제3제국 시대와 영화: 파이트 하를란의 <유대인 쥐스>
Der Film im Dritten Reich: Veit Harlans Jud Sub
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초록
Im Zentrum dieser Arbeit steht die Analyse des Films im Dritten Reich. Der Schwerpunkt wird auf Veit Harlans Jud Sub von 1940 gelegt. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde am 11. 3. 1933 die Errichtung des Reichsministeriums fur Volksaufklarung und Propaganda beschlossen. Goebbelsals Minister dieses neuen Amtsbereichs kontrollierte die Kulturpolitik. Er sah besonders im Film ein nationales Erziehungsmittel, weil der Film ungeheuer tief in die breiten Massen des Volkes hineingreift. Im Dritten Reich wurden in diesem Zusammenhang etwa 1400 Filme produziert. Der Film Jud Sub von 1940 galt als wirkungsmachtigster antisemitischer Hetzfilm des NS-Regimes. "Die im Film geschilderten Ereignisse beruhen auf geschichtlichen Tatsachen", mit der Einblendung dieses Satzes begann der Film Jud Sub. Die versicherte Wahrheitstreue ist jedoch nicht wahr. Der Film behandelte die Lebensgeschichte des Juden Joseph Sub Oppenheimer aus dem 17. Jahrhundert, der am Hof des Herzogs Karl Alexander als Geheimer Finanzrat tatig war. Aber der Film veranderte die historische Vorlage komplett mit der antisemitischen Sichtweise. Die reale Geschichte wurde mit Hilfe filmischer und dramaturgischer Mittel publikumswirksam inszeniert und dabei aktuell wichitige politische Fragen im Dritten Reich betont. Vor allem die Szene der sadistischen Vergewaltigung Dorotheas durch Sub ist ein Hohepunkt der Geschichtsverfalschungen. Der Film exponierte Sub in dieser Szene als brutalen, triebgeleiteten, aber sehr berechnenden Vergewaltiger, der sich uber alle Sitte hinwegsetzte. Dieses Ereignis stellte die wichtigste politische Frage der NS-Zeit in den Vordergrund: namlich die Rassenschande durch den Judentum. Zum Verstandnis der nationalsozialistischen Haltung gegenuber der Sexualitat und dem Judentum liebe sich Folgendes zusammenfassen: Die NS-Rassenideologie, die die judischen Menschen als Angehorige einer minderwertigen Ethnie diffamierte, deren Eigenschaft eine extrem stark entwickelte Sexualitat sein sollte. In diesem Sinne diente der Film Jud Sub grundsatzlich der NS-Propaganda.
Abstract
Im Zentrum dieser Arbeit steht die Analyse des Films im Dritten Reich. Der Schwerpunkt wird auf Veit Harlans Jud Sub von 1940 gelegt. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde am 11. 3. 1933 die Errichtung des Reichsministeriums fur Volksaufklarung und Propaganda beschlossen. Goebbelsals Minister dieses neuen Amtsbereichs kontrollierte die Kulturpolitik. Er sah besonders im Film ein nationales Erziehungsmittel, weil der Film ungeheuer tief in die breiten Massen des Volkes hineingreift. Im Dritten Reich wurden in diesem Zusammenhang etwa 1400 Filme produziert. Der Film Jud Sub von 1940 galt als wirkungsmachtigster antisemitischer Hetzfilm des NS-Regimes. "Die im Film geschilderten Ereignisse beruhen auf geschichtlichen Tatsachen", mit der Einblendung dieses Satzes begann der Film Jud Sub. Die versicherte Wahrheitstreue ist jedoch nicht wahr. Der Film behandelte die Lebensgeschichte des Juden Joseph Sub Oppenheimer aus dem 17. Jahrhundert, der am Hof des Herzogs Karl Alexander als Geheimer Finanzrat tatig war. Aber der Film veranderte die historische Vorlage komplett mit der antisemitischen Sichtweise. Die reale Geschichte wurde mit Hilfe filmischer und dramaturgischer Mittel publikumswirksam inszeniert und dabei aktuell wichitige politische Fragen im Dritten Reich betont. Vor allem die Szene der sadistischen Vergewaltigung Dorotheas durch Sub ist ein Hohepunkt der Geschichtsverfalschungen. Der Film exponierte Sub in dieser Szene als brutalen, triebgeleiteten, aber sehr berechnenden Vergewaltiger, der sich uber alle Sitte hinwegsetzte. Dieses Ereignis stellte die wichtigste politische Frage der NS-Zeit in den Vordergrund: namlich die Rassenschande durch den Judentum. Zum Verstandnis der nationalsozialistischen Haltung gegenuber der Sexualitat und dem Judentum liebe sich Folgendes zusammenfassen: Die NS-Rassenideologie, die die judischen Menschen als Angehorige einer minderwertigen Ethnie diffamierte, deren Eigenschaft eine extrem stark entwickelte Sexualitat sein sollte. In diesem Sinne diente der Film Jud Sub grundsatzlich der NS-Propaganda.
참고문헌 (12)
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