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낯선 이웃 -욘존의 『기념일들』과 제발트의 『이민자들』에서 읽는 디아스포라 모티프

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주제분류독일어와문학

초록

In dieser Arbeit werden Johnsons Jahrestage mit Sebalds den Ausgewanderten unter dem Aspekt des Diaspora-Motives verglichen. Diesem Thema liegt die Fragestellung zugrunde: ob Begriffe wie z. B. "Migrantenliteratur", "Migrationsliteratur"oder "Diasporaliteratur" usw. den sog. transnationalen Phanomenen im literarischen Bereich gerecht werden, anders formuliert, ob, da diese Begriffe sich heutzutage meistens auf die turkisch-deutsche Literatur oder auf die nicht-judischen Migranten der Globalisierungszeit beziehen, die Werke der beiden Autoren nicht der sog, Migrationsliteratur` bzw. der ,Diasporaliteratur` zugeordnet werden konnen. Hier wird zwar nicht auf diese Fragen geantwortet. Aber die Forschungsbegriffe in Bezug auf die gegenwartige Literatur werden hier in Frage gestellt, indem die beiden deutschen Autor als Auswanderer angesehen und ihre Werke unter dem Aspekt des Diaspora-Motives analysiert werden. Uwe Johnson(1934-1984) und W. G. Sebald(1944-2001) sind, biographisch gesehen, selber Diaspora bzw. Auswanderer, die die historische Wahrheit der deutschen Nazi-Zeit sehr unbequem finden, sich daher mit der Vergangenheitsbewaltigung bzw. der Trauerarbeit fur die gestorbenen Opfer beschaftigen und zufalligerweise beide in England ihr Leben beendeten. Die Erfahrungen mit der Nazi-Zeit in der Kindheit oder im Schulunterricht sind das Schlusselerlebnis fur beide. Das Recherchieren dieser Zeit und die individuellen Erinnerungen daran spielen in ihren Werken eine wichtige Rolle, obwohl die Gestaltungsweisen jeweils einigermassen unterschiedlich sind. Literarisch gesehen, finden sie vor allem gemeinsam einen Zugang zur Zeitgeschichte, indem sie individuelle Lebensgeschichten sammeln. Auch ihre personlichen Erfahrungen oder biographischen Eckdaten sind auf Ich-Erzahler oder Erzahlerin als Avatar jedes Autors ubertragen. Freilich benutzt Johnson im Unterschied von Sebald seine Avatar nicht nur als Ich-Erzahlerin, sondern auch als "Genosse Schriftsteller" namens Uwe Johnson, der die sozialen und historischen Tatsachen bzw. Fakten recherchieren und die personlichen Erfahrungen der Ich-Erzahlerin aufschreibt. Durch die unterschiedliche Benutzung des Avatars kann auch der Umgang mit den Fakten oder Fiktionalisierungsweise bei den beiden Autoren unterschiedlich sein. Aber bei der Gestaltung des Diaspora-Motives zeigen sie gemeinsam, dass judische Diaspora und nicht-judische, namlich deutsche Diaspora in England oder in Amerka treffen und ihre jetzigen Leben als Auswanderer oder Ausgewanderten mit der damaligen Nazi-Zeit tief verzahnt sind. Bei diesen beiden Autoren enthalt der Begriff ``Diaspora`` immer noch die negative Konnotation, namlich einen Sinn der ``gezwungenen Auswanderung``, wahrend die Sinnverschiebung sich im modernenkulturwissenschaftlichen oder soziologischen Diskurs zeigt und der Begriff die positive Konnotation, namlich einen Sinn der ``freiwilige Auswanderung`` enthalt. Der Ich-Erzahler bei Sebald und die Ich-Erzahlerin bei Johnson versuchen, die Vergangenheit innerlich zu bewaltigen und die Trauerarbeit zu verinnerlichen. Aber ihnen fallt es sehr schwer. Ihre melancholische Stimmung ist notwendig. Da entsteht eine andere Atmospahre der deutschen Diasporaliteratur im Unterschied zu vergleichbarer englischsprachiger oder koreanischer Literatur.

Abstract

In dieser Arbeit werden Johnsons Jahrestage mit Sebalds den Ausgewanderten unter dem Aspekt des Diaspora-Motives verglichen. Diesem Thema liegt die Fragestellung zugrunde: ob Begriffe wie z. B. "Migrantenliteratur", "Migrationsliteratur"oder "Diasporaliteratur" usw. den sog. transnationalen Phanomenen im literarischen Bereich gerecht werden, anders formuliert, ob, da diese Begriffe sich heutzutage meistens auf die turkisch-deutsche Literatur oder auf die nicht-judischen Migranten der Globalisierungszeit beziehen, die Werke der beiden Autoren nicht der sog, Migrationsliteratur` bzw. der ,Diasporaliteratur` zugeordnet werden konnen. Hier wird zwar nicht auf diese Fragen geantwortet. Aber die Forschungsbegriffe in Bezug auf die gegenwartige Literatur werden hier in Frage gestellt, indem die beiden deutschen Autor als Auswanderer angesehen und ihre Werke unter dem Aspekt des Diaspora-Motives analysiert werden. Uwe Johnson(1934-1984) und W. G. Sebald(1944-2001) sind, biographisch gesehen, selber Diaspora bzw. Auswanderer, die die historische Wahrheit der deutschen Nazi-Zeit sehr unbequem finden, sich daher mit der Vergangenheitsbewaltigung bzw. der Trauerarbeit fur die gestorbenen Opfer beschaftigen und zufalligerweise beide in England ihr Leben beendeten. Die Erfahrungen mit der Nazi-Zeit in der Kindheit oder im Schulunterricht sind das Schlusselerlebnis fur beide. Das Recherchieren dieser Zeit und die individuellen Erinnerungen daran spielen in ihren Werken eine wichtige Rolle, obwohl die Gestaltungsweisen jeweils einigermassen unterschiedlich sind. Literarisch gesehen, finden sie vor allem gemeinsam einen Zugang zur Zeitgeschichte, indem sie individuelle Lebensgeschichten sammeln. Auch ihre personlichen Erfahrungen oder biographischen Eckdaten sind auf Ich-Erzahler oder Erzahlerin als Avatar jedes Autors ubertragen. Freilich benutzt Johnson im Unterschied von Sebald seine Avatar nicht nur als Ich-Erzahlerin, sondern auch als "Genosse Schriftsteller" namens Uwe Johnson, der die sozialen und historischen Tatsachen bzw. Fakten recherchieren und die personlichen Erfahrungen der Ich-Erzahlerin aufschreibt. Durch die unterschiedliche Benutzung des Avatars kann auch der Umgang mit den Fakten oder Fiktionalisierungsweise bei den beiden Autoren unterschiedlich sein. Aber bei der Gestaltung des Diaspora-Motives zeigen sie gemeinsam, dass judische Diaspora und nicht-judische, namlich deutsche Diaspora in England oder in Amerka treffen und ihre jetzigen Leben als Auswanderer oder Ausgewanderten mit der damaligen Nazi-Zeit tief verzahnt sind. Bei diesen beiden Autoren enthalt der Begriff ``Diaspora`` immer noch die negative Konnotation, namlich einen Sinn der ``gezwungenen Auswanderung``, wahrend die Sinnverschiebung sich im modernenkulturwissenschaftlichen oder soziologischen Diskurs zeigt und der Begriff die positive Konnotation, namlich einen Sinn der ``freiwilige Auswanderung`` enthalt. Der Ich-Erzahler bei Sebald und die Ich-Erzahlerin bei Johnson versuchen, die Vergangenheit innerlich zu bewaltigen und die Trauerarbeit zu verinnerlichen. Aber ihnen fallt es sehr schwer. Ihre melancholische Stimmung ist notwendig. Da entsteht eine andere Atmospahre der deutschen Diasporaliteratur im Unterschied zu vergleichbarer englischsprachiger oder koreanischer Literatur.

참고문헌 (54)

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