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디지털콘텐츠 거래의 철회

Withdrawal of Digital Contents Contracts

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초록

Der Handel mit digitalen Inhalten boomt. Software, Apps, E-Books, Musik, Videos oder Spiele – digitale Inhalte florieren in der heutigen Informationsgesellschaft. Das Verbraucherrecht reagierte mit speziellen Regelungen. Die Einräumung eines verbraucherschützenden Widerrufsrechts ist bei Verträgen über digitale Inhalte im Hinblick auf die Widerrufsfolgen problematisch. Der Widerruf von Verträgen über digitale Inhalte wird in der Praxis regelmäßig durch eine gesetzlich vorgesehene Vereinbarung zwischen Unternehmer und Verbraucher ausgeschlossen. Zur Absicherung eines fairen Interessenausgleichs und zur effizienten Ausgestaltung des Marktes sollte die wirksame Abbedingung des Widerrufsrechts bei digitalen Inhalten von ausreichenden Informationen des Verbrauchers inklusive einer digitalen Inhaltsprobe abhängen. Dies lässt sich technisch ohne Weiteres ermöglichen und würde das Widerrufsrecht wesentlich effektiver machen. Der Beitrag beginnt mit einer ökonomischen und rechtspolitischen Analyse des verbraucherrechtlichen Widerrufsrechts (II) und dessen Sonderproblem bei digitalen Inhalten (III). Anschließend untersucht er kritisch der gesetzliche Ausschluss von Widerrufsrechten (IV). Der Verfasser schlägt als einschränkende Bedingung für einen wirksamen Ausschluss von Widerrufsrechten die ausreichende Information des Verbrauchers vor (V) und behandlet die Problematik der Daten als Entgelt. Schließlich skizziert der Beitrag Elemente der zu fordernden Inhaltsproben für einige charakteristische digitale Inhalte (VII).

Abstract

Der Handel mit digitalen Inhalten boomt. Software, Apps, E-Books, Musik, Videos oder Spiele – digitale Inhalte florieren in der heutigen Informationsgesellschaft. Das Verbraucherrecht reagierte mit speziellen Regelungen. Die Einräumung eines verbraucherschützenden Widerrufsrechts ist bei Verträgen über digitale Inhalte im Hinblick auf die Widerrufsfolgen problematisch. Der Widerruf von Verträgen über digitale Inhalte wird in der Praxis regelmäßig durch eine gesetzlich vorgesehene Vereinbarung zwischen Unternehmer und Verbraucher ausgeschlossen. Zur Absicherung eines fairen Interessenausgleichs und zur effizienten Ausgestaltung des Marktes sollte die wirksame Abbedingung des Widerrufsrechts bei digitalen Inhalten von ausreichenden Informationen des Verbrauchers inklusive einer digitalen Inhaltsprobe abhängen. Dies lässt sich technisch ohne Weiteres ermöglichen und würde das Widerrufsrecht wesentlich effektiver machen. Der Beitrag beginnt mit einer ökonomischen und rechtspolitischen Analyse des verbraucherrechtlichen Widerrufsrechts (II) und dessen Sonderproblem bei digitalen Inhalten (III). Anschließend untersucht er kritisch der gesetzliche Ausschluss von Widerrufsrechten (IV). Der Verfasser schlägt als einschränkende Bedingung für einen wirksamen Ausschluss von Widerrufsrechten die ausreichende Information des Verbrauchers vor (V) und behandlet die Problematik der Daten als Entgelt. Schließlich skizziert der Beitrag Elemente der zu fordernden Inhaltsproben für einige charakteristische digitale Inhalte (VII).

참고문헌 (32)

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