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괴테와 죽음의 현상학 (1) -괴테의 작품에 나타난 죽음서사 분석과 죽음대비교육의 토대 담론을 위하여-

Goethe und die Phänomenologie des Todes (1) - Zur Aktualisierung des Todesdiskurses für 'Death-Education' in Anlehnung an Goethes Werke-

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주제분류독일어와문학

초록

Ziel der vorliegenden Studie ist, die Möglichkeiten und Grenzen des Konzepts ‘Death Education’ im Goethes Text zu aufschliessen. In letzter Zeit wurden die Themen Tod und Trauer zu öffentlichen Themen unserer Gesellschaft. Dementsprechend wird erläutert, welchen Beitrag das Konzept einer so genannten ‘Death Education’(‘Todeserziehung’ oder ‘Death Studies’)als didaktisches dazu leisten kann, wie man in unserer Gesellschaft mit den Phänomenen Tod und Trauer umgehen soll. Formal gesehen, ‘Death Education’ist ein Versuch, auf einer institutionellen Ebene, Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit Tod und Sterben zu schaffen. ‘Death Education’ zielt darauf ab, die Vielfalt unterschiedlicher Vorstellungen vom Tod und die Pluriformität der mit ihr einhergehenden Reaktions-und Verhaltensmuster wirklichkeitserschließend wahrzunehmen. Dabei sollten wir lernen, die Todeswirklichkeit als Bestandteil eigener und fremder Lebenswirklichkeit zu akzeptieren und den Umgang mit den eigenen Gefühlen, Einstellungen und Handlungen diesbezüglich zu üben. Aber die Verdrängung und Ästhetisierung des Todes ist zugleich ein Reflex der modernen Zivilisation. Eine solche Todesverdrängung, nämlich untergründige Angst vor den Toten zeigt sich in Goethes Werken Die Leiden des jungen Werther, Wahlverwandtschaften, Wilhelm Meisters Lehrjahre und Faust. Als übergeordnetes Ziel der ‘Death Education’, kann meines Erachtens die Enttabuisierung von Tod und Trauer, durch die Auseinandersetzung mit diesen Themen, bezeichnet werden. Von daher soll die vorliegende Arbeit Goethes Texte nicht mehr auf die Allgemeine-Blickrichtung, die an die blosse Todanalyse gebunden sind, sondern auf die besondere Erziehung in bezug auf ‘Welldying und Selbstheilung’ neu erschliessen. In diesem Sinne bietet die vorliegende Studie einige Ansatzpunkte(‘Selbstmord’, ‘Trauerarbeit’,‘Selbstsorge’, ‘Therapie’, etc.), die verhüllte Struktur von Goethes Texte -hiermit läßt sich die ‘Thanatoethik’ in Goethes Denkweg ermitteln - durch eine symptomatische Sicht aufzudecken.

Abstract

Ziel der vorliegenden Studie ist, die Möglichkeiten und Grenzen des Konzepts ‘Death Education’ im Goethes Text zu aufschliessen. In letzter Zeit wurden die Themen Tod und Trauer zu öffentlichen Themen unserer Gesellschaft. Dementsprechend wird erläutert, welchen Beitrag das Konzept einer so genannten ‘Death Education’(‘Todeserziehung’ oder ‘Death Studies’)als didaktisches dazu leisten kann, wie man in unserer Gesellschaft mit den Phänomenen Tod und Trauer umgehen soll. Formal gesehen, ‘Death Education’ist ein Versuch, auf einer institutionellen Ebene, Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit Tod und Sterben zu schaffen. ‘Death Education’ zielt darauf ab, die Vielfalt unterschiedlicher Vorstellungen vom Tod und die Pluriformität der mit ihr einhergehenden Reaktions-und Verhaltensmuster wirklichkeitserschließend wahrzunehmen. Dabei sollten wir lernen, die Todeswirklichkeit als Bestandteil eigener und fremder Lebenswirklichkeit zu akzeptieren und den Umgang mit den eigenen Gefühlen, Einstellungen und Handlungen diesbezüglich zu üben. Aber die Verdrängung und Ästhetisierung des Todes ist zugleich ein Reflex der modernen Zivilisation. Eine solche Todesverdrängung, nämlich untergründige Angst vor den Toten zeigt sich in Goethes Werken Die Leiden des jungen Werther, Wahlverwandtschaften, Wilhelm Meisters Lehrjahre und Faust. Als übergeordnetes Ziel der ‘Death Education’, kann meines Erachtens die Enttabuisierung von Tod und Trauer, durch die Auseinandersetzung mit diesen Themen, bezeichnet werden. Von daher soll die vorliegende Arbeit Goethes Texte nicht mehr auf die Allgemeine-Blickrichtung, die an die blosse Todanalyse gebunden sind, sondern auf die besondere Erziehung in bezug auf ‘Welldying und Selbstheilung’ neu erschliessen. In diesem Sinne bietet die vorliegende Studie einige Ansatzpunkte(‘Selbstmord’, ‘Trauerarbeit’,‘Selbstsorge’, ‘Therapie’, etc.), die verhüllte Struktur von Goethes Texte -hiermit läßt sich die ‘Thanatoethik’ in Goethes Denkweg ermitteln - durch eine symptomatische Sicht aufzudecken.

참고문헌 (30)

  1. Goethes Werke, "Hamburger Ausgabe in 14 Bänden" (1981), München
  2. 안장혁, "젊은 베르테르의 슬픔" (2010), 문학동네
  3. 요한 볼프강 폰 괴테, "파우스트" (2009), 민음사
  4. 요한 볼프강 폰 괴테, "빌헬름 마이스터의 수업시대" (2007), 민음사
  5. 요한 볼프강 폰 괴테, "친화력" (2007), 민음사
  6. 가라타니 고진, "윤리 21" (2008), 사회평론
  7. 김인자, "죽음에 대한 심리적 이해" (1984), 서강대학교 출판부
  8. 노르베르트 엘리아스, "죽어가는 자의 고독" (2012), 문학동네
  9. 데리다, "에코그라피" (2002), 민음사
  10. 데이비드 로젠, "우울증 거듭나기" (2009), 학지사
  11. 미셸 푸코, "성의 역사 3. 자기에의 배려" (1997), 나남출판
  12. 변학수, "문학치료" (2007), 학지사
  13. 셀리 케이건, "죽음이란 무엇인가?" (2012), 엘도라도
  14. 안장혁, "해체주의자로서의 괴테 - 『빌헬름 마이스터의 수업시대』와 『친화력』에 나타난 차이의 기호학", 독일언어문학, (44), pp.85~102 (2009), 한국독일언어문학회
  15. 안장혁, "괴테 텍스트의 냉소주의 코드 - 『베르테르』와 『파우스트』를 중심으로", 괴테연구, (24), pp.5~27 (2011), 한국괴테학회
  16. 알폰스 데켄, "죽음을 어떻게 맞이할 것인가" (2002), 궁리
  17. 전성곤, "인문학으로서의 죽음교육" (2008), 인간사랑
  18. 에밀 뒤르켐, "자살론" (2008), 청아 출판사
  19. 줄리아 크리스테바, "검은 태양: 우울증과 멜랑콜리" (2004), 동문선
  20. 페넬로페 도이처, "󰡔How To Read 데리다" (2007), 웅진지식하우스
  21. 김인순, "꿈의 해석" (1997), 열린책들
  22. 필립 아리에스, "죽음 앞의 인간" (2004), 새물결
  23. Bloch, Ernst, "Das Prinzip Hoffnung. 3 Bd." (1979), Frankfurt a.M
  24. Derrida, J, "Memoires for Paul de man" (1989), Columbia University Press
  25. Minois, Georges, "Geschichte des Selbstmords" (1996), Artemis & Winkler Verlag
  26. Schlaffer, Hannelore, "Wilhelm Meister. Das Ende der Kunst und die Wiederkehr der Mythos" (1980), Stuttgart
  27. Schlaffer, Heinz, "Exoterik und Esoterik in Goethes Romanen", Goethe-Jahrbuch, 96, pp.212~226 (1978)

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