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독일 문화정책과 사회적 시장경제의 연계성

Zusammenhänge zwischen der Kulturpolitik und der sozialen Marktwirtschaft in Deutschland

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주제분류독일어와문학

초록

In dieser Arbeit wird der Versuch unternommen, Zusammenhänge zwischen der Kulturpolitik und der sozialen Marktwirtschaft in Deutschland anhand des Individualprinzips, des Prinzips der Subsidiarität und des Prinzips der Solidarität herauszuarbeiten, um Grundgedanken der deutschen Kultur zu verstehen. Die Wirtschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg wird als soziale Marktwirtschaft bezeichnet. Die soziale Marktwirtschaft wurde unter Ludwig Erhard, dem ersten deutschen Wirtschaftsminister, als Wirtschaftsordnung in Deutschland etabliert. In einer sozialen Marktwirtschaft versteht die Regierung es als ihre Aufgabe, den Wettbewerb als Teil der Wirtschaftsordnung aufrecht zu erhalten und ihn nicht nur zu garantieren, sondern auch ständig zu überwachen, so dass sich ein fairer Wettbewerb auf dem Markt entwickeln kann. Begriff und Verständnis dieser Wirtschaftsordnung gehen auf den Ordoliberalismus ab den 1930er Jahren zurück, der den Grundgedanken zur Ordnung der Wirtschaft und des Wettbewerbs entwickelte. Die Prinzipien des Ordoliberalismus sind in ihrer Substanz bis heute die inhaltliche Grundlage der sozialen Marktwirtschaft geblieben. Sie sind auch die Grundlage des liberalistischen und christlichen Gesellschaftsverständnisses, der Trias von Solidarität, Personalität und Subsidiarität, wie sie beispielsweise in der katholischen Soziallehreausgeführt wird. Das Individualprinzip, das Prinzip der Subsidiarität und das Prinzip der Solidarität üben Einfluss auf die Gesellschaft und auch auf die Kulturpolitik in Deutschland aus. Die Freiheit der Kunst ist durch das Grundgesetz garantiert. Aus der grundsätzlichen Freiheitsgarantie für die Kunst leitet man zugleich die Verpflichtung zur Förderung von Kunst ab, um die Unabhängigkeit der Kunst vom Markt zu gewährleisten. Eine wichtige rechtliche Basis der Kulturpolitik in Deutschland ist der Kulturföderalismus. Kultur gehört in Deutschland zu den freiwilligen Aufgaben der Kommunen. Jede Kommune kann selbst bestimmen, in welchem Umfang sie Kulturangebote fördert und finanziert. Das ermöglicht vielfältige kulturelle regionale Entwicklungen. Die Kulturdemokratie, die eine Kultur von möglichst vielen Bürgern für möglichst viele Bürger anstrebt, ist das weitgehend anerkannte Leitziel kulturpolitischen Handelns. Das spezifisch deutsche Modell der Marktwirtschaft bietet viele Anknüpfungspunkte für Korea, wo noch kein angemessenes eigenständiges Modell der Marktwirtschaft entwickelt wurde.

Abstract

In dieser Arbeit wird der Versuch unternommen, Zusammenhänge zwischen der Kulturpolitik und der sozialen Marktwirtschaft in Deutschland anhand des Individualprinzips, des Prinzips der Subsidiarität und des Prinzips der Solidarität herauszuarbeiten, um Grundgedanken der deutschen Kultur zu verstehen. Die Wirtschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg wird als soziale Marktwirtschaft bezeichnet. Die soziale Marktwirtschaft wurde unter Ludwig Erhard, dem ersten deutschen Wirtschaftsminister, als Wirtschaftsordnung in Deutschland etabliert. In einer sozialen Marktwirtschaft versteht die Regierung es als ihre Aufgabe, den Wettbewerb als Teil der Wirtschaftsordnung aufrecht zu erhalten und ihn nicht nur zu garantieren, sondern auch ständig zu überwachen, so dass sich ein fairer Wettbewerb auf dem Markt entwickeln kann. Begriff und Verständnis dieser Wirtschaftsordnung gehen auf den Ordoliberalismus ab den 1930er Jahren zurück, der den Grundgedanken zur Ordnung der Wirtschaft und des Wettbewerbs entwickelte. Die Prinzipien des Ordoliberalismus sind in ihrer Substanz bis heute die inhaltliche Grundlage der sozialen Marktwirtschaft geblieben. Sie sind auch die Grundlage des liberalistischen und christlichen Gesellschaftsverständnisses, der Trias von Solidarität, Personalität und Subsidiarität, wie sie beispielsweise in der katholischen Soziallehreausgeführt wird. Das Individualprinzip, das Prinzip der Subsidiarität und das Prinzip der Solidarität üben Einfluss auf die Gesellschaft und auch auf die Kulturpolitik in Deutschland aus. Die Freiheit der Kunst ist durch das Grundgesetz garantiert. Aus der grundsätzlichen Freiheitsgarantie für die Kunst leitet man zugleich die Verpflichtung zur Förderung von Kunst ab, um die Unabhängigkeit der Kunst vom Markt zu gewährleisten. Eine wichtige rechtliche Basis der Kulturpolitik in Deutschland ist der Kulturföderalismus. Kultur gehört in Deutschland zu den freiwilligen Aufgaben der Kommunen. Jede Kommune kann selbst bestimmen, in welchem Umfang sie Kulturangebote fördert und finanziert. Das ermöglicht vielfältige kulturelle regionale Entwicklungen. Die Kulturdemokratie, die eine Kultur von möglichst vielen Bürgern für möglichst viele Bürger anstrebt, ist das weitgehend anerkannte Leitziel kulturpolitischen Handelns. Das spezifisch deutsche Modell der Marktwirtschaft bietet viele Anknüpfungspunkte für Korea, wo noch kein angemessenes eigenständiges Modell der Marktwirtschaft entwickelt wurde.

참고문헌 (47)

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