggingen
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