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플라톤의 『프로타고라스』에 있어 오류의 문제

Probleme der Fehlschlüsse in Platons Protagoras

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초록

플라톤의 대화편 『프로타고라스』는 그 해석에 있어 논란의 여지가 많은 대화편의 하나이다. 그 이유 중의 하나는 『프로타고라스』에 등장하는 오류추론을 어떻게 이해할 것인가가 학자들마다 다르게 고찰되고 있기 때문이다. 본 논문은 이러한 대화편 『프로타고라스』에 있어 오류의 문제를 플라톤의 대화편 집필의도, 즉 철학적, 문학적인 요소를 동시에 갖추고 있는 대화편을 철학적 저작의 형식으로 채택한 플라톤의 의도와 관련지어 해석함을 목적으로 한다. 이러한 플라톤의 의도에 상응하는 해석방법, 즉 대화편의 문학적, 철학적 요소를 동시에 대화편 이해의 열쇠로 간주하는 해석방법의 하나로 “대화드라마적(dialogdramatisch)” 해석방법을 도입하여 플라톤의 『프로타고라스』에 등장하는 오류추론을 해석하는 것이다. 이를 위해 우선 『프로타고라스』에서 발견되는 오류들 중 텍스트 331a7-b1에 나타난 “모순대당에서 반대대당으로의 부당한 전이”로부터의 오류와 텍스트 332a2-333b6에 나타난 “애매어의 오류”를 예시한다. 그리고 이러한 오류들을 상기(上記)한 “대화드라마적” 방법으로 이해하기위하여 문학적 요소 중 『프로타고라스』의 오류해석에 중요한 단서를 제공할 대화편의 등장인물, 특히 프로타고라스의 역사적 업적과 철학적 활동을 살펴본다. 그리고 『프로타고라스』에 도입되고 있는 “해설적 형식”이 제공하는 대화상황의 자세한 묘사 및 해설자 소크라테스의 심적 상황에 대한 묘사를 소개하여 대화편 『프로타고라스』에 설정된 특수한 대화 상황이 이 대화편에서 발견되는 오류들을 이해하는데 중요한 역할을 함을 보여준다. 대부분 소피스트와 소피스트의 추종자들로 구성된 등장인물 및 대화청취자가 대화의 주변적 분위기를 형성하고, 논쟁술과 궤변술로 무장된 대 소피스트인 프로타고라스와 대화하는 소크라테스는 마치 자신이 소피스트인 것처럼 고의적으로 오류추론을 연출한다. 곳곳에서 발견되는 대화논증술(dialektikê)에 관련된 실천적 규칙에의 제시는 저자 플라톤 자신의 『프로타고라스』에서의 관심사를 암시하며 이것은 결론적으로 이 대화편의 집필 목적과 연관된다. 고의적으로 연출된 소크라테스의 오류추론을 통해 저자 플라톤은 독자에게 특정한 메시지를 전달하고 있는 것이다: “대화편에 숨겨진 오류추론을 찾아내며 올바른 사고, 논리적 능력을 배양하라”.

Abstract

Protagoras ist einer der Dialoge Platons, die sich für eine konsistente Interpretation als die umstrittensten erweisen. Die Gründe dafür sind in mehrfacher Hinsicht aufzuzeigen. Sicherlich liegt einer dieser Gründe in Ungereimtheiten und Unklarheiten der Argumentation im Protagoras. Im Dialog finden sich einige Fehlschlüsse, die schwer zu begründen sind. Der vorstehende Aufsatz zielt auf die Interpretation, in der die unbegründeten Fehler im Protagoras zu erklären sind. Diese Interpretation geht von dem Prinzip aus, das lautet, dass die Dialoge Platons literarische Werke sind. In den literarischen Werken spielen sowohl philosophische als auch literarische Elemente der Dialoge eine wichtige Rolle für die Interpretation. Das Interpretationsprinzip wurde im vorstehenden Aufsatz “dialogdramatisch” genannt. Der erste Hauptteil des Aufsatzes befasst sich mit den Fehlschlüssen, die sich an den Stellen 331a7-b1 und 332a2-333b6 finden. Der ungültige Übergang vom Kontradiktorischen zum Konträren führt an der Stelle 331a7-b1 zu einem Fehlschluß. An der Stelle 332a2-333b6 findet sich ein Fehlschluß aufgrund der Äquivokation. Der zweite Hauptteil des Aufsatzes beschäftigt sich mit den literarischen Elementen, die für die Interpretation der oben erwähnten Fehlschlüsse eine wichtige Rolle spielen. Eines der wichtigsten literarischen Elemente sind die im Protagoras auftretenden Personen einschließlich dem Publikum. Die erzählte Form des Dialoges gehört auch zu den wichtigen literarischen Elementen. Beide Elemente bieten die Möglichkeiten, Gründe der Fehler im Dialog aufzuzeigen. Im Protagoras begeht Sokrates absichtlich Fehler, weil die Dialogsituation Sokrates Fehlschlüsse erlaubt. Im Hauptdialog herrscht eine sowohl sophistische als auch eristische Stimmung. Dort spielt nur der Sieg eine Rolle. Sokrates argumentiert daher sophistisch und verwendet Sophisma(Trugschlüsse). Durch die Inszenierung der Fehler will der Autor zum einen dem Leser zeigen, dass eine sophistische Argumentation zu absurden Ergebnissen führt. Zum anderen will Platon darauf hinweisen, dass der Leser zu einer Aufdeckung der Fehler kommen soll. Denn durch die Aufdeckung der Fehler kann der Leser lernen, wie man richtig argumentieren kann.

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