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루드비히 티크의 「금발의 에크베르트」 - 경이로운 것에서 환상적인 것으로

Ludwig Tiecks Der blonde Eckbert - Vom Wunderbaren zum Fantastischen

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주제분류독일어와문학

초록

루드비히 티크의 「금발의 에크베르트」는 주로 전승된 민중 메르헨의 틀에서 해석되었고, 그 과정에서 베르타의 어린 시절과 에크베르트의 파국 간의 연결고리는 해결되지 않은 채 남아 있다. 수수께끼 같은 이 이야기를 이해하기 위해, 티크가 문학적 프로그램으로 제시하는 ‘경이로운 것 das Wunderbare’의 개념을 살펴본 후, 토도로프가 제시하는 환상 문학의 틀에서 이 이야기를 해석함으로써 텍스트의 문학사적인 의미를 확장한다. 티크는 마녀나 유령, 정령 등 ‘경이로운 것’이 허구적인 세계의 개연성과 충돌하지 않고 공존할 가능성에 대해 고심한다. 발터와 후고의 도플갱어로 등장하는 숲속 노파, 노래하는 새는 인간의 이성으로 파악할 수 없는 대상으로, 현실 세계와 모순 관계에 있다. 티크는 초자연적인 현상과 사건에서 생겨나는 환상의 작용이 중단되지 않고 유지될 수 있도록 서사적인 장치, 즉, 암호문 외에도 서술 시점의 변화, 부분적인 서술 시각과 은폐의 전략을 사용하는데, 이로써 베르타의 이야기는 계몽된 시대에 더는 설득력을 얻지 못하는 민중의 메르헨과 구분된다. 베르타뿐만 아니라, 에크베르트도 초현실적인 현상 앞에서 느끼는 불가해함과 불확실성으로 결국 파국에 이르는데, 이러한 현상은 토도로프가 정의하는 환상적인 서사의 핵심적인 특징이기도 하다. 에크베르트의 이야기 속에 등장하는 도플갱어, 환각과 환영, 삶과 죽음의 불분명한 경계, 광기 등은 19세기 후반 사실주의 시대에 등장하는 환상적인 서사의 단골 레퍼토리인데, 티크는 에크베르트의 이야기를 통해 환상적인 서사의 가능성을 선취하고 있다.

Abstract

Die seltsame Geschichte von Bertha und Eckbert ist bis jetzt im Rahmen des traditionellen Märchens interpretiert worden, wobei der Zusammenhang zwischen Berthas Kindheit und Eckberts Wahnsinn unaufgelöst blieb. Diese Studie versucht, Tiecks Erzählung aufgrund neuerer Forschungsergebnisse über Phantastik neu zu bewerten. Tieck erwägt in Shakespeares Behandlung des Wunderbaren(1793) die Möglichkeit, dass das "Wunderbare", wie Feen, Hexen und Geister, die von den Naturgesetzen abweichen, den aufgeklärten Lesern glaubhaft zu vermitteln. Der singende Vogel und die alte Frau im Wald, die als Doppelgänger von Walter und Hugo auftritt, gehören zum Wunderbaren, die sich dem Zugriff der menschlichen Vernunft entziehen und im Widerspruch zur realen Welt stehen. Sowohl Bertha als auch Eckbert werden durch die Unergründlichkeit und Ungewissheit, die sie angesichts der surrealen Phänomene empfinden, in die Katastrophe getrieben, was ein wesentliches Merkmal von Todorovs Definition des fantastischen Erzählens ist. Tieck kannte nur das Wunderbare im Märchen, aber in seiner literarischen Rezeption wird das Wuderbare zum Fantastischen, das sowohl die Figuren als auch den Leser in eine Position der Unschlüssigkeit versetzt. Tieck nutzt auch erzählerische Techniken, wie Chiffrierung, der Wechsel der Erzählperspektive, partielle Erzählperspektive und das Verschweigen, die dafür sorgen, dass die Wirkungen der Fantasie ungebrochen bleiben. Die Doppelgänger, Halluzinationen und Visionen, die unklaren Grenzen zwischen Leben und Tod und der Wahnsinn gehören zum Standardrepertoire des fantastischen Erzählens im späten 19. Jahrhunderts. Tieck nimmt die Möglichkeiten des fantastischen Erzählens durch die Geschichte von Eckbert vorweg.

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