증거성 표현의 영역과 대화의 격률
Evidentielle Ausdrücke und Konversationsmaximen
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초록
Die vorliegende Arbeit untersucht den Skopus von Evidentialen und den Zusammenhang zwischen evidentiellen Ausdrücken und Konversationsmaximen. Sie soll also einen Beitrag zur Erforschung der Schnittstelle zwischen der grammatischen Evidentialität und deren Pragmatik leisten. Zu den Grice’schen Konversationsmaximen gehören die Maxime der Quantität, die Maxime der Qualität, die Maxime der Relevanz und die Maxime der Modalität. Unter diesen vier Grundsätzen, die von Grice im Zusammenhang mit Konversations- Implikaturen aufgestellt wurden, sind die Maxime der Quantität und die Maxime der Qualität bei der Untersuchung der Evidentialität von großer Bedeutung. Beide Maximen (d. h. “Mache deinen Gesprächsbeitrag mindestens so informativ, wie es für den anerkannten Zweck des Gesprächs nötig ist.” und “Sage nichts, wofür du keine hinreichenden Anhaltspunkte hast.”) entsprechen im großen und ganzen der funktionalen Motivation der sprachlichen Repräsentation der Evidentialität. Man findet hier also ein Interface der pragmatischen Kategorie ‘Konversationsmaximen’ und der morpho-syntatkischen Kategorie ‘Evidentialität’. Es wird diskutiert, ob die evidentielle Markierung einer Proposition ein relevantes oder ein redundantes Element ist, wenn man aufgrund des Kooperationsprinzips davon ausgeht, dass die qualitative und die quantitative Maxime in einem rationalen Gespräch befolgt werden. Die vorliegende Arbeit argumentiert, dass wenn eine Sprache über eine strikte grammatische Markierung der Evidentialität verfügt, dies eher als eine grammatische Unterstützung zur effizienten Realisierung der Konversationsmaximen interpretiert werden kann, also nicht als redundant. Bei der begrifflichen Definition der Evidentialität ist oft unklar, wo der Skopus der evidentiellen Bedeutung liegt. Zu den konkreten Fragestellungen, die in dieser Arbeit diskutiert werden, gehören u.a. folgende: Ist der Skopus der evidentiellen Bedeutung ein Sachverhalt, ein Sprechakt, oder eine Proposition? Diesbezüglich konnte man in der vorliegenden Arbeit feststellen, dass es sich beim evidentiellen Ausdruck eher um eine Proposition, als um einen Sachverhalt oder einen Sprechakt handelt.
Abstract
Die vorliegende Arbeit untersucht den Skopus von Evidentialen und den Zusammenhang zwischen evidentiellen Ausdrücken und Konversationsmaximen. Sie soll also einen Beitrag zur Erforschung der Schnittstelle zwischen der grammatischen Evidentialität und deren Pragmatik leisten. Zu den Grice’schen Konversationsmaximen gehören die Maxime der Quantität, die Maxime der Qualität, die Maxime der Relevanz und die Maxime der Modalität. Unter diesen vier Grundsätzen, die von Grice im Zusammenhang mit Konversations- Implikaturen aufgestellt wurden, sind die Maxime der Quantität und die Maxime der Qualität bei der Untersuchung der Evidentialität von großer Bedeutung. Beide Maximen (d. h. “Mache deinen Gesprächsbeitrag mindestens so informativ, wie es für den anerkannten Zweck des Gesprächs nötig ist.” und “Sage nichts, wofür du keine hinreichenden Anhaltspunkte hast.”) entsprechen im großen und ganzen der funktionalen Motivation der sprachlichen Repräsentation der Evidentialität. Man findet hier also ein Interface der pragmatischen Kategorie ‘Konversationsmaximen’ und der morpho-syntatkischen Kategorie ‘Evidentialität’. Es wird diskutiert, ob die evidentielle Markierung einer Proposition ein relevantes oder ein redundantes Element ist, wenn man aufgrund des Kooperationsprinzips davon ausgeht, dass die qualitative und die quantitative Maxime in einem rationalen Gespräch befolgt werden. Die vorliegende Arbeit argumentiert, dass wenn eine Sprache über eine strikte grammatische Markierung der Evidentialität verfügt, dies eher als eine grammatische Unterstützung zur effizienten Realisierung der Konversationsmaximen interpretiert werden kann, also nicht als redundant. Bei der begrifflichen Definition der Evidentialität ist oft unklar, wo der Skopus der evidentiellen Bedeutung liegt. Zu den konkreten Fragestellungen, die in dieser Arbeit diskutiert werden, gehören u.a. folgende: Ist der Skopus der evidentiellen Bedeutung ein Sachverhalt, ein Sprechakt, oder eine Proposition? Diesbezüglich konnte man in der vorliegenden Arbeit feststellen, dass es sich beim evidentiellen Ausdruck eher um eine Proposition, als um einen Sachverhalt oder einen Sprechakt handelt.
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