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반복투영의 반어 - 『서동시집』의 상호문화성

Ironie der wiederholten Spiegelungen - Interkulturalität des west-östlichen Divans

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주제분류독일어와문학

초록

Im Gedicht 「Hegire」 vermittelt Goethe den Eindruck, dass er den Osten als die Alternative zur europäischen Kultur idealisiert. Trotzdem kann man im west- östlichen Divan zugleich beobachten, dass die islamische Kultur von Goethe nur begrenzt akzeptiert wird. In diesem Paradox liegt die “heitere Weise”, womit Goethe Osten und Westen verbindet. Zuerst im Gedicht 「Gingo Biloba」 macht Goethe deutlich, dass eine kulturelle Identität nicht als befestigt verstanden werden kann. Die Grenze zwischen Selbstidentität und Andersheit ist immer beweglich und nur die innere Differenz der Selbstidentität bildet “Ein lebendig Wesen”. Mit dem Gedicht 「Entoptische Farben」 und den 「Wiederholten Spiegelungen」 kann man konkreter verstehen, wie die kulturelle Differenz produktiv operieren kann. Osten und Westen funktionieren hier wie Spiegel. Durch die wiederholten Spiegelungen der beiden Seiten, d. h. durch die Perspektierung und Facettierung der verschiedenen Kulturelemente kann man eigene Kultur weiterentwickeln. Dafür braucht man einen “Doppelblick”, der ironisch und ‘heiter’ die kulturelle Grenze zwischen Westen und Osten überschreitet.

Abstract

Im Gedicht 「Hegire」 vermittelt Goethe den Eindruck, dass er den Osten als die Alternative zur europäischen Kultur idealisiert. Trotzdem kann man im west- östlichen Divan zugleich beobachten, dass die islamische Kultur von Goethe nur begrenzt akzeptiert wird. In diesem Paradox liegt die “heitere Weise”, womit Goethe Osten und Westen verbindet. Zuerst im Gedicht 「Gingo Biloba」 macht Goethe deutlich, dass eine kulturelle Identität nicht als befestigt verstanden werden kann. Die Grenze zwischen Selbstidentität und Andersheit ist immer beweglich und nur die innere Differenz der Selbstidentität bildet “Ein lebendig Wesen”. Mit dem Gedicht 「Entoptische Farben」 und den 「Wiederholten Spiegelungen」 kann man konkreter verstehen, wie die kulturelle Differenz produktiv operieren kann. Osten und Westen funktionieren hier wie Spiegel. Durch die wiederholten Spiegelungen der beiden Seiten, d. h. durch die Perspektierung und Facettierung der verschiedenen Kulturelemente kann man eigene Kultur weiterentwickeln. Dafür braucht man einen “Doppelblick”, der ironisch und ‘heiter’ die kulturelle Grenze zwischen Westen und Osten überschreitet.

참고문헌 (6)

  1. Johann Wolfgang Goethe, "Briefe, Tagebücher und Gespräche. 40 Bde" (1985), Frankfurt a. M
  2. 장희창, "괴테의 『서동시집』과 세계시민주의의 전망", 괴테연구, (22), pp.21~38 (2009), 한국괴테학회
  3. Albrecht, Andrea, "Vom “wahren, weltbürgerlichen Sinne”. Goethe und die Kosmopolitismusdebatte seiner Zeit", 2011년 한국괴테학회 강연원고 (2011)
  4. Breithaupt, Fritz, "Jenseits der Bilder. Goethes Politik der Wahrnehmung" (2000), Freiburg im Breisgau
  5. Mommsen, Katharina, "Goethe und der Islam, hrsg. und mit einem Nachwort versehen von Peter Anton von Arnim" (2001), Frankfurt a. M
  6. Richter, Karl, "Wiederholte Spiegelungen im West-östlichen Divan. Die Entoptik als poetologisches Paradigma in Goethes Alterswerk", Scientia Poetica, 4, pp.115~130 (2000)

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