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현대 비유론에 비춰본 아이헨도르프 시 형상의 특성

Die Charakteristik der Bilder Eichendorffs im Hinblick auf die moderne Metapernlehre

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주제분류독일어와문학

초록

아이헨도르프의 형상들은 순수하게 자연의 모습으로 나타날 때에 어떤 비유적 의미를 따로 담아내지 않는다. 그런 형상들은 순수하게 있는 그대로의 존재 자체로서 나타난다. 그 점에서 아이헨도르프의 형상은 기호의 제 1 범주 이콘의 특성에 근접한다. 그런 자연형상들은 그러나 스스로 독자적으로 그렇게 존재하는 것이 아니다. 그것들은 언제나 초월적인 신성과의 유비적 관계 하에 존재한다. 이 유비 관계는 ‘은유적 유형의 비례를 통해 떠받쳐지는 일종의 환유’이다. 이러한 초월적 유비 관계는 무조건 어디에서나 확인되는 것이 아니다. 그것은 그것을 읽고 알아보는 시인의 눈길에 의해서만 매개되어질 수 있다. 그런데 이 시인의 눈길은 늘 초월적 유비 관계에만 고정되어 있지 않다. 본성적인 자연의 감각적인 꿈에 도취될 수도 있다. 이 꿈과 도취는 초월적 연관에서 멀어진 자연의 본성에서 우러나오는 고전적인 아름다움의 유혹이기도 하다. 아이헨도르프는 이것을 완전히 부정하지 않는다. 이로부터 그의 시에 고유한 역설이 생겨난다. 이 역설이 담긴 형상들은 괴테의 시 못지않게 감각적인 구상성을 지닌다. 그러나 궁극적으로 자연의 본성은 초월적인 신성에 의해 구원되어져만 할 대상이다. 이것이 실현될 때 아이헨도르프 시의 형상은 초월적 신성과의 ‘존재의 유비’를 드러내는 맑고 투명한 창이 된다. 이것이 현대 비유론에 비춰 본 아이헨도르프 시 형상의 특성이다.

Abstract

Der Streit um die Bilder von Eichendorff ist noch nicht beigelegt und ihr Verdikt als ‘Formel’ hat sich beinahe festgesetzt. Dies rührt aber nicht von der begrifflichen Unbestimmtheit her, vor allem im Bezug auf das Symbol, das Goethe als einen Kampfbegriff gegen die Romantik gestellt hat. Das ist ein dringend zu lösendes Problem der Eichendorff-Forschung. Die Forschungsergebnisse der modernen Metaphernlehre können dessen Lösung sehr behilflich sein. Dieser Auffassung zufolge sind die Metapher und das Symbol deutlich zu unterscheiden. Während die Metapher eine Figur aus zwei getrennten Konzepten/Bildern ist, versteht man das Symbol als ein Bild, das aus zwei oder mehreren verschiedenen Bedeutungen zusammengesetzt ist. Zwischen diesen können verschiedene Zusammenhänge, wie z.B. metaphorische und metonymische/synekdochische, entstehen. Darum gibt es metaphorische und metonymische/synekdochische Symbole. Durch die unendliche Semiose, d.h. durch die unendliche Erweiterung der Konnotationsmöglichkeiten vertieft sich die Bedeutung des Symbols auf unaussprechliche Art und Weise. Um diese näher zu begreifen, bedarf es des immerwährenden hermeneutischen Interpretationsvorgangs. Nach der Ansicht der modernen Metaphernlehre lassen sich das Symbol und die Allegorie auch nicht so streng trennen. Beide sind zusammen ein mehrdeutiges Bild, welches die mögliche(n) Konnotation(en) beim Symbol im Bild selber, aber bei der Allegorie getrennt außerhalb des Bildes ist/sind. Das ist ein nicht zu unterschätzender Unterschied, falls beide streng unveränderbar sind. Aber die Grenze dazwischen ist flexibel, je nach Kontext und Situation. Zudem ensteht eine neue Allegorie aus einer Metapher, wenn sie sich zu einem getrennten narrativen Text entwickelt. Im Hinblick darauf tritt bei Goethe zuerst die sinnliche Anschaulichkeit hervor. Die innere unsichtbare Idee, die er als "das Allgemeine" bezeichnet hat, ist nie direkt indiziert, sondern nur durch die rechten Naturbilder angedeutet. Zwischen den beiden Bedeutungsschichten gibt es den metaphorischen Zusammenhang. Darum sind die Bilder Goethes metaphorische Symbole. Vor dem Hintergrund des universellen Amor-Gesetzes sind sie sinnlich sehr stark und stehen in einer metonymischen/synekdochischen Kontiguität miteinander. Die Anschaulichkeit verschwindet auch bei den mystisch verschlüsselten Bildern nicht ganz. Dagegen sind die Naturbilder Eichendorffs einfach und in sich rein. Das sind ausgesprochen schöne Formulierungen ohne figürliche Zweideutigkeit. Sein Bild nähert sich dem Ikon, dem ersten Bereich des Zeichens nach C. S. Peirce. Aber auf dem Feld seiner eigenen Theologie steht die Natur nicht selbstständig für sich allein, sondern alles hängt immer aufgrund des Seins mit dem transzendent Göttlichen zusammen. Dieser Zusammenhang damit ist "a kind of metonymy, which is held up, by a proportion of metaphorical type". Er ist aber nicht überall direkt erkennbar, sondern wird nur durch die Augen des Dichters vermittelt. Sie sind manchmal durch den romantischen Traum, der von der sinnlich faszinierenden Naturschönheit durchdrungen ist, zerstreut. Dadurch wird das Bild stark metaphorisch. Das aber verurteilt Eichendorff nicht als absolut negativ. Daraus entsteht eine eigene Paradoxie, die nur durch die himmlische Beleuchtung, bzw. durch den heiligen Wind zu lösen ist. Wenn das einst die Wirklichkeit wird, wie in „Mondnacht„, dann werden seine Naturbilder klare transparente Fenster des Seins, durch die das Gesetz des Seins, d.h. ‘analogia entis’ durchscheint. Das ist die Charakteristik der Eichendorffschen Bilder.

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