유럽통합의 길 - 확대와 심화
Der Weg zur europ?ischen Integration - Erweiterung und Vertiefung
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초록
Die Entwicklungsgeschichte des europäischen Integrationsprozesses hat gezeigt, dass Erweiterung und Vertiefung immer auf der EU-Agenda standen, manchmal nacheinander, häufig gleichzeitig. Nach der ersten Erweiterung in den siebzigen Jahren, der zweiten und dritten in den achtzigen Jahren, und der vierten Erweiterung in den neunziger Jahren sind am 1. Mai 2004 in der fünften Erweiterungsrunde zehn neue Staaten aus Osteuropa und dem Mittelmeer aufgenommen worden. Und am 1. Januar 2007 in der sechsten Erweiterung mit Bulgarien und Rumänien ist die EU auf 27 Staaten angewachsen. Die nächsten Kandidaten sind neben Kroatien die westlichen Balkanländer Makedonien, Serbien, Abbnien, so dass die Union auf über 30 Mitgliedsländer wachsen würde. Selbstredend ist die EU nunmehr heterogener, was zukünftige Entwicklungen schwieriger macht und wenig Bürgernähe verspricht. Deshalb setzt die Vertiefung der EU zu diesem Zeitpunkt eine Erhöhung ihrer demokratischen Leigitimität und die Herausbildung einer europäischen Identität usw. voraus. Der Begriff der Vertiefung bedeutet eine Ausweitung von Entscheidungsbefugnissen der EU-Organe und die Abgabe nationaler Souveränitätsrechte an die supernationale Institution EU mit dem Zweck, die Handlungsfähigkeit der Union zu halten, bzw. zu bessern. Die vorangehenden Verträge mit diesem Ziel sind der Vertrag über die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (1951), der Vertrag von Rom (1957), der Fusionsvertrag (1965), die Einheitliche Europäische Akte (1987), der Vertrag über die Europäische Union (1992), der Vertrag von Amsterdam (1997), der Vertrag von Nizza (2001), und Vertrag von Lissabon (2007). Der Vertrag von Lissabon muss von allen 27 Mitgliedstaaten ratifiziert werden, bevor er in Kraft treten wird, wie vorgesehen vor den Wahlen des Europäischen Parlaments im Juni 2009. Es lässt sich also das Fazit ziehen, dass die europäische Integration eine lange Periode von mehr als 50 Jahren Frieden zwischen den europäischen Staaten, die sich an der Gemeinschaftsbilbung beteiligt haben, gebraucht hat.
Abstract
Die Entwicklungsgeschichte des europäischen Integrationsprozesses hat gezeigt, dass Erweiterung und Vertiefung immer auf der EU-Agenda standen, manchmal nacheinander, häufig gleichzeitig. Nach der ersten Erweiterung in den siebzigen Jahren, der zweiten und dritten in den achtzigen Jahren, und der vierten Erweiterung in den neunziger Jahren sind am 1. Mai 2004 in der fünften Erweiterungsrunde zehn neue Staaten aus Osteuropa und dem Mittelmeer aufgenommen worden. Und am 1. Januar 2007 in der sechsten Erweiterung mit Bulgarien und Rumänien ist die EU auf 27 Staaten angewachsen. Die nächsten Kandidaten sind neben Kroatien die westlichen Balkanländer Makedonien, Serbien, Abbnien, so dass die Union auf über 30 Mitgliedsländer wachsen würde. Selbstredend ist die EU nunmehr heterogener, was zukünftige Entwicklungen schwieriger macht und wenig Bürgernähe verspricht. Deshalb setzt die Vertiefung der EU zu diesem Zeitpunkt eine Erhöhung ihrer demokratischen Leigitimität und die Herausbildung einer europäischen Identität usw. voraus. Der Begriff der Vertiefung bedeutet eine Ausweitung von Entscheidungsbefugnissen der EU-Organe und die Abgabe nationaler Souveränitätsrechte an die supernationale Institution EU mit dem Zweck, die Handlungsfähigkeit der Union zu halten, bzw. zu bessern. Die vorangehenden Verträge mit diesem Ziel sind der Vertrag über die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (1951), der Vertrag von Rom (1957), der Fusionsvertrag (1965), die Einheitliche Europäische Akte (1987), der Vertrag über die Europäische Union (1992), der Vertrag von Amsterdam (1997), der Vertrag von Nizza (2001), und Vertrag von Lissabon (2007). Der Vertrag von Lissabon muss von allen 27 Mitgliedstaaten ratifiziert werden, bevor er in Kraft treten wird, wie vorgesehen vor den Wahlen des Europäischen Parlaments im Juni 2009. Es lässt sich also das Fazit ziehen, dass die europäische Integration eine lange Periode von mehr als 50 Jahren Frieden zwischen den europäischen Staaten, die sich an der Gemeinschaftsbilbung beteiligt haben, gebraucht hat.
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