낭만주의 문학에서의 시간 - 티크의『금발의 에크베르트』를 중심으로
Time in the romantic fairy tale of L. Tieck, the blond Eckbert
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초록
In diesem Aufsatz wird versucht, die Zeit in Bezug auf ihre poetologische Funktion zu betrachten. Man kann sich zwei Arten von Zeit vorstellen. Im alltäglichen Leben läuft die Zeit mechanisch, aber im Traum steht die mechanische Zeit still. Mit Hans Blumenberg gesprochen bezieht sich die Weltzeit auf die mechanische Zeit, während die im Traum zu erlebende Zeit als Lebenszeit zu bezeichnen ist. Die Romanfigur Bertha im blonden Eckbert von L. Tieck erfährt zwe iverschiedene Zeitebenen: Beim Aufenthalt bei ihren Eltern läuft die Zeit für sie mechanisch, während im Gebirge die Zeit stillsteht. Die von Bertha im Gebirge erfahrene Zeit ist eine extreme Form der Lebenszeit als eine Zeitform der Subjektivitat. Da die Zeit als apriorische Erkenntniskategorie im Sinne Kants nicht funktioniert, befindet sich Bertha im Paradies, indem sie mit der Natur vereinigt wird. Dort versteht sie die Sprache des Vogels sowie des Hundes, was die Vereinigung mitder Natur symbolisiert. Die Vereinigung mit der Natur, auf die das Wunder als poetologisches Prinzip der Romantik zielt, wird vollendet mit dem Stillstand der Zeit.
Abstract
In diesem Aufsatz wird versucht, die Zeit in Bezug auf ihre poetologische Funktion zu betrachten. Man kann sich zwei Arten von Zeit vorstellen. Im alltäglichen Leben läuft die Zeit mechanisch, aber im Traum steht die mechanische Zeit still. Mit Hans Blumenberg gesprochen bezieht sich die Weltzeit auf die mechanische Zeit, während die im Traum zu erlebende Zeit als Lebenszeit zu bezeichnen ist. Die Romanfigur Bertha im blonden Eckbert von L. Tieck erfährt zwe iverschiedene Zeitebenen: Beim Aufenthalt bei ihren Eltern läuft die Zeit für sie mechanisch, während im Gebirge die Zeit stillsteht. Die von Bertha im Gebirge erfahrene Zeit ist eine extreme Form der Lebenszeit als eine Zeitform der Subjektivitat. Da die Zeit als apriorische Erkenntniskategorie im Sinne Kants nicht funktioniert, befindet sich Bertha im Paradies, indem sie mit der Natur vereinigt wird. Dort versteht sie die Sprache des Vogels sowie des Hundes, was die Vereinigung mitder Natur symbolisiert. Die Vereinigung mit der Natur, auf die das Wunder als poetologisches Prinzip der Romantik zielt, wird vollendet mit dem Stillstand der Zeit.
참고문헌 (17)
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