괴테의 후기 작품에 나타나는 역설- 「서동시집」과 「편력시대」를 중심으로
Die Paradoxie im Spätwerk Goethes - Anhand von West-östlicher Divan und Wilhelm Meisters Wanderjahre
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초록
In Goethes Alterswerken finden moderne Themen, die auch z.B. in Hermann Bruchs und Robert Musils Romanen erscheinen. Goethes Alterswerke sind eine Forschung über die Rätselhaftigkeit unseres Lebens und der Welt, die nicht durch Vernunft zu erkennen ist. Normalerweise versuchen wir diese Probleme durch die Begriffe der Polarität und der Steigerung zu lösen . Aber bei diesen Versuchen gehen wir nach dem dialektischen Denkschema vor: These-Antithese-Synthese. Die Polarität, die in Alterswerken Goethes als wichtiger Begriff erscheint, kann man jedoch anhand des dialektischen Denkschemas nicht richtig erkennen, hilfreich ist hier Deriddas Weltanschauung. Die Polarität, stirb! und werde, hat paradoxerweise interreferenzielle Beziehung. Ohne Tod ist ein neues Leben, d. h. ein neues Werden nicht möglich. Jetzt Sterben und Werden stehen nun nicht im Gegensatz. Das eine gibt dem andern eine neue Möglichkeit und umgekehrt auch. In diesem Fall kann man der Polarität sowohl homogenen Charakter als auch heterogenen Charakter einräumen. Daraus folgt glechzeitig die Logik des Weder-noch und die des Sowohl-als-auch. Dieser Charakter der Paradoxie ist auch anwendbar auf viele andere Polaritäten, z.B. Einseitigkeit und Vielseitigkeit usw. Wenn man diese Paradoxie als Mittel zur Interpretation von Goethes Werken benutzt, lässt sich ein Beitrag dazu leisten, näher an seine Werke heranzutreten.
Abstract
In Goethes Alterswerken finden moderne Themen, die auch z.B. in Hermann Bruchs und Robert Musils Romanen erscheinen. Goethes Alterswerke sind eine Forschung über die Rätselhaftigkeit unseres Lebens und der Welt, die nicht durch Vernunft zu erkennen ist. Normalerweise versuchen wir diese Probleme durch die Begriffe der Polarität und der Steigerung zu lösen . Aber bei diesen Versuchen gehen wir nach dem dialektischen Denkschema vor: These-Antithese-Synthese. Die Polarität, die in Alterswerken Goethes als wichtiger Begriff erscheint, kann man jedoch anhand des dialektischen Denkschemas nicht richtig erkennen, hilfreich ist hier Deriddas Weltanschauung. Die Polarität, stirb! und werde, hat paradoxerweise interreferenzielle Beziehung. Ohne Tod ist ein neues Leben, d. h. ein neues Werden nicht möglich. Jetzt Sterben und Werden stehen nun nicht im Gegensatz. Das eine gibt dem andern eine neue Möglichkeit und umgekehrt auch. In diesem Fall kann man der Polarität sowohl homogenen Charakter als auch heterogenen Charakter einräumen. Daraus folgt glechzeitig die Logik des Weder-noch und die des Sowohl-als-auch. Dieser Charakter der Paradoxie ist auch anwendbar auf viele andere Polaritäten, z.B. Einseitigkeit und Vielseitigkeit usw. Wenn man diese Paradoxie als Mittel zur Interpretation von Goethes Werken benutzt, lässt sich ein Beitrag dazu leisten, näher an seine Werke heranzutreten.
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